Über mehrere Einsätze berichtet die Polizeizone Weser-Göhl an diesem Freitag, dem 17/07.
– Gestohlenes Fahrrad dank GPS-Ortung wiedergefunden: Am Donnerstag, dem 16. Juli 2026, meldete die Mutter eines Jungen aus Hergenrath den Diebstahl des Fahrrads ihres Sohnes. Da das Fahrrad mit einem GPS-Tracker ausgestattet war, konnte es in der Bahnhofstraße in Hergenrath geortet werden.
Die herbeigerufenen Polizeibeamten suchten die angegebene Adresse auf und konfrontierten die Bewohner mit dem Sachverhalt. Nach anfänglichem Zögern räumten die Kinder der Familie den Diebstahl ein und händigten das Fahrrad den Polizeibeamten aus. Das Fahrrad konnte anschließend seinem rechtmäßigen Besitzer zurückgegeben werden.
– Fahren trotz Fahrverbot: Um 13.47 Uhr kontrollierten Einsatzkräfte der Polizeizone Weser-Göhl ein Quad auf der Neutralstraße in Lontzen. Dabei stellte sich heraus, dass der Fahrer trotz eines bestehenden Fahrverbots am Straßenverkehr teilnahm.
Der Mann legte seinen Führerschein sowie seinen Personalausweis vor. Die Überprüfung ergab jedoch, dass beide Dokumente als verloren gemeldet und zur Fahndung ausgeschrieben waren. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte der Betroffene seinen Führerschein als verloren gemeldet, um ihn trotz des Fahrverbots nicht bei den zuständigen Behörden abgeben zu müssen.
Das Quad wurde für die Dauer des Fahrverbots sichergestellt. Gegen den Fahrer wurde unter anderem ein Protokoll wegen Gebrauchs einer Fälschung erstellt.
– Zwei Festnahmen und ein nicht zugelassenes Fahrzeug: Um 14.19 Uhr kontrollierten Polizeibeamte einen Pkw auf der Aachener Straße in Hauset. Bei der Kontrolle wurde festgestellt, dass der Fahrer zur Festnahme ausgeschrieben war.
Kurze Zeit später kehrte der Beifahrer, der das Fahrzeug zuvor in unbekannte Richtung verlassen hatte, zurück. Er konnte weder Identitätspapiere vorlegen noch seine Identität anderweitig nachweisen. Beide Personen wurden daraufhin festgenommen.
Bei den getrennten Befragungen machten die beiden Männer widersprüchliche Angaben zu ihrem Aufenthalt in Hauset. Im Rahmen der weiteren Überprüfung stellte sich zudem heraus, dass der kontrollierte Pkw weder zugelassen noch versichert war. Das Fahrzeug wurde abgeschleppt. Die weiteren Ermittlungen zu den beiden Festgenommenen dauern an.
Diese GPS-Tracker sind schon gut, damit solche Diebstähle schnell aufgeklärt werden können, aber sie sind nicht gut, wenn sie dafür genutzt werden Angehörige oder andere Personen zu verfolgen. Aber wie sagte schon weiser Mann aus meinem Umfeld, es gibt keinen Vortei ohne Nachteil und keinen Nachteil ohnen Vorteil.
Die Zahl der Treibstoffdiebstähle nimmt wieder zu, weshalb die Polizei konkrete Ratschläge gibt. Einer davon klingt zwar ungewöhnlich, soll Diebe aber gezielt abschrecken.
Die hohen Spritpreise machen Treibstoffdiebstähle für Kriminelle wieder finanziell attraktiv. Nach einem solchen Fall in Amberg hat die Polizei Schutzmaßnahmen für Fahrer und Unternehmen genannt.
300 Liter Diesel gestohlen.
In Amberg brachen Unbekannte nachts den verschlossenen Tankdeckel eines Lastwagens auf und zapften 300 Liter Diesel ab. Sie entkamen unerkannt. Erst am Morgen bemerkte der Fahrer den Diebstahl. Der Schaden liegt bei mehr als 700 Euro.
Dieser Fall zeigt, womit Speditionen aktuell rechnen müssen. Zwar sind die Diebstähle zuletzt – bis zu den erheblichen Preisanstiegen – gesunken, doch aufgrund der hohen Spritkosten beobachtet die Polizei eine Trendwende. Derzeit kostet der Liter Kraftstoff oft mehr als 2,15 Euro. Die Gründe sind der Iran-Krieg, die Lage in der Straße von Hormus und die hohen Preise an den Tankstellen.
Um schnell an die Beute zu gelangen, brechen die Täter Tankdeckel auf oder bohren die Tanks von Lastwagen und Baumaschinen direkt an. So können sie in kurzer Zeit große Mengen absaugen. Für den Abtransport nutzen sie teilweise eigene Anhänger.
Wie sich Fahrer schützen können
Um Dieben den Zugriff zu erschweren, rät die Polizei zu einfachen Vorkehrungen.
Fahrzeuge nicht alleine abstellen.
Mehrere Fahrzeuge eng zusammenstellen.
So parken, dass der Tankdeckel dicht an einer Mauer oder Säule steht.
Nach Feierabend möglichst wenig Kraftstoff im Fahrzeug belassen.
Abschließbare Deckel nutzen, auf hellen Flächen oder in Garagen parken.
Zusätzlicher Schutz für Firmen und Baustellen
Die Polizei empfiehlt für Betriebe und Baustellen Zäune, zusätzliche Scheinwerfer und Videokameras. Auch eine elektronische Überwachung schrecke ab und liefert im Falle eines Diebstahls Hinweise. Ein ungewöhnlicher Rat der Ermittler: Aufkleber auf dem Fahrzeug mit dem Hinweis: ( Tank fast leer ) können Täter abschrecken.
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