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Traum vom Pokalsieg ist geplatzt: Die KTSV Eupen unterliegt im Finale in Hasselt dem HC Visé mit 30:34

Trainer und Spieler des HC Visé feiern den Pokalsieg, den ersten einer nicht-flämischen Mannschaft seit dem Triumph des HC Eynatten im Jahr 2000. Foto: Belga

Der Traum vom Pokalsieg ist für die KTSV Eupen geplatzt. Die Eupener Handballer unterlagen im Finale in Hasselt dem HC Visé mit 30:34.

Es ist das erste Mal seit dem Triumph des HC Eynatten im Jahr 2000, dass der Pokal von einer nicht-flämischen Mannschaft gewonnen wird. Zuletzt hatte sich die KTSV Eupen im Jahr 1997 für das Endspiel im Landespokal qualifiziert.

30.03.2024, Belgien, Hasselt: Eupens Jérôme Majean, Yves Vancosen vom HC Visé und Eupens Bartosz Kedziora kämpfen um den Ball im Pokalfinale in Hasselt. Foto: Belga

In der ausverkauften Alverberg-Halle in Hasselt waren mehr als 400 Supporter der KTSV anwesend.

Nach der ersten Halbzeit lag Eupen noch mit drei Toren Vorsprung in Führung, was auch das Verdienst von Torhüter Brian Dormann war, der in der 9. Minute einen Siebenmeter parierte.

Im zweiten Durchgang fand Visé mit dem Ausgleich zum 22:22 zurück ins Spiel. Die KTSV schlug sich trotzdem wacker, das Spiel blieb spannend. Nach 50 Spielminuten ging Visé erst mit 26:25 in Führung, baute dann den Vorsprung auf drei Tore aus und siegte am Ende 34:30. (cre)

7 Antworten auf “Traum vom Pokalsieg ist geplatzt: Die KTSV Eupen unterliegt im Finale in Hasselt dem HC Visé mit 30:34”

  1. Handballeur

    Super Leistung und Führung, bis zum Schluss etwas die Kräfte schwanden … alle Achtung nicht nur für das Erreichen des Finales sondern auch dafür, Visé deutlich stärker gefordert zu haben, also vorab zu erwarten… das Eupener Publikum war wieder top !

    Die Pokalüberreichung allerdings war ein Witz, der Verband hat null Feeling für eine wenig vernünftige Show und Ehrung der Leistung (ob nun für Visé oder Eupen).

  2. M der Block

    Super Leistung der KTSV Eupen . Habe das Spiel im Fernsehen verfolgt und muss sagen nach dem 5 Tore Vorsprung in der 40 Minute ging Eupen in den letzten 20 Minuten die Luft aus und die Fehlerquote wurde höher .
    Die stärkeren Auswechselspieler von Vise machten den Unterschied .
    Alles gegeben im Endspiel. Super gekämpft !

  3. Schön auch das Siegerplakat in den 3 upps 2 Landessprachen.
    Wieder wird die 3 gezetzliche Landessprache von einem Verband ignoriert.
    Schade das die TSV es nicht geschafft hat, aber ich hätter gerne eine deutschsprachige Mannschaft hinter diesem Plakat gesehen und am Besten noch mit einem unserer Politiker die die guten Beziehungen ins Landesinnere so feiern und überall huldigen das wir ja so anerkannt sind.

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