Leute von heute

Mindestens 15 Leute saßen, standen oder tanzten bis Mitternacht auf Terrasse – fast alle ohne Mundmaske

Foto: OD

Einen sehr umfangreichen Bericht gibt es am Sonntag, dem 16. Mai, von der Polizeizone Weser-Göhl. Es geht u.a. um Unfälle, Steinewerfer und Verstöße gegen die aktuellen Corona-Regeln.

– FEHLALARM: Am Samstag, 15/05, gegen 10.20 Uhr meldet ein Nachbar, dass die Alarmanlage des Hauses seines Nachbarn in der Höveler Gasse in Raeren aufheult. Nachdem die Polizei vor Ort ist, kann nur ein Fehlalarm festgestellt werden. Der Hauseigentümer wird telefonisch darüber informiert.

– UNFALL AUF KREUZUNG: Zu einem Verkehrsunfall ohne Verletzte wird die Polizei am Samstag, 15/05, um 11.00 Uhr gerufen. Auf der Kreuzung „Belven“ sind 2 Fahrzeuge kollidiert. Während die Polizei den Unfallparteien dabei hilft, die notwendigen Unfallerklärungen auszufüllen, wird eines der beiden Fahrzeuge abgeschleppt.

– STEINEWERFER: Im Zeitraum zwischen Freitag, dem 14/05, um 17.00 Uhr und Samstag, dem 15/05, um 08.00 Uhr wird in Raeren, Neustraße, das Hallentor einer Glaserei mit Steinen beschädigt. Nebst 4 eingeworfener Plexiglasscheiben werden auch etliche Dellen am Tor festgestellt. Vor dem Tor liegen einige Steine, die als „Tatwaffe“ gedient haben dürften. Dank der Beobachtungen eines Nachbarn können die Tatverdächtigen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausfindig gemacht werden.

– FAHREN UNTER EINFLUSS: Im Rahmen durchgeführter Verkehrskontrollen wird 3 Fahrern der Führerschein für 15 Tage entzogen, nachdem festgestellt worden ist, dass sie unter Drogeneinfluss stehen. Einem weiteren Fahrer wird der Führerschein für die Dauer von 3 Stunden entzogen und ein Bußgeld auferlegt, nachdem ein Alkoholgehalt zwischen 0,5 und 0,8 /°° festgestellt wird.

– MISSACHTUNG DER CORONA-REGELN: In einem Lokal an der Lütticher Straße in Lontzen werden am Samstag, 15/05, kurz vor Mitternacht mindestens 15 Gäste dabei beobachtet, wie sie an den Tischen sitzen oder stehen. Einige der Gäste tanzen auf der Terrasse des Lokals bei deutlich zu lauter Musik. Fast niemand trägt einen Mund-Nasenschutz, und wenn, dann nur so, dass lediglich das Kinn bedeckt ist. Als die Polizei das Lokal betritt, flüchten nahezu alle Gäste. Das Lokal wird geschlossen und ein Protokoll erstellt.

27 Antworten auf “Mindestens 15 Leute saßen, standen oder tanzten bis Mitternacht auf Terrasse – fast alle ohne Mundmaske”

  1. Besorgte Mutter

    Pfui Teufel ihr Polizisten, schämt euch in Grund und Boden, dass ihr einen so schönen Abend kaputt gemacht habt. Wäre einer oder eine von meinem Nachwuchs bei der Polente und würde so einen Bockmist mitmachen, dann würde ich sofort die höchstmögliche Enterbung für den/ die Betreffende n niederschreiben lassen.
    Aber zum Glück haben alle meine Kinder sich für seriöse Berufe in der Privatwirtschaft entschieden.

    • DerPostbote

      Na, Mutter, hoffen wir mal, dass Sie nie auf die Polizisten angewiesen sind.
      Recht und Ordnung gilt immer noch für alle in gleichem Maße. Auch für die 15 Jugendlichen. Wer meint, er müsste sich darüber hinwegsetzen und sei etwas besseres als der Rest der Gesellschaft, kann das tun. Er nimmt damit aber eben auch die Konsequenzen in Kauf.

      • Besorgte Mutter

        Im klassischen Sinne mögen wir unserer Kinder nicht Enterben dürfen. Sehr wohl kann ich aber bis zu 50% meines Vermögens frei vererben und das an wen ich will.
        Zum Glück stellt sich bei uns aber nicht diese Frage, da wir sowohl mit den Kindern als auch mit den Schwiegerkindern ein hervorragend gutes auf Freiheit und Respekt beruhendes Verhältnis pflegen.

        • Peter Müller

          Ja ja, hervorragendes Verhältnis, dafür würde ich keinen Finger für verwetten.
          Wenn es ums Geld geht, hört es auf mit Familie ,und besonders wenn angeheiratete sich noch einmischen. Aber das werden sie ja dann nicht mehr miterleben.

      • Walter Keutgen

        ne Hondsjong, der Pflichtteil der Kinder, wofür sie im Bedarfsfallklagen müssen, beträgt jetzt 50%, soviel wie früher der Pflichtteil eines Einzelkindes. Wenn ein Ehepartner überlebt, sind das 50% des bloßen Eigentums, sonst des gesamten Erbes. Besorgte Mutter war vorsichtig, sie hat „höchstmögliche“ Enterbung geschrieben.

  2. Schumann

    Richtig so dass das Lokal zu gemacht wurde! Es gibt zur Zeit eben noch Regeln, und daran hat man sich zu halten! Die Strafen sind leider noch zu milde! Wenn in ein paar Wochen wieder zurück gerudert wird, weil die Zahlen steigen, schimpfen auch wieder alle. Respekt beruht auf Gegenseitigkeit, schade dass das nicht alle so sehen!
    Und jetzt freue ich mich auf den Shitstorm 😂

  3. besserwisser

    Ja wenn die Bessere Gesellschaft meint man kann sich alles erlauben, muss man auch damit rechnen das die Polizei vorbeikommt.
    Solchen unerlaubten machenschaften (welche sich in Nobel Etablissements manchmal abspielen) sollte man öfter mal besuchen und dementsprechen belohnen.

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