Trotz des Kriegs im Nahen Osten lädt Donald Trump den Iran zur WM ein. Doch der iranische Verband zögert. Derweil gibt es dramatische Szenen um das Frauen-Team in Australien.
US-Präsident Donald Trump hat FIFA-Präsident Gianni Infantino zugesichert, dass die iranische Nationalmannschaft trotz des Krieges im Nahen Osten bei der Fußball-WM im Sommer in seinem Land antreten darf.
„Während der Gespräche bekräftigte Präsident Trump, dass die iranische Mannschaft natürlich herzlich eingeladen sei, an dem Turnier in den Vereinigten Staaten teilzunehmen“, sagte Infantino nach einem Treffen mit Trump.

02.03.2026, Australien, Gold Coast: Spielerinnen der Islamischen Republik Iran (hintere Reihe) bei ihrem stillen Protest während der iranischen Nationalhymne beim Spiel des Asien Cup zwischen Südkorea und dem Iran. Foto: Dave Hunt/AAP/dpa
Der Iran könnte allerdings von sich aus auf das am 11. Juni in den USA, Kanada und Mexiko beginnende Turnier verzichten. Die Iraner sind in einer Gruppe mit Belgien, Ägypten und Neuseeland. Alle drei Gruppenspiele werden in den USA ausgetragen. Die Vereinigten Staaten und Israel greifen den Iran seit Ende Februar an. Das Land führt Gegenschläge in der Region aus.
„Welcher vernünftige Mensch würde seine Nationalmannschaft in die USA schicken, wenn es bei der WM genauso politisch zugehen sollte wie in Australien“, deutete Mehdi Tadsch, der Präsident des iranischen Fußball-Verbandes (FFI), bei der Nachrichtenagentur Isna erneut einen Verzicht an.
– Dramatische Szenen in Australien: Tadsch nahm Bezug auf das iranische Frauen-Team, von denen fünf Spielerinnen während des Asien-Cups in Sydney humanitäre Visa erhalten hatten, nachdem sie von der australischen Polizei aus ihrem Hotel gebracht worden waren. Zwei weitere Teammitglieder erklärten später, auch nicht zurückkehren zu wollen. Eine der Frauen entschied sich laut Innenminister Tony Burke in letzter Minute aber doch für die Rückreise in den Iran. Somit sind sechs Iranerinnen in Australien geblieben.

10.03.2026, Australien, Sydney: Iranische Demonstranten am Flughafen von Sydney. Nachdem fünf iranischen Fußballspielern in Australien Asyl gewährt wurde, besteht große Sorge um die Sicherheit der ausreisenden Spielerinnen. Foto: Sarah Wilson/AAP/dpa
Burke betonte, allen Spielerinnen sei vor der Abreise Asyl angeboten worden. Viele hätten aus Sorge um ihre Familien im Iran darauf verzichtet.
Beim Abflug weinten viele Spielerinnen, andere lagen sich lange in dem Armen, wie Journalisten der Zeitung „Sydney Morning Herald“, die den Nachtflug von Sydney nach Kuala Lumpur begleiteten, berichteten. Beobachter befürchten, dass den Frauen und ihren Familien nach ihrer Rückkehr Konsequenzen drohen.
Nach der Landung am Morgen (Ortszeit) in Kuala Lumpur wartete Irans Botschafter in Malaysia bereits am Ausgang des Flugzeugstegs. Während einige Offizielle ihn begrüßten, wirkten viele Spielerinnen still und angespannt und starrten auf ihre Handys. Von Malaysia aus soll die Mannschaft über die Türkei weiter in den Iran reisen.
Die „Löwinnen“ hatten wegen ihres stillen Protests beim Asien-Cup für internationales Aufsehen gesorgt. Beim ersten Gruppenspiel hatten die Spielerinnen während der Nationalhymne geschwiegen – im Iran wurde das als Zeichen gegen die Führung in Teheran gewertet. Staatsmedien bezeichneten sie später als „Verräterinnen“, auch wenn sie bei den folgenden Partien wieder mitsangen. (dpa)
Ich gehe davon aus , das die die zurück geflogen sind die HÖLLE auf Erden erleben werden ,wenn sie nicht noch Umgebracht werden
Das sind doch Wilde da unten
Trump sichert ….
Nein. Trump sichert gar nichts , er verunsichert diese Welt, seit Beginn seiner zweiten Amtszeit.