Souveränität, Waffenruhe, Sicherheitsgarantien und Gebietsverzicht: Welche Ideen verfolgen wichtige Akteure für einen Frieden in der Ukraine?
Um den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine zu beenden, haben bereits unterschiedliche Akteure Ansätze zur Friedensfindung vorgelegt. Diese Forderungen stehen im Raum:
Vorläufiger US-Vorschlag als „russische Wunschliste“ kritisiert: Für viel Aufmerksamkeit sorgte jüngst ein vorläufiger 28-Punkte-Plan der USA, der durch Medienberichte bekannt wurde. Da dieser von der Ukraine harte Zugeständnisse verlangte, bezeichneten Kritiker ihn als «russische Wunschliste». Die Ukraine sollte demnach ihre Souveränität behalten, aber auf einen Nato-Beitritt verzichten und atomwaffenfrei bleiben.
Die USA versprachen Kiew dafür zuverlässige Sicherheitsgarantien. Gebiete wie Luhansk und Donezk sollten als russisch anerkannt werden. Russland werde im Gegenzug „mit dem Kämpfen aufhören und kein weiteres Land mehr erobern“, sagte US-Präsident Donald Trump.

13.10.2025, Ukraine, Kiew: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hört zu, als die EU-Außenbeauftragten Kallas auf einer Pressekonferenz spricht. Foto: Julia Demaree Nikhinson/AP/dpa
Nach Kritik an dem Vorschlag – auch aus der EU – gab es Nachverhandlungen und Anpassungen. Medienberichten zufolge wurde der Plan um einige Punkte reduziert. Der EU-Ratspräsident António Costa sagte etwa jüngst dem „Handelsblatt“, dass in einem neuen Arbeitspaper alles, was die EU und die Nato betreffe, gestrichen sei.
Kiew und Washington signalisierten zuletzt, dass eine weitgehend gemeinsame Position bestehe. Es gebe nur noch kleine Unterschiede, hieß es. Dahinter könnte sich allerdings die zentrale Frage verbergen, wie mit den russisch besetzten Gebieten der Ukraine umgegangen werden soll.
– Waffenruhe währte nicht lang: Bereits im März dieses Jahres hatten die USA eine Feuerpause vermittelt. Sowohl Russland als auch die Ukraine stimmten demnach einem vorübergehenden Stopp von Angriffen auf die Energieinfrastruktur der jeweils anderen Seite zu.
Dieser Ansatz sollte als realistischer erster Schritt der Vertrauensbildung dienen. Doch schließlich warfen sich beide Seiten vor, die Abmachung nicht einzuhalten. Bis heute gibt es täglich gegenseitige Angriffe auf die Energieinfrastruktur.
– Die Koalition der Willigen: Unter Führung von Großbritannien und Frankreich berieten verschiedene Unterstützerstaaten Kiews, darunter auch Deutschland, als „Koalition der Willigen“ wiederholt über eine mögliche künftige Ukraine-Mission zur Absicherung einer Friedenslösung. Dabei ging es um eine mögliche Truppenpräsenz etwa im Rahmen eines Ausbildungseinsatzes.

30.11.2025, Ukraine, Wyschgorod: Ein Feuer brennt in einem Wohnhaus nach einem russischen Angriff außerhalb von Kiew. Foto: Efrem Lukatsky/AP/dpa
– Chinas Positionspapier blieb vage: China veröffentlichte bereits im Februar 2023 ein Positionspapier zum Ukraine-Krieg und forderte Verhandlungen der Kriegsparteien. Da die Auflistung allerdings kein Wegweiser zur Beilegung war, sondern eher allgemeine Positionen nannte, stieß Peking damit auf Kritik. Vor allem Kiew sah darin keine Lösung. Beobachter vermuteten eher den Versuch Chinas, in dem Konflikt nicht nur als schweigend wahrgenommen zu werden. Inhaltlich wurde etwa von der Einstellung von Feindseligkeiten und der Einhaltung des internationalen Rechts gesprochen. Zwar betont China seine Neutralität, steht aber im Westen in der Kritik, vor allem Russland zu unterstützen in seinem Krieg.
– Selenskyjs „Friedensformel“: Bereits im Jahr 2022 skizzierte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj seinen Friedensplan in zehn Punkten. Darin forderte er etwa den vollständigen Abzug russischer Truppen aus dem ukrainischen Staatsgebiet, die Zahlung von Reparationen und die Verurteilung russischer Kriegsverbrecher. Ukrainische Kriegsgefangenen sollten freikommen.
Auch militärische Sicherheitsgarantien waren Teil der Forderungen. Für den Plan gab es seinerzeit seitens der EU breite Unterstützung und Zuspruch bei mehreren großen internationalen Konferenzen. Russland, das zu Selenskyjs Friedenskonferenzen nicht eingeladen war, kritisierte den Ansatz als völlig weltfremd.

16.09.2025, Russland, Mulino: Der russische Präsident Wladimir Putin beobachtet eine gemeinsamen russisch-weißrussischen Militärübung. Foto: Valeriy Sharifulin/Pool Sputnik Kremlin/dpa
– Für Putin soll Ukraine neutral werden: Schon kurz nach Beginn des russischen Angriffskrieges gab es Verhandlungen zwischen Ukrainern und Russen – erst in Belarus, dann in der Türkei. Kremlchef Wladimir Putin fordert die Anerkennung russischer Souveränität über die schon 2014 annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim.
Im September 2022 annektierte er die Regionen Donzek, Luhansk, Cherson und Saporischschja und erklärte sie per Verfassung zu russischem Staatsgebiet. Er verlangt, dass Kiew auf Donezk und Luhansk verzichtet – und sich aus den noch nicht von Russland kontrollierten Teilen zurückzieht. Das lehnt die Ukraine bisher ab.
In den ebenfalls nicht vollständig von russischen Truppen kontrollierten Gebieten Cherson und Saporischschja soll Moskau laut Trumps Plan einem Einfrieren an der Frontlinie zustimmen, um die Kampfhandlungen zu beenden. Die Russen wollen zudem die Entmilitarisierung und einen neutralen Status der Ukraine – ohne Nato-Beitritt. Für Kiew kommen diese Bedingungen jedoch einer Kapitulation gleich. Die Forderungen umfassen unter anderem einen Stopp westlicher Waffenlieferungen und ein Ende der gegen Russland gerichteten Sanktionen. (dpa)
Glaubt vielleicht irgendjemand, wir hätten schon Weihnachten ? Man hat sich doch jetzt erstmal richtig an dem Geldfluss gewöhnt, den wir ohne zu murren an die Ukraine überwiesen haben. Nach meiner Information sind es doch erst 168,9 MILLIARDEN !!! EURO !!! gewesen.
Da geht doch noch wass.
Man muss eben nur die Pensionen erst beim Tod auszahlen und dann das Erbe zu 99% versteuern.
Arbeitslosen eine Suppe kochen, anstatt ihnen etwas auszuzahlen. Wer arbeitslos wird, ist doch selber schuld.
Krankenversicherung und Krankenhäuser? Das kann alles weg, denn durch die künstliche Intelligenz werden viele arbeitslos und es ist dann nur von den Zutaten der Suppe für Arbeitslose abhängig, ob man krank wird oder nicht.
Da können wir uns voll auf unsere führungspolitik verlassen. Niemand wird krank werden und niemand wird einen Arzt benötigen
Infrastruktur?, Ausbau des Schienennetzes? und Urlaub?
Was wollt ihr denn damit ? wer keine Arbeit hat bleibt zu Hause, das spart Autobahnen, Landstraßen, Ausbau des Schienennetzes und eure 4 Wände sind doch schön, was wollt ihr in einem anderen Land?
Geht lieber in Deutschland Pfandflaschen sammeln, wenn ihr das Gefühl habt eure Wohnung sinnlos verlassen zu müssen, es würde wenigstens 25 € Cent pro Behältnis bringen, welche ihr der Ukraine zum Wiederaufbau spenden könnt, in drei Jahren, wenn weitere 190 Milliarden gefunden werden, auf eurem Konto, wo ihr doch nichts mit anfangen könnt.
Und wenn wir Glück haben, kannst du dir kein Internetanschluss mehr leisten.
Dann hat sich das alles gelohnt
Mir als Bürger ist es mittlerweile echt scheißegal was mit der Ukraine und dem „Warlord“ Selenskyj passiert – dieser Typ hat den Krieg unnötig verlängert, genauso wie die kriegsgeile EU, die durchsetzt von Lobbygruppen ordentlich Asche mit Rüstungsindustrie macht (Blackrock kommt aus dem Korkenknallen nicht mehr raus), die Opposition wurde im Land verboten (!), die Korruption zersetzt gerade den letzten Funken Hoffnung, den man hatte, die Ukraine sei besser als noch vor 3-4 Jahren gewesen in Sachen Glaubwürdigkeit (Spoiler: NEIN, wer hätte DAS denn auch nur gedacht) und ansonsten kostet uns allen der Scheiß mittlerweile so unfassbar viel Geld, dass wir uns hier ruinieren und am Ende genauso enden werden wie alle, die diesem korrupten Land so unfassbar viel Steuergeld in den Rachen geworfen haben!
Diese Penner verteidigen eben nicht unsere Freiheit dort unten, sondern haben unseren Untergang nur noch mehr beschleunigt.
Und jetzt viel Spaß beim Hetzen und Diffamieren. Ich freu mich schon auf so dumme Begriffe wie „Putinknecht, Rubelnutte, Rechtsradikaler, Schwurbler, Putinversteher, Ruzzenschwein“ und ähnlichen Bockmist – ist mir kackegal; ich denke ich spreche hier der Mehrheit aus der Seele – dieser Krieg hat nur einen Gewinner: die Rüstungsindustrie!