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„Hässliche Szenen“ in Genk: Vermummte Ultras aus Köln sorgen für einen Eklat während Youth-League-Spiel

Foto: Twitter / KRC Genk

Nach Krawallen, die durch Ultras des Bundesligisten 1. FC Köln  am Dienstag beim Youth-League-Spiel beim KRC Genk verursacht wurden, untersucht die Europäische Fußball-Union (UEFA) die „hässliche Szenen“, wie der „Kölner Express“ schrieb.

Bei dem Spiel der Kölner U19-Mannschaft in Genk am Dienstagabend stürmten in der Halbzeitpause vermummte Köln-Ultras auf den Platz. Dabei wurde auch Pyrotechnik gezündet.

„Während die Kölner Talente mit Leidenschaft und Herzblut um das Weiterkommen in der Champions League des Jugendfußballs kämpften, nutzten einige Unverbesserliche die Bühne, um Krawall zu machen, es flogen die Fäuste“, so der „Kölner Express“.

Foto: Twitter / KRC Genk

Die Entscheidung der Disziplinarkammer werde zu gegebener Zeit bekanntgegeben, teilte die UEFA am Mittwoch auf Anfrage mit.

Der 1. FC Köln bestätigte am Mittwoch die Vorkommnisse. „Der 1. FC Köln wird den Vorfall zunächst intern aufarbeiten“, teilte eine Sprecherin mit.

In einem Video des Spiels auf der Homepage des KRC Genk (siehe unten) ist zu sehen, wie mehrere vermummte Männer über den Rasen rennen, während die Spieler gerade vom Platz gehen wollen. Auch rote Rauchschwaden sind zu erkennen.

Der Bericht des Kölner „Express“ über die Krawalle in Genk. Foto: Screenshot Express

Der Kölner Präsident Werner Wolf war am Dienstagabend beim Spiel dabei. In der Trbüne waren auch Genks Trainer John van den Brom und Genks Sportdirektor Dimitri De Condé anwesend.

„Es ist unfassbar traurig und völlig inakzeptabel, dass einige Chaoten die Bühne des europäischen Jugendfußballs missbrauchen, um ihr Bedürfnis nach Gewalt zu stillen“, sagte Wolf. Diesen Leuten sei das Wohl des 1. FC Köln völlig egal. „Zum Glück ist bei der Auseinandersetzung laut der örtlichen Polizei niemand verletzt worden. Wir werden den Vorfall intern aufarbeiten.“ Das spielt endete mit 3:1 für den KRC Genk, der damit die nächste Runde erreichte.

Es ist nicht das erste Mal, dass Kölner Ultras im Ausland für negative Schlagzeilen sorgen. 2017 musste der 1. FC Köln für den Blocksturm bei Arsenal London 60.000 Euro zahlen und bekam eine zweijährige Bewährungstrafe auferlegt. „Die ist immerhin schon abgelaufen“, schrieb der „Express“ erleichtert. (dpa/cre)

Man-City-Fan nach Angriff in Brügge im Krankenhaus

Ein Fußballfan von Manchester City ist nach dem Champions-League-Spiel beim FC Brügge am Dienstagabend attackiert und ins Krankenhaus eingeliefert worden.

Wie der englische Meister am Mittwoch weiter mitteilte, arbeite man jetzt mit der Polizei in Belgien und Manchester zusammen an der Aufklärung des Zwischenfalls.

Man City hatte die Partie im Jan-Breydel-Stadion mit 5:1 gewonnen. Nach dem Spiel war der Fan auf einem Parkplatz attackiert worden. „Unsere Gedanken und besten Wünsche gelten der Familie und den Freunden des aus Belgien stammenden Anhängers, der im Krankenhaus bleibt“, hieß es in dem City-Statement. (dpa/cre)

Nachfolgend einige Tweets zu den Vorkommnissen in Genk:

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