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Erster offizieller Gipfel der beiden politischen Schwergewichte: Trump trifft Putin in Helsinki

16.07.2018, Finnland, Helsinki: US-Präsident Donald Trump (l) und der russische Präsident Wladimir Putin (r) stehen vor Beginn ihres Treffens im Präsidentenpalast. Foto: Pablo Martinez Monsivais/AP/dpa

Die wohl mächtigsten Politiker der Welt, US-Präsident Donald Trump und Kremlchef Wladimir Putin, haben sich zu ihrem ersten offiziellen Gipfel getroffen. Sie begrüßten sich am Montag in Helsinki nach ersten Statements mit einem kurzen, doch kräftigen Händedruck.

“Es ist an der Zeit, detailliert über unsere bilateralen Beziehungen zu sprechen und über die schmerzhaften Punkte auf der Welt. Davon gibt es sehr viele“, sagte Putin. Trump betonte: „Die Welt möchte, dass wir miteinander auskommen.“

In den Gesprächen werde es unter anderem um Atomwaffen, Handelsfragen und die Beziehungen zu China gehen, kündigte der US-Präsident an. Russland und die USA hielten 90 Prozent des weltweiten Nukleararsenals. „Das ist keine gute Sache, das ist eine schlechte Sache“, sagte er.

16.07.2018, Finnland, Helsinki: Demonstranten der Bewegung #Resistgag mit Masken von US-Präsident Donald Trump, Knebeln am Mund und „Schwangerschaftsbesuchen“ treten auf dem Senate Square auf. Foto: Emmi Korhonen/Lehtikuva/dpa

Nur wenige Stunden vor dem Treffen hatte Trump das Verhältnis der beiden Länder als historisch schlecht bezeichnet. Das liege aber an der vorherigen amerikanischen Regierung und den Ermittlungen in der Russland-Affäre. „Unsere Beziehung zu Russland war NIEMALS schlechter, dank vieler Jahre amerikanischer Torheit und Dummheit und nun wegen der manipulierten Hexenjagd!“, schrieb Trump im Kurznachrichtendienst Twitter.

US-Geheimdienste beschuldigen Russland, sich mit Hackerangriffen in den Präsidentschaftswahlkampf eingemischt zu haben, um Trump zu helfen und seiner demokratischen Konkurrentin Hillary Clinton zu schaden. Ein Sonderermittler prüft, ob es dabei geheime Absprachen mit Trumps Wahlkampflager gab. Trump hat diese Untersuchung wiederholt als „Hexenjagd“ bezeichnet.

Die Präsidenten selbst haben nach Angaben des Kremls dagegen ein gutes Verhältnis. „Sie achten einander. Und sie können ziemlich gut miteinander reden“, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow dem Staatssender RT. Deshalb sei auf ein „vollwertiges Gespräch“ zu hoffen, das „wenigstens ein kleines Schrittchen“ von den derzeit schlechten Beziehungen fortführe. (dpa)

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