Gesellschaft

Viele helfende Hände in der Unterstadt: Wer glaubt, der Eupener könne nur knottern, der irrt… [Fotogalerie]

Gelebte Solidarität in der Eupener Unterstadt am Samstag. Foto: Gerd Comouth

Nach der Hochwasser-Katastrophe ist in der Eupener Unterstadt wie auch in anderen betroffenen Gebieten Solidarität gefragt. Am Samstag bewiesen zwischen Hütte und Haasstraße viele Bürger, dass die Gemeinschaft auf ihre Hilfe zählen kann, wenn man auf sie angewiesen ist.

Die Bilder, die unser Fotograf Gerd Comouth am Samstag in der Unterstadt machte, zeugen von der großen Hilfsbereitschaft, welche die Eupener Bevölkerung gepackt hat, als sich nach der großen Flut das ganze Ausmaß der Katastrophe offenbarte.

Da packten viele mit an, obwohl sie nicht einmal den Namen des Hausbesitzers kannten, der ihre Hilfe benötigte.

Foto: Gerd Comouth

Davon konnte sich auch Premierminister Alexander De Croo überzeugen, als er sich am Samstag persönlich ein Bild von den katastrophalen Zuständen, aber auch von der gelebten Solidarität in der Eupener Bevölkerung machte.

Während De Croo zusammen mit Ministerpräsident Oliver Paasch, Provinzgouverneur Hervé Jamar und Bürgermeisterin Claudia Niessen seine Runde in Eupen machte (siehe Artikel an anderer Stelle), waren andere Politiker bzw. Politikerinnen schon seit den Morgenstunden dabei, dort zu helfen, wo Hilfe an diesem Tag dringend nötig war. Es gibt zudem zahlreiche Spendenaufrufe. Die Facebookseite „Eupen hilft“ gibt praktische Informationen.

Merke: Wer glaubt, der Eupener könne nur knottern, der irrt… (cre)

Nachfolgend eine FOTOGALERIE mit Bildern von Gerd Comouth  von den Aufräumarbeiten mit vielen Helfern am Samstag in der Eupener Unterstadt. Zum Vergrößern Bild anklicken:

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:

12 Antworten auf “Viele helfende Hände in der Unterstadt: Wer glaubt, der Eupener könne nur knottern, der irrt… [Fotogalerie]”

  1. Horeca Services

    Ich wurde Gestern von der Solidarität in der Unterstadt maßlos „ÜBERRASCHT“
    So viele Leute besonders Junge Leute da waren.
    Aus Eynatten/Kettenis/Nipert/Walhorn und von der Oberstadt
    Ich stand vor einem Berg , von Müll den ich Niemals Alleine Geschafft
    Innerhalb von 5 Stunden war alles RAUS
    hiermit möchte ich mich bei euch ALLEN Bedanken
    Heinz Pitz

  2. Wer sich zu füh freut, ...

    …, den bestraft der Knotterpott!

    Das mit dem Nicht-Knottern hat leider nicht allzu lange vorgehalten, so langsam geht es wieder los.
    Und die Seite „Eupen Hilft!“ gibt es schon seit März 2020 und hat mittlerweile über 6000 Mitglieder.

  3. und wo bleiben wir

    Sehr geehrter Herr Cremer, schade das sie die vielen Helfer aus der Eifel nicht erwähnen. So waren die Gemeinde Büllingen, Bütgenbach vertreten ferner habe ich auch Unternehmer aus der Eifel sowie viele Eifler Personen gesehen. Aber sind halt nur Eifler sind sowieso nicht sehr hilfsbereit oder Herr Cremer.

  4. Im größten Leid für Körper und Seele geben die Bilder, die wir hier sehen, ein bisschen Hoffnung. Ich hoffe, dass diese Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft solange anhält, bis die Bewohner wieder ein Leben wie vorher leben können. Auch für alle anderen Opfer der Katastrophe wäre das zu wünschen. Beim Spenden hoffe ich, dass die Menschen bis an ihre finanzielle Schmerzgrenze gehen. Angesichts dieses Leids ist es meiner Ansicht nach eine humanitäre Pflicht, dies zu tun.

  5. Frittewelsch

    Wie sieht der Fortschritt in den Nebenstrassen den Flussläufen entlang aus? Von wegen Langesthal, unterer Selterschlag und Bellmerin? Das meiste Bildmaterial stammt immer nur vom Zentrum der Unterstadt. Als gäb’s den Rest nicht.

  6. Baudimont

    Es war sehr schön, in ganze Wallonie!
    Die Solidarität war überall, in der ganzen Region, nicht nur in einer Stadt, unbekannte Menschen kamen, um zu helfen, einige brachten Getränke, Waffeln, Sandwiches, junge Burschen halfen, schwere, mit Wasser gefüllte Sofas herauszuholen…
    Solidarität kommt von Herzen.
    Die Menschen sind alle wohlwollend, verantwortungsbewusst und hilfsbereit… Es gibt keine Notwendigkeit für Gesetze, Verpflichtungen oder Zwänge… Wir haben gerade den Beweis dafür erhalten…. Vielen Dank an alle fremden Hände, die geholfen haben

    • deuxtrois

      Genau, und die Irrgestalten die überall Dinge entwendet haben hätten wohl ganz ohne Gesetze wohl Hochkonjunktur gehabt, deswegen hätte es in manchen Regionen auch keinerlei Ausgangssperren bedurft, um Plünderer fern zu halten oder dafür zu sorgen, dass Katastrophentouristen nicht jegliche Straßen blockieren.

      Ich bin mir sicher, Frau Baudimont, wären Sie davon selbst wirklich betroffen, würden Sie diesen Unsinn nicht von sich geben. Nicht „alle Menschen“ sind „wohlwollend, verantwortungsbewusst und hilfsbereit“.

      P.S.: Auf diesen Bildern zu sehenden solidarischen Menschen, sehe ich keinen einzigen der gebetsmühlenartigen Knotterern und Schaumschläger, die hier dauernd diskutieren. Die sind wohl scheinbar zu sehr mit Kommentaren beschäftigt.

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