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Umfangreiche Straßenarbeiten an der Eupener Straße in Eynatten

Die wallonische Regionalstraßenverwaltung (SPW) hat die bereits für 2012 zugesagten umfangreichen Instandsetzungsarbeiten an der Eupener Straße zwischen Kreuzung Merols und Kreisverkehr Eynatten in Auftrag gegeben. Die ausführende Baufirma GRAVAUBEL hat die Arbeiten für die Zeit vom 18.03. bis zum 29.03.2013 angekündigt.

Die Gemeindeverwaltung Raeren macht die Bevölkerung darauf aufmerksam, dass im Rahmen dieser Arbeiten mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen ist. Aus diesem Grund wird der Durchgangsverkehr in Richtung Eupen – Eynatten über Belven, Neustraße, Eynattener Straße und umgekehrt umgeleitet; die Umleitung des Verkehrs in Richtung Hauset – Eynatten erfolgt über Hauseter Straße, Kirchstraße, Frepert, Aachener Straße und umgekehrt.

Während des Abfräsens und der Reparaturen im Straßenfundament bleibt lediglich der Ortsverkehr auf der Eupener Straße gestattet, inklusive des Linienbusverkehrs und der Anfahrt zu den dortigen Betrieben und Geschäften.

Vollsperrung der gesamten Straße

In einem letzten Arbeitsgang wird die gesamte Fahrbahnoberfläche erneuert. Um eine Ausführung von guter Qualität und langer Haltbarkeit zu erzielen, ist es unerlässlich, während der Asphaltierung, einer anschließenden mehrstündigen Auskühlungsphase und dem Aufbringen der neuen Fahrbahnmarkierung eine Vollsperrung der gesamten Straße vorzunehmen.

Betroffen sind abwechselnd die Teilstücke Kreuzung Merols bis Kreuzung Hagbenden und Kreuzung Hagbenden bis Kreisverkehr Eynatten. Die Sperrung wird voraussichtlich vom 27.03. bis zum 29.03.13 stattfinden und jeweils von morgens 5 Uhr bis ca. 20 Uhr abends gelten. Die Anlieger werden gebeten, entsprechende Vorkehrungen zu treffen. Im Interesse eines guten Ablaufs wird die Lokale Polizei vor Ort die Beachtung der angezeigten Maßnahmen überprüfen.

Der gesamte Zeitplan ist selbstverständlich abhängig von ausreichend günstigen Wetterverhältnissen, es ist daher durchaus mit kurzfristigen Zeitverschiebungen und Veränderungen im Arbeitsablauf zu rechnen. Aktuelle Baustelleninformationen und Angaben über den Verlauf der Sperrungen werden möglichst zeitnah über den Verkehrsfunk bzw. über die gemeindeeigene Webseite www.raeren.be weitergegeben.

10 Antworten auf “Umfangreiche Straßenarbeiten an der Eupener Straße in Eynatten”

      • "Belgizist"

        Auf jeden Fall darf man das sagen, denn wie sehr es einen ärgern mag, so ist es. Gerade was wallonische und Provinzstrassen angeht ist es ja so, dass IMMER an der falschen Stelle gespart wird. Einige Prozente billiger, dafür auch nur einen Bruchteil Haltbarkeitsdauer. Da sind unsere deutschen und niederländischen Nachbarn meilenweit voraus, da gibt es nichts zu diskutieren. Bestes Beispiel ist der Grenzübergang Köpfchen, da konnte man die Grenze ganz genau sehen, auf der belgischen Seite war und ist der Strassenzustand nicht so gut, wie auf der deutschen Seite und das war auch schon so bevor auf der deutschen Seite die Fahrbahn letzlich erneuert wurde.
        @Zappel Bosch: Ihre Antwort ist ein ungerechtfertigter Angriff gegen Menschen, die stolze Belgier sind und noch nichts geschrieben haben. Des Anstands wegen rate ich Ihnen, erst dann einen solchen Kommtar zu posten, wenn tatsächlich ein unangebrachter Kommentar erscheinen sollte, statt davon auszugehen, dass jemand der nicht ihrer Meinung ist alles so kommentiert, wie Sie es gerne tun.

        • Zappel Bosch

          @Belgizist: Ich „verurteile“ nur die DG-ler die hier und anderswo in den Foren alle Schreiber „beschimpft“ haben, die fanden, dass „drüben“ auch einiges gut bzw. sogar besser sei. Man könne ja problemlos umziehen…
          Das triff scheinbar weder auf Sie zu, noch auf mich, denn man kann ja nuancieren und sachlich argumentieren. Ich bin gerne DG-ler und fühle mich hier sehr wohl, speziell in Eupen (Lokalpatriotismus ;) ) wohl. Ich würde ohnehin auch hier bleiben, wenn wir Deutsche, Luxemburger, Flamen oder Holländer würden. Mir sein mir und bleiben mir. Es würde aber dann vielleicht die eine oder andere Stelle in der „Kreisverwaltung“ Klötzerbahn 17 (?), Gospert 1 und Gospert 42 wegfallen…

          • "Belgizist"

            Genau davon spreche ich, Sie „verurteilen“ jemanden, der „hier und anderswo in den Foren alle Schreiber “beschimpft” haben(…)“. Eben das meine ich. Sie haben jemanden verurteilt, der hier noch nichts gemacht hat. Wenn Sie jemanden verurteilen wollen, weil er Quatsch schreibt, dann tun Sie das doch bitte da, wo dieser jemand den Quatsch auch schreibt. Denn indem Sie hier schon „im Voraus“ Sachen schreiben, tun Sie ja genau das Gleiche.
            Was die “Kreisverwaltung” Klötzerbahn 17 (?), Gospert 1 und Gospert 42″ angeht, so glaube ich nicht, dass die so schnell wegfallen würden, denn als komplett neuen Teil eines anderen Staates, egal welchen, muss die Infrastruktur der Verwaltung gegeben sein und bis dass die Posten, die mit anderen schon im jetzt noch Ausland existierenden fusioniert sind dauert es dann bestimmt nochmal so lange, wie die eventuelle Teilung Belgiens. Eine schlechte Sache muss das nicht sein, kann, muss aber nicht sein. Wenn es so käme, wäre das Wichtigste, dafür zu sorgen, dass die bei uns besseren Elemente erhalten bleiben und die drüben besser funktionierenden Sachen zu übernehmen. Eine Sache, die auf jeden Fall zu reduzieren sein würde, wären Stänkereien und unprovozierte Verurteilungen auf beiden Seiten.

            • Zappel Bosch

              @belgizist: was eine provokative und m.E. lustige Frage wohl so anrichten kann…
              Übrigens, Sie haben Recht, so schnell werden wir keine neue Staatsbürgerschaft bekommen, falls überhaupt. Eher glaube ich an mehr Autonomie, aber das könnte qua Finanzierung schwierigig werden. Die Stunde der Wahrheit wird kommen, wenn ab 2022 die Wallonie ohne flämische Stütze auskommen muss…

              • "Belgizist"

                Ich bin für ein Steuerparadies mit strengerem Bankgeheimnis als die Schweiz, Bahamas, Singapur usw. es müssen nur genug Milliardäre ihre Vermögen hier parken und genug internationale Grosskonzerne ihren Hauptsitz in die DG verlagern ;p…
                Was die flämische Stützen angeht, so werden wir dann mal sehen, wie die Verteilung in 8 Jahren aussieht. Wenn es so weiter geht, wie in den letzten 4 Jahren, ist die Walonie nämlich wirtschaftlich wieder viel stärker als jetzt und die Flamen werden schwächer (Wenn man Brüssel aus der flämischen Bilanz raus nimmt, dann sind die Flamen heute schon genauso schei*e dran wie die Wallonen). Und sollte dieser Unterschied so gross werden, dass die Wallonen bis dahin wieder mehr wirtschaftliche Aktivität haben als die Flamen (unwahrscheinlich, aber möglich), dann werden wir mal sehen, ob die im Norden sich immer noch so stark über ausgleichende Geldtransfers Nord-Süd und Süd-Nord aufregen und wer Hilfe von wem braucht.

  1. Ostbelgien Direkt

    Am Donnerstag erhielten wir eine weitere Mitteilung der Gemeinde Raeren, in der Folgendes zu lesen ist:
    „Soeben erhielten wir seitens der Baufirma die Information, dass die angekündigten Straßenarbeiten aufgrund der Wettervorhersage für die kommende Woche und anstehender Osterferien verschoben werden. Nun wurde der 08.04. für den Beginn der Arbeiten angesetzt. Zum Ende der 14. Kalenderwoche werden wir Sie darüber informieren, ob dieser Termin eingehalten werden kann.“

  2. Wir brauchen wirklich nicht zu diskutieren.
    Obwohl die Lütticher Straße in Kelmis mit der Aachener mithalten kann.
    Dafür fällt einem direkt, der unprofessionell anmutende Anblick der Stromversorgung auf.
    Auch ansonsten ist die Infrastruktur auf “ unserer“ Seite irgendwie um Jahre zurück.
    Ich frage mich manchmal schon warum es die „anderen“ besser können.

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