Notizen

Bestätigt: An den Karnevalstagen wird’s ungemütlich

Ein Regenschutz, wie diese Gruppe ihn beim Umzug in Raeren im Jahr 2020 trug, wird auch diesmal nötig sein. Foto: OD

Die düsteren Wetterprognosen für die Karnevalstage haben sich bestätigt: Es wird ungemütlich.

Am Altweiberdonnerstag (Donnerstag, 12. Februar) wird das Wetter in Ostbelgien überwiegend bewölkt, windig und regnerisch sein. Die Temperaturen liegen tagsüber meist um 7 bis 8 Grad, dazu fällt anhaltend leichter Regen bei hoher Niederschlagswahrscheinlichkeit, und der Wind kann frisch wehen. Insgesamt bleibt es eher ungemütlich, mit kaum sonnigen Momenten und teils kräftigem Wind.

Am Altweiberdonnerstag 2016 gab es auf dem Rathausplatz in Eupen von oben vor allem Regenschirme zu sehen. Foto: OD

Auch im Rheinland erwarten die Meteorologen am Altweiberdonnerstag meist dichte Wolken und Regen, begleitet von milden Temperaturen um etwa 8 bis 12 Grad und zeitweise kräftigem Wind – typische Bedingungen für graue Karnevalstage.

In den Nächten kann es gebietsweise frostige Abschnitte und Nebel geben, was insbesondere in den höheren Lagen für Glätte sorgen kann.

Für Sonntag (15. Februar) deutet die Wetterlage in Ostbelgien auf eine Fortsetzung der eher kühlen Witterung hin: In den höheren Lagen sind stark bewölkte Abschnitte mit vereinzeltem leichten Schneefall und teils stürmischem Wind möglich, bei Temperaturen um etwa 2 Grad. Im Rheinland bleibt es überwiegend bedeckt und grau, mit Temperaturen um etwa 8 Grad und zunächst häufigem Nebel in den Morgenstunden.

Zum Rosenmontag (16. Februar) schließlich zeigt sich das Wetter quer über die Regionen weiterhin wechselhaft: In Ostbelgien können zeitweise Regen und Schnee auftreten, verbunden mit eher niedrigen Temperaturen um etwa 2 Grad.

Ein Regenschutz war 2023 beim Karnevalszug in Raeren durchaus angebracht. Foto: OD

Im Rheinland wird der Rosenmontag voraussichtlich von dichten Wolken und gelegentlichem Regen geprägt sein, bei ebenfalls milden Temperaturen um etwa 6 bis 8 Grad – also wieder kein klassisch sonniges Karnevalswetter, sondern eher trübe, feuchte Bedingungen.

Kurz gesagt: Vom Altweiberdonnerstag bis Rosenmontag bleibt es in Ostbelgien und im Rheinland insgesamt oft bewölkt, windig und wechselhaft, mit Regen am Donnerstag, teils Schnee und stürmischem Wind am Wochenende in Ostbelgien und eher milden, grauen Tagen mit Regenrisiko im Rheinland – für Karnevalsumzüge bedeutet das größtenteils eher ungemütliches Wetter.

Die Kollegen der Aachener Zeitung haben jedenfalls ihren Lesern bereits einige Tipps ans Herz gelegt, wie sie sich an den tollen Tagen kleiden sollen:

So sind Sie auf das Wetter vorbereitet:

– Einen Schirm mitnehmen. Wer mag, kann diesen vorher noch mit alten Stoffresten oder Aufnähern passend zum Kostüm dekorieren.

Ein Karnevalist mit Regenschutz. Foto: dpa

– Auf den Zwiebellook setzen. Wer sein Kostüm noch nicht gekauft hat, kann dieses eine Nummer größer kaufen. So bleibt unter dem Kostüm noch Platz für mehrere wärmende Schichten, ohne dass die Verkleidung von Jacken, Pullis und Co. verdeckt werden muss.

– Eine Kopfbedeckung tragen. Zum Kostüm passende Hüte oder Perücken können zusätzlich den Kopf wärmen. Wer Tierohren zur Verkleidung trägt, kann diese über ein Beanie stülpen.

– Warme Einlagen in den Schuhen tragen und Handwärmer mitnehmen. Auf Thermounterwäsche und -Strumpfhosen setzen.

– Einen Onesie tragen. Bei kaltem Wetter erweisen sich Einteiler-Kostüme als besonders praktisch. Nicht nur, weil unter ihnen viel Platz für den Zwiebellook ist, sondern auch, weil die Kostüme an sich den ganzen Körper bedecken und zusätzliche wärmen können. (cre)

24 Antworten auf “Bestätigt: An den Karnevalstagen wird’s ungemütlich”

  1. Hugo Egon Bernhard von Sinnen

    Zu viel Flüssigkeit zu sich nehmen wenn es regnet, könnte auch einen Vorteil haben.
    Denn vielleicht schafft man es nicht zeitig zur Toilette und durch die Nässe im Inneren der Kleidung, fühlt man die äußere Nässe wahrscheinlich nicht mehr so sehr.
    Probiert es einfach aus und schreibt dann hier mit eurem Namen, ob ich recht hatte 😉

  2. Ermitler

    Die Stadt Eupen lässt seine Karnavallisten im warsten Sinne des Wortes im Regen stehen.
    Warum stellt die Stadt Eupen ein Zelt auf nur fürs eingene Intressen auf ,obwohl wir alle bezahlen dafür über Steuergelder.
    Mein Vorschlag wäre ,ein Zelt /Überdachung ohne Wände auf einer Stelle zb. Klötzerbahn/Schiff mit Bühne für die Künstler.Man könnte für die Sicherheit alles gut absperren siehe Kirmes/Weihnachten und das für alle Tage.Für die Bewirtung lassen sich bestimmt welche finden und über die Steuergelder der bewirtung würde die Miete des Zeltes sicher wieder eingenommen.
    Man sollte sich mal in Holland zb. Valkenbourg-Gulp
    en-Kerkrade wo auch Dom und Töll immer auftreten genau immformieren wie das da abläuft ,aber da steht keiner im Regen.
    Ich weiss das man gegen eine Wand hier redet ,aber so werdet ihr in ein paar Jahre den Ramadan feiern können.

      • @Cora: den „Ermitler“ nimmt man doch nicht ernst, eine arme Gestalt.
        War gestern mit einer Gruppe junger Kurden unterwegs, habe nicht das geringste Problem gehabt ( und die tranken keinen Tropfen Alkohol), bin danach aber meines Weges gegangen…MIT Bier.

  3. Peter Müller

    Zelt, gab es mal am Werthplatz, wurde abgeschafft. Auch Freibier gab es da noch, wurde aber zuerst abgeschafft, was ich auch richtig finde. Wer feiern kann, hat auch ein Paar Euros zuviel. Wer nicht, braucht ja nichts zu trinken. Der Bierwagen gestern war auch nicht gut für die eine Kneipe am Marktplatz. Der trinker nimmt immer den kürzesten Weg, oder stehen an der Quelle !

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