Politik

51 Prozent finden Paaschs Arbeit als MP entweder „sehr gut“ oder „gut“

DG-Ministerpräsident Oliver Paasch. Foto: OD

Im Mai 2019 wählen die Bürger der DG ein neues Parlament. Gleichzeitig finden Regional-, Kammer- und Europa-Wahlen statt. Gut ein Jahr vorher lässt „Ostbelgien Direkt“ seine Leser die Arbeit der ostbelgischen Spitzenpolitiker bewerten. Den Anfang machte Oliver Paasch (ProDG). Der Ministerpräsident erhielt viel Zustimmung.

51 Prozent der 625 Teilnehmer bewerteten seine Arbeit als Regierungschef als „sehr gut“ (30 Prozent) oder „gut“ (21 Prozent). Weitere 17 Prozent erachteten sie als „ausreichend“.

11 Prozent bewerteten die Arbeit von Oliver Paasch, der seit Juni 2014 Ministerpräsident ist, als „mangelhaft“, für 21 Prozent ist sie „ungenügend“.

Foto: Shutterstock

Die Teilnehmer hatten die Wahl zwischen fünf Antworten: sehr gut (10-9), gut (8-7), ausreichend (6-5), mangelhaft (4-3) und ungenügend (2-0).

Bewertet wird in nächster Zeit auch die Arbeit der drei anderen Minister Isabelle Weykmans (PFF), Harald Mollers (ProDG) und Antonios Antoniadis (SP).

Danach sind die Präsidenten des Parlaments und die Senatoren (Alexander Miesen, PFF, und Karl-Heinz Lambertz, SP), die föderale Abgeordnete Kattrin Jadin (PFF-MR), die beiden regionalen Abgeordneten Edmund Stoffels (SP-PS) und Jenny Baltus-Möres (PFF-MR) und der EU-Abgeordnete Pascal Arimont (CSP-EVP) an der Reihe.

Benotet soll auch die Arbeit der Fraktionen der Opposition (CSP, Ecolo und Vivant) werden.

Interessant ist, dass schon nach rund 200 Stimmen das Ergebnis der Online-Umfrage sich kaum noch veränderte, obwohl danach noch über 400 weitere Stimmen abgegeben wurden. Das zeigt, dass solche anonymen Online-Votings viel aussagekräftiger sind, als allgemein angenommen. (cre)

Wie bewerten Sie die bisherige Arbeit von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG)?

  • - sehr gut (10-9) (30%, 185 Votes)
  • - gut (8-7) (21%, 131 Votes)
  • - ausreichend (6-5) (17%, 108 Votes)
  • - mangelhaft (4-3) (11%, 70 Votes)
  • - ungenügend (2-0) (21%, 131 Votes)

Total Voters: 625

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75 Antworten auf “51 Prozent finden Paaschs Arbeit als MP entweder „sehr gut“ oder „gut“”

  1. Schwester Appolonia

    Was soll dieser aufgeblähte Apparat in Eupen überhaupt bezwecken ? Diese Darsteller bereichern sich doch nur selbst mit ihren engsten Familienmitglieder , kein Wunder das dort noch alte Pensionäre dort noch am schröpfen sind , obschon diese bald auf alle vier sich dorthin schleifen müssen .

  2. Irgendeinen derzeitigen Politiker der DG einen Spitzenpolitiker zu nennen klingt in meinen Ohren höhnisch und unsachlich. Aber vielleicht war ja Spitzenverdiener gemeint, dann stimmt’s wieder:)

  3. Réalité

    Ich wiederhole mich!
    Der Mann kann zwar nicht dafür das er ein “ MINISTERPRÄSIDENT“ geworden ist, jedoch sollte er der Reanlität genau so ins Auge sehen wie jeder es tun muss!
    Nämlich: der Eupener Apparat ist total überrflüssig in der Konstellation!
    Viel zu Steuerlastig!
    Viel zu teuer.
    Viel zu gross!
    Welches Land in der ganzen Welt leistet sich so einen Haufen an SPITZENPOLITIKER, ZEHN an der Zahl!?
    KEIN EINZIGES!
    EIN MINISTER, der kann sich meinetwegen auch noch PRÄSIDENT nennen!
    Das wäre vollkommen genug!
    Dazu 3-4 weitere Spitzenangestellte, etwas Büropersonal, und SCHLUSS MIT LUSTIG!
    Das ganze Land ist ÜBERSÄT von MÖCHTEGERNEN DER PÖLITIK!
    Genau so ein ÜBERHAUFEN wie STEUERN ZAHLEN MÜSSEN!
    TRAURIG! Das wir auch noch so einen HAUFEN AN SCHULDEN DAZU HABEN!
    Total verrutschte Realitäten und Dimmensionen!
    Wenn die Politik noch etwas an Einsicht und Bürgernähe hat, dann sollte sie einsehen das dieses unmögliche Monster beseitigt würde!
    Den ganzen anderen Rest natürlich auch, angefangen bei den PROVINZEN!
    VIEL GEREDET UND GEPRAHLT, DEM BÜRGER HONIG UMS MAUL GESCHMIERT, aber TATEN!?
    SENATOR LAMBERTZ verdient seinen dicken Lohn ohne auf der Arbeit zu sein!?
    Wo gibt’s denn sowas!? NUR IN BELGIEN!
    Die Betroffenen und deren Sympathisanten wehren sich mit Händen und Füssen!
    Die wollen natürlich weiter die Wollmilchsau melken!
    Der Herr Lambertz will unbedingt noch weitere Jahre „für die DG hart arbeiten“!?
    Lachhafte Feststellung! Und dabei nicht mal an den Sitzungen teil nehmen!?
    STOPT, den Unsinn! Es soll, und müssen Politiker da sein, darohne geht es nicht!
    ABER NICHT IN DEM ÜBERMASS!
    ABSCHAFFEN, WAS ZUVIEL IST!
    Dadurch viel Geld gespart, und besser anderswo eingesetzt!

    • @Réalité: Sie schreiben „Ich wiederhole mich!“ Da muss ich Ihnen zum ersten Mal beipflichten. Sie wiederholen ihren Blödsinn schon seit Jahren. Ich bin auch kein Freund der Politiker, aber der Unsinn, den Sie schreiben, ist nichts anderes als Dummheit.

      • Réalité

        Wer der werte „SCHREIBERLING“ ist!? Keine Frage? Schnell gewusst!
        Dann WIEDERLEGE mal schnellstens!
        Das ganze Forum ist gespannt auf die Antwort!?
        NOCHMALIGE FESTSTELLUNG UND WIERHOLUNG:
        ZEHN SPITZENPOLITIKER PRO 7.000 (SIEBEN TAUSEND) EINWOHNER!
        MUSS DAS SEIN!?
        Nicht nur ich stelle das fest!? Jeder NORMAL DENKENDE, denkt dasselbe!
        So, nun ist BOFF dran!

        • ohje ohje

          Meinen Sie nicht 10 Spitzenpolitiker pro 75.000 ?

          Das wäre immerhin 10 mal mehr als von Ihnen angegeben, aber immer noch ne gute Quote, da gebe ich Ihnen Recht…

          Nichtsdestotrotz ist MP Paasch in der heutigen Situation der geeigneteste für diesen Job. Oder können Sie sich Luc Frank auf diesem Posten vorstellen, oder besser noch Strahlemann Collin Kraft ?

      • Willy Bocklandt

        @ Boff , aber ganz sicher hängen sie mit in der Kette dieses kostspieligen Apparates an der Klötzerbahn , ansonsten täten sie nicht mit ihren Hinterspringen so aushacken . Finden sie es etwa für normal , das dort Millionen Steuergelder hineingebuttert werden , nur um das sich alle dies selbsernannten Heißluftbläser mit ihrem engsten Clan bereichern . Kein Wunder , das immer noch alte außsgediente pensionierte Beamte in wahrhaft mikriger Verfassung es nicht sein lassen können , dort unten an der Weser sich noch so manches Schärflein ein zustecken . Müsste diese Bande hinter einem Müllwagen Backs einkippen , so wären sie längst aus dem Staub .

      • Nieder Emmelser

        Herr Boff!
        Wissen Sie wer der Dumme dabei ist? Schnell gewusst, Sie, ich, und all die dummen Bürger und Steuerzahler, denn die können „die Pfanne placken“. Es ist regelrecht Raub am Bürger und Wähler was unsere Politiker sich dreist erlauben. Selten alleine auf Termine, sondern fast immer doppelt. Jeder kleine Krimskram wird besucht und belobt und geknipst. Das alles kostet uns zig Millionen Euros! Dann wird fast wöchentlich und dauernd immer wieder neues Personal gesucht, welches für „Ost Belgien Marke“ arbeiten sollte. Das ist es was uns Bürger aufregt. Es muss Führung sein, denn wir sind eine Demokratie. Aber es sollte im Rahmen sein. Was mich aufregte, war die Ansage des Schoppener Regionen Präsidenten, der schon wieder auf eine neue Amtszeit pochte? Was erlaubt der Mann sich wohl, der kriegt den Senatorposten nicht mal ausgefüllt? Bezieht aber einen fürstlichen Monatslohn dafür. Ohne etwas zu tun? Wo gibt es das denn noch? Provinzen? Was da alles nutzlos und zuviel rum läuft? Und das Zehn mal in Belgien. Was da alles verschummelt und beschummelt wird, sah man zur genüge bei Nettys und co. Der Bürger und Wähler sollte kurzerhand die nächsten Wahlen boykottieren. Dann hätten all die Profitöre endlich mal ausgeträumt. Der Gipfel der Unverschämtheit sind zum Schlusse deren Pensionen. Da wird dann mal die Normalrente des über 40 Jahre gearbeiteten so um den Dreh mindestens 4-5 getoppt. It’s Time for Change!

    • Ihre Tastatur ist defekt. Ist vielleicht Ihr Geifer hinein geflossen?

      Sie formulieren Ihren Standpunkt mit lauter Plattheiten und Behauptungen, ohne diese jedoch zu belegen. Daher kann ich ihn nicht teilen. Es klingt bei Ihnen ein wenig nach Neid. Dieser macht blind – bei einer defekten Tastatur ist das fatal.

    • deuxtrois

      Und warum schreiben Sie nichts anderes seit 10 Jahren?
      Weil Sie denken, durch Wiederholung ändert sich etwas an dem was Sie da ansprechen?
      Viel Glück dabei weiterhin, andere Leute machen etwas, statt zu lammentieren.

  4. Frigoland

    Belgien zählt Mehr Minister wie die USA welches 150 M. Einwohner zählt, wer soll dieser Wahnsinn noch bezahlen, welches Private Unternehmen kann sich solch ein einen Wasserkopf leisten ?

  5. Der Paasch ist genauso überflüssig wie die anderen 4 Minister – hier und da mal ein Treffen mit wahrhaftigen Spitzenpolitikern, die ihn wahrscheinlich direkt nach dem Termin wieder vergessen. Zum Rest des Landes hat er doch auch keine Verbindung aufgrund seiner PDB – was ist denn bitte das Pendant dazu in Belgien??? Ach sorryyyyy, ich vergaß, ihr meint ja ihr könnt das alleine. Wer soll das bezahlen, wer hat soviel Geld und vor allem, wer hat das bestellt? Alaaf

  6. Ich denke die Wahl wird von den sämtlichen Beratern eh beeinflusst. Die haben den ganzen Tag nichts anderes zu tun. Fühl mich schon wie in der Türkei …. Patriotismus ist nicht mehr modern Leute.

    • Hirn Ein

      Vergleicht mal die Gebäude in denen das Parlament von Island tagt und dem von der DG. Erkennen sie die Unterschiede zwischen dem was sein muss und dem was einige für sich beanspruchen?

      Link Island: http://www.diesseits.de/perspektiven/nachrichten/international/1435874400/island-schafft-blasphemie-gesetz-ab

      DG: http://www.pdg.be/desktopdefault.aspx/tabid-3976/

      Politiker leben in ihrer eigenen Welt. Mit der Zeit wird es nur noch schlimmer. Die wenigsten von denen aus unserer DG haben in der freien Marktwirtschaft ihr Geld verdient. Die schlimmsten Beispiele kommen aus der PFF. Eine Partei die früher für die Selbständigen stand. Jetzt wird diese Partei durch junge Gesichter vertreten, die keine Ahnung von Selbständigkeit haben. Die gleichen Leute über eine lange Zeit in den gleichen Ämtern ist immer gefährlich. Die Macht schmeckt einfach zu gut. Das sieht man nicht nur an der Fitness unserer Politiker ( ironie). Paasch ist ein Verwalter. Er verbrennt sich nirgends die Finger. Er wartet die öffentliche Meinung ab, bis er seine Meinung verkündet. Siehe Tihange, Ceta, usw…

    • Stellvertr. Vorsitzender des Ausschusses für Referate in Ostbelgien

      Sehr geehrter HerrLuxen, lieber Ewald

      Mit Ihrem durchaus positiven Kommentar haben Sie sich auf unserer Liste für Referenten an die Spitze katapultiert. Besondere Kenntnisse, falls nicht vorhanden, werden sich schon finden. Gute Bezahlung garantiert. Herzlichen Glückwunsch.
      Wir melden uns zeitnah. Ihr stellv. Vorsitzender.

      • Alfons Velz

        Nun, lieber Rentner, Ewald Luxen lebt – im Gegensatz zu etlichen anderen Zeitgenossen – in einer Welt, wo man seine Meinung noch unter seinem Namen kundtut statt anonym. Auf einem Stern, der noch von Respekt vor der Meinung und Arbeit der Mitmenschen geprägt ist. Es gibt diese Welt noch, lieber Herr Rentner. Sie brauchen nur ein wenig um sich zu gehen und, wenn Sie Glück haben, werden Sie sie vielleicht entdecken. ;-)

  7. Begutachter

    Für mich und meine Person, stimme ich dagegen! Ich bin überhaupt nicht mit unserer Politik zufrieden. Ich glaube sowieso, dass die Allermeisten das auch nicht sind!? Es gibt der Typen viel zu viele in Belgien. Wenn unser Land denn anhand davon noch wenigstens eine Spitzenposition in der Welt einnähme, dann könnte man das Angebot gut heissen, jedoch das Gegenteil ist bekanntlich der Fall. Wir bezahlen und dumm und dämlich ein hohe Steuern, im Gegensatz wachsen die hohen Schulden immer weiter und weiter nach oben. Es ist nicht zu verheimlichen, die Leute verdrehen den Politikerberuf. Anstatt dem Volk zu dienen, bedienen die sich am Volk. Mit hohen Entlohnungen, hohen Prämien, zweifelhaften Nebenjobs, streichen Löhne ein und arbeiten nicht einmal dafür, so wie unser Lambi das macht, bedienen sich zur Rente an dicken Pensionensummen, wovon der kleine Bürger nur träumen kann. Dürfen diese Damen und Herren sich so am Volksgut bereichern? Der reinste Selbstbedienungsladen, der Politiksuperladen!

    • hirn ein

      Die Abstimmung kann eine Richtung zeigen aber die Zahlen stimmen nicht wirklich. Ich hätte meine Stimme ohne weiteres mehrmals abgeben können. Das haben bestimmt auch Personen gemacht. Ob für oder gegen die Arbeit des MP.

          • Ostbelgien Direkt

            @Hirn Ein: Das ist jetzt wirklich nichts Neues. Das ist bei jedem Online-Voting so. Aber das geht für jede Antwort und gleicht sich erfahrungsgemäß aus, denn sowohl Paasch-Befürworter als auch Paasch-Gegner haben unter Umständen ein Smartphone, ein Tablet und einen PC. Wenn man Name oder Email-Adresse verlangen würde, würden die Leute entweder nicht mitmachen oder nicht die Wahrheit sagen, wie bei vielen angeblich repräsentativen Umfragen der Fall, die vor Wählen sehr oft daneben liegen. Gruß

  8. Réalité

    Es wäre ja keine gute Werbung für den Mann gewesen beim Gegenteil, hier ist es so gerade genügend!
    Nochmals!
    Es muss, es soll Politiker geben, die das Volk führen, in allen Belangen und Situationen.
    Es sollte, und das gerade in der heutigen Zeit, wo doch alles mit allem verglichen und aufgerechnet wird, jedoch auch hier eine Messlatte angesetzt werden!
    Indem: brauchen wir hier wirklich und echt VIER Minister!? Für unsere Minigegend? Ganz sicher nicht!
    Vergleiche und Dimmensionen sollten angewandt werden, um das alles zu allem anderen, das nötige, das nützliche, zum unnützen, zum überflüssigen, und ich weiss nicht alles, doch endlich mal in Frage zu stellen!?
    Wir brauchen zum Leben etc, in der heutigen modernen und technischen, Fortschrittlichen Zeit, ganz sicher nicht die jetztige ARMADA in unserm Lande!?
    Da ist total in die falsche Richtung investiert worden!
    Von wem? Von den damaligen ERFINDERN, der POLITIK selber!
    SENAT muss weg!
    PROVINZEN müssen weg!
    Die Regionen sollten gerne bleiben.
    ABER DANN IM SINNE DER REALITÄT, des „good Governance“!
    Genau so wie heute, siehe oben: ALLES MIT ALLEM VERGLICHEN WIRD!
    Diese Leute sollten gut bezahlt sein, ohne Frage!
    Aber all die jetzt vorhandenen VORTEILE, jedweder Art, unter dem PRÜFSTAND kommen!
    Es geht nicht an, das der „Schwarzmarkt“ verteufelt wird, jede Kleinigkeit des Bürgers kommt unter die Lupe, Steuern bis zum Himmel dazu.
    Und diese Branche muss das nicht!? Reisst sich massig Vorteile unterm Nagel, und lässt sich die Fürstlich vom Steuerzahler bezahlen!?
    Wo ist da Spruch: VOR DEM GESETZ SIND WIR ALLE GLEICH!?

  9. ?_?_?_?_?_?

    Oliver Paasch und Karl-Heinz Lambertz kommen in den Himmel.
    Gott, der auf einem goldenen Thron sitzt, läßt zuerst Oliver Paasch zu sich kommen.
    Als dieser vor ihm steht, fragt er ihn:
    „Nun mein Sohn! Was hast du gutes in deinem irdischen Leben getan?“.
    „Ich bin der Ministerpräsident Ostbelgiens“
    „Gut! Du darfst bei uns bleiben“.

    Nun bittet Gott, der auf einem goldenen Thron sitzt mit den Worten > tritt näher mein Sohn < Karl-Heinz zu sich und stellt ihm die gleiche Frage.
    Dieser überlegt einen Augenblick und sagt:
    "Erstens bin ich nicht dein Sohn.
    Und zweitens sitzt du auf meinem Stuhl".

    • Ostbelgien Direkt

      @Standpunkt: Das ist bei Umfragen immer so. Wenn Forsa für den BRF eine Umfrage macht, dann werden auch „nur“ 1.000 Leute gefragt. Wie gesagt, wir selbst stellen bei den Online-Umfragen immer wieder fest, dass die Ergebnisse meistens schon nach 200-300 Stimmen feststehen. Gruß

  10. Merowinger

    Einer der größten Präsidenten der USA sagte einmal als er all die Pöstchenjäger beschrieb: „There are too many pigs for the teats“ (Abraham Lincoln).
    Man muss das Prinzip Belgien einfach nur verstehen. Wenn es keine gut bezahlten Staats-Jobs mehr gibt werden halt neue geschaffen. Eigentlich bräuchte Ostbelgien ein eigenes Zweikammerparlament um alle „Spitzenpolitikern“ ein angemessenes Mandat zu verschaffen.

    Aber was soll‘s, wir Ostbelgier leben in einer der bemerkenswertesten Demokratien der Welt. Wo in der Welt hat eine Minderheit von ± 0,75 % solche Privilegien? Mir fallen da spontan vielleicht noch die Sorben in Deutschland ein. Kenne mich mit der Materie aber nicht wirklich aus.

    Unser Wandel vom „cantons rédimés“ zum „cantons privilégié“ ist schon was Einzigartiges. Natürlich hat der ganze Zirkus seinen Preis. Aber ob ein Mandat mit exorbitanter Bezahlung erfunden wird wie in der obskuren Publifin/Nethys oder wir uns den Luxus eines ostbelgischen Parlamentes leisten. Es würde sich für Lieschen Müller nichts ändern. Egal wie viel Geld die Steuerzahler erwirtschaften unsere politischen Repräsentanten werden es in der Versenkung verschwinden lassen. Dass ist aber nicht nur in Belgien so. Im Gegensatz zu vielen Ländern können wir jedoch wählen wer der gerade amtierende Zirkusdirektor ist. Blickt einmal über den ostbelgischen Tellerrand hinaus und ihr werdet erkennen wie gut wir es hier als Minderheit haben.

    Dieses sinnlose Gejammer bringt keinen weiter. Wenn in einem Staat ungerechtfertigte Privilegien und Bequemlichkeiten geschaffen wurden, bedarf es der Einsicht und der Möglichkeit, um diese wieder zu beseitigen. Doch keine Partei kann es sich leisten die 2. Garde nicht mit irgendwelchen Privilegien zu versorgen.

  11. Wir sollten alle froh sein Ihn zu haben. Er hat das Werk der PDB fortgesetzt und zwar clever. Nicht Zuwendung zu Deutschland, sondern privilegierter Landesteil in Belgien.
    Ich kann mich jetzt guten Gewissens als deutscher fühlen und dabei Belgier sein.
    Chapeau unserem Führungspersonal!

  12. Jens Huby

    Wissen sie überhaupt welchen Unsinn sie hier verlauten lassen @ Törö . Wenn diese von Ihnen so gepriesene Helden so gut sein sollten , warum beträgt die Belgische Schuldenlast denn annähernd 450 Milliarden Euro . Ist es Ihnen bewusst das dieses überflüssiges Volk diese Schulden verursacht haben , nur zur Sebstbereicherung . Im Privatem Bereiche , wären solche Verursacher längst hinter Gittern eingelocht worden , nur in der Politik ist sowas möglich . Wenn sie hier in Belgien Steuern bezahlen würden , wie das hier arbeitende Volk , so täten sie auch mehr Abstand nehmen von diesen Krawattenträger

    • Ich habe nur davon geschrieben, dass ich dies für clever halte und UNSERE Politiker auch für UNS das beste herausgeholt haben.
      Natürlich ist die gesamte Schuldenlast von Belgien mehr als grenzwertig da haben Sie recht. Aber wo in der EU ist das schon besser.

      • Populist

        Schon Ihr Nickname lässt eigentlich auf ein einfaches Gemüt schliessen; sei´s drum. Zum Thema:
        Unsere Politiker haben gar nicht soviel für uns „herausgeholt“ wie Sie schreiben. Die DG ist nur das Nebenprodukt der verschiedenen Staatsreformen Belgiens. Die verbissenen Sprachenfehden der letzten 40 Jahre zwischen Flamen und Wallonen haben uns eine Teil-Autonomie beschert, ganz ohne Zutun und Können unserer lokalen Politiker, inclusive die der PDB. Die lagen nur zufällig richtig mit ihrem Sprachenschwerpunkt. Das durften die Sprachenstreithähne nicht übersehen. Bildlich gesehen sind wir der Blinddarm Belgiens.

        • Blinddarm? Eher wohl das Sahnehäubchen. 1920 sind wir als Preußen , ohne wirkliche Entscheidungsfreiheit, zu Belgien gekommen. Danach wurden wir als „Beute“ betrachtet. Das französische wurde zwangsweise durchgesetzt. Eine Mehrheit war bis mindestens in den Siebzigern eher Deutschland zugewandt. Dann hat in Belgien ein Umdenken stattgefunden in dem wir zum ersten mal Beachtung gefunden hatten. Maßgeblich hat die PDB unsere Interessen auf den Tisch gebracht.
          Ergebnis; wir haben eine Teilautonomie erreicht und sind auf dem Weg zu einer vollständigen Autonomie. Dadurch sind wir als ehemalige deutsche in Belgien angekommen und ich denke, dass eine Mehrheit nun stolz darauf ist Belgier zu sein. Ich denke es gibt schlimmeres und daher ist doch alles in Butter.

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