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Vornamen 2014: „Emma“ verdrängt „Mia“ von Platz 1

Ein gerade mal vier Tage altes Baby: Wie soll es heißen? Foto: Shutterstock

In der Liste der beliebtesten deutschen Vornamen, die auch in Ostbelgien im Trend liegen, hat es 2014 einen Wechsel an der Spitze gegeben: Bei den Mädchennamen hat „Emma“ den bisherigen Spitzenreiter „Mia“ vom 1. Platz verdrängt.

Bei den Jungennamen konnte hingegen „Ben“ Platz 1 verteidigen.

Erstellt wird die Hitliste der Vornamen durch den Ahrensburger Hobby-Namensforscher Knud Bielefeld. Seit 2006 wertet Bielefeld die häufigsten Vornamen in den allen deutschen Bundesländern aus.

Dieses Jahr basiert die Liste auf 181.300 Geburtsmeldungen von mehr als 450 Kliniken, Geburtshäusern und Standesämtern.

Mädchennamen 2014:

  1. Emma
  2. Mia
  3. Hanna/Hannah
  4. Sofia/Sophia
  5. Emilia
  6. Anna
  7. Lena
  8. Lea/Leah
  9. Emiliy/Emilie
  10. Marie

Jungennamen 2014:

  1. Ben
  2. Louis/Luis
  3. Paul
  4. Lukas/Lucas
  5. Jonas
  6. Leon
  7. Finn/Fynn
  8. Noah
  9. Elias
  10. Luca/Luka

11 Antworten auf “Vornamen 2014: „Emma“ verdrängt „Mia“ von Platz 1”

  1. Was ist denn an dem Vornamen „Emma“ so toll? Erinnert an Tante-Emma-Laden oder an die Frauenzeitschrift von Alice Schwarzer oder an die Dampflok von Lukas dem Lokomotivführer in „Jim Knopf“.

  2. Es reicht!

    Das sind die Zahlen von Deutschland wir gehören jedoch zu Belgien; Bitte sich die Mühe machen und nachrecherchieren wie die Aufteilung in Belgien ist? Ich glaube in der Zeitung „La meuse“ gelesen zu haben das in einigen Gemeinden in Brüssel der Dritthäufigste Jungenname Mohammed ist? OD kann sich ja mal schlau machen wenn ihn die Namen in Belgien interessieren?

  3. Die Vornamen in der DG sind fast identisch mit denen in Deutschland. Kulturell sind wir nunmal auf Deutschland ausgerichtet. Wir kaufen in Deutschland, schauen deutsches Fernsehen, gehen in Deutschland ins Kino und ins Theater. Kein Wunder, dass die Vorlieben ähnlich sind.

    • kawummmmm

      @Nomen
      Sie haben natürlich recht.

      Und doch sind wir noch mehreren Einflüssen ausgesetzt.
      Nicht zuletzt auch den belgischen.

      Somit glaube ich, sind wir das Resultat einer guten Mischung der verschiedenen Einflüssen.
      Das trifft dann sicherlich auch bei der Auswahl der Vornamen zu.

      Klassiker wie Michel, Philippe, Pierre…..hörte ich in letzter Zeit öfter bei uns.

    • @Nomen: Dass wir kulturell auf Deutschland ausgerichtet sind, mag zum Teil stimmen. Ist ja auch nicht weiter schlimm. Ich z.B. nehme alle Einflüsse mit, ob deutsch, niederländisch, belgisch oder international. Das ist richtig spannend, weil Vielfalt nunmal einiges mehr bietet als Einheitsbrei. Und was Vornamen angeht, ist die Vielfalt ebenfalls riesengroß. Auch einige gewagte Namen sind dabei, wobei die Kinder selbst nicht immer einverstanden wären, wenn sie selbst wählen dürften, denke ich mal.

      • Wie wäre es mit dem wohlklingendem Vornamen „Kolibri“?
        Weil die Mutter des Kindes nicht genau weiß,
        wer der „Erzeuger“ ist. Es stehen zur Auswahl:der:
        „Ko“ für Kohlenmann
        „Li“ für Lichtmann, oder doch der
        „Bri“ für Briefträger
        also kurz „Kolibri“

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