Leute von heute

Paasch erhält Post unter der Adresse „Train-bloc“ – anstatt …“Klötzerbahn“

"Train-bloc" statt "Klötzerbahn"...

Bei den vielen Briefen, die Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) erhält, kommen einige an, obwohl die Anschrift völlig falsch ist. Einige sind sogar sehr kurios.

So lieferte Serge Heinen, Berater des Regierungschefs, auf Facebook eine Kostprobe von dem, was so an Kuriosem im Kabinett ankommt.

Da flatterte zum Beispiel ein Schreiben ins Haus, auf dem als Adressat angegeben wurde: „Monsieur Oliver PAASCH, Ministre-président, Gouvernement de la communauté germanophone“.

Soweit alles ok, aber dann folgt die Adresse (bitte anschnallen!):

„Train-bloc 32 – 4700 Eupen“

Wie bitte, „Train-bloc“??? Was ist das denn???

Die Antwort ist schnell gefunden: „Train-bloc“ ist die wortwörtliche Übersetzung von …“Klötzerbahn“.

Kommentar von Serge Heinen: „Solche kuriosen Anschriften erreichen uns immer wieder mal. Die ‚Wotzerbahn‘ fanden wir z.B. auch sehr kreativ… ;).“

Auch nicht schlecht: „Wotzerbahn“ statt „Klötzerbahn“…

  1. Mischutka

    ……. und da haben wir noch den „fil de canne“ (Garnstock) – den „chemin à balayer“ (Kehrweg) und die „Montagne rouge“ (Rotenberg)…. (es folgen wohl noch andere). Super lustiger Artikel – zum ausdrucken und aufbewahren….. Danke dafür.
    MfG.

  2. Mischutka

    ….da fällt mir noch soeben ein : ich habe noch gute Bekannte in der „rue noble“ (Edelstraße) und in der „ruelle du vent rapide“ (Schnellewindgasse) wohnen….

    • Anonymous

      Sonst gibt es auch noch die Lande Supérieure (Oberste Heide), den Sentier des Messieurs (Herrenpfad), die Place de la Valeur (Werthplatz) und den Chemin Bâton-Montagne (Stockbergerweg).

      • Mischutka

        @ Anonymous :
        Super ! Hatte bis soeben Besuch – die lobten alle die neuen Namen mit „noch einer der einen tollen Humor hat“. Ich soll Danke für die Bemühungen sagen.
        Und die hatten noch an die Pferdetränke (oben am Rotenberg) gedacht : „Café des chevaux“ …..
        MfG. (im Namen aller – 4 Personen).

  3. Für wie wichtig hält sich diese Wesergesellschaft eigentlich ?? Glaubt dieser Verschwenderische Verein sie wären etwas besonderes , hieran kann sich doch jeder überzeugen für wie wichtig man diese nimmt . Es ist absolut traurig , das unser Land mit 435 Milliarden verschuldet ist und Michel sucht dringend noch zusätzliche 9 Milliarden um noch für ein paar Monaten zu überleben . Mann müsste doch meinen , das alle diese Blaffsäcke unser Land ins rechte Lot rückten , aber weitgefehlt diese Beamtensieche drückt uns alle in den Abgrund . Wie kann es nur sein , das hier in unserer St- Vither Gegend Polizeibeamten mit 55 Jahren in Rente sind und hartarbeitende Bauarbeiter können erst mit 60 ihre bescheidene Rente beantragen . Solange diese Ungerechtigkeiten an der Tagesordnung sind , wir unser Land immer mehr finanziell belastet .

      • Das schlägt absolut dem Fass den Boden aus , das gerade diese Beamten welche nie und nimmer eine Plain- Karriere vorzuweisen haben und nie und nimmer Bäume ausgerissen haben , sich im Saft des Lebens eine Pension aneignen , welche nie und nimmer deren Leistungen entspricht . Wieso muss ein hart arbeitender Bauarbeiter 45 Arbeitsjahren vorweisen , um dann noch gerade 1300 Euro Netto pro Monat zu erhaschen ??? Hier erübrigt sich die Frage zu stellen , das dieser Bauarbeiter absolut mehr Leistung erbracht hat als mancher dieser Showfritzen .

  4. Mischutka

    So Freunde, ich habe noch eine „Gebrauchsanweisung“ für eine in Belgien (!) hergestellte Salbe gegen Muskelschmerzen gefunden. Und aufbewahrt. Hier der genaue Wortlaut für die Anwendung :
    – Salbe auf Hautstelle mehrmals täglich einmassieren bis Tube verschwunden ist.
    – Nur zur Anwendung auf die Haut. Darf nicht mit der Haut in Berührung kommen.
    – Fragen Sie den Arzt oder Apotheker und fragen Sie dann den Arzt.
    – Die Schleimhaut gelten und flyctenen.
    – Kinder unter 60 Jahren nicht verbrauchen.
    – Nicht während Schwangerschaft bei Mann und Frau verwenden.
    – Nicht an der 3 ersten Tagen der Schwangerschaft verwenden.
    – Die Salbe ist während der Stillzeit zu empfehlen. Können gefährliche Veränderungen der Milch ändern.
    – Bei Überdosierung : die Route hat keine gemeldeten Fälle von Trunkenheit.
    – Nebenwirkungen zusammen mit anderen Nebenwirkungen und sonstige.
    – Bei Buchhandlungen nicht verwendbar.

    Ich versichere allen, daß ich den genauen Wortlaut abgeschrieben habe. KEINE Erfindung meinerseits. Alle Sätze und Buchstaben standen genau so auf einen ziemlich kleinen Zettel in 7 Sprachen……
    (Gegen Lachkrämpfe haben die keine Empfehlung beigefügt……).
    MfG. (besonders an alle Männer während den ersten 3 Tagen während ihrer Schwangerschaft).

    • Und wieder hat Mischis Humor zugeschlagen. Wieder ohne Vorwarnung, so dass ich und meine Familie sowie zufällig anwesende Freunde aus Deutschland, der Schweiz und Österreich völlig flach liegen, Schnappatmung und Kolliken inclusive. Wo nimmt ein einzelner Mensch nur soviel Humor her? Sie sind von unserem Herrgott gesegnet mit dieser Gabe auch an Regentagen die Sonne in unsere Herzen zu lassen. Keinem anderen gelingt so ein Feurwerk an Spass und Humor; das Leben ist nicht fair…danke, lieber Freund. In Erwartung weitere Highlights MfG deine Dich verehrende Fanpost

      • Mischutka

        @ Réalité (und die anderen „Kollegen“) :
        Es ist wirklich wahr, ich habe vor ein paar Monaten mal diese Salbe im „Medizin-Schränkchen“ zu Hause entdeckt, beim regelmäßigen Aussortieren. Das Zeug hatte ich vor längerer Zeit mal vo einem ehemaligen Nachbarn bekommen. Eine kleinere Tube mit einem noch kleinen Zettel, schön gefaltet, drauf geklebt. Man musste den mit der Lupe lesen, die „Gebrauchsanweisung“ der Salbe war in 7 Sprachen gedruckt ! Sogar in russischer Sprache. Aber : Fabriqué et imprimé en Belgique….. Die Salbe habe ich entsorgt, das „Zettelchen“ aber aufbewahrt. (8 x3 cm – einige Male gefaltet…..).
        MfG.

  5. Pensionierter Bauer

    Welcher Idiot übersetzt denn eine Adresse ? War wohl ein Wallone der zu Stolz war etwas in Deutsch zu schreiben. Ist zwar eine schöne Anekdote, doch hätte der Briefträger den Brief auch zurückgehen lassen können mit dem Vermerk: Unbekannte Adresse in Eupen.

  6. Zitat: „Für wie wichtig hält sich diese Wesergesellschaft eigentlich ?? Glaubt dieser Verschwenderische Verein sie wären etwas besonderes , hieran kann sich doch jeder überzeugen für wie wichtig man diese nimmt .“

    Für sehr wichtig!

    Wie in der heutigen Ausgabe des GE zu lesen ist, hat Lambertz in seiner Antrittsrede als Präsident des Ausschusses der Regionen in der EU gesagt: „Die DG als Labor für Europa“.

    Nicht mehr und nicht weniger. Man sieht sie vor sich, die 350 Vertreter dieser Regionen, wie sie um das kleine „Ostbelgien“ scharen und bewundernd an den Lippen unserer Politiker hängen, um von ihnen die „Best Practices“, wie es im Unternehmensberaterdeutsch heißt, zu übernehmen.

    Denn: „Ostbelgien. Das kann nicht jeder!“

    Für wie wichtig man die DG und ihren „Mann der Superlative“ nimmt, konnte man bei der jüngsten „Hommage“ im Senat auf dem Bildmaterial sehen: Das Halbrund, das doch eigentlich wegen dieser Ehrung von insgesamt 5 Jubilaren voll besetzt gewesen sein müsste, war fast leer. Die Damen und Herren Senatoren hatten wohl nach der morgendlichen Routinesitzung Wichtigeres zu tun, als sich danach noch diese dick aufgetragenen Lobreden anzuhören: Mittagessen, Fahrt ins Wochenende oder in den wohlverdienten Sommerurlaub.

    Da kann man nur sagen: „3…2…eins trinken“ oder besser umgekehrt: „1…2…3 trinken.“

  7. „Die DG als Labor für Europa“.

    @ Zaungast

    Wenn Sie nicht gerade als Rechtschreibpapst unterwegs sind bin ich mit Ihnen ja oft einer Meinung. Hier aber nicht. Statt sich über die Arbeit des AR lustig zu machen kann man ruhig mal Sinn und Unsinn enier solchen Institution hinterfragen und sich Gedanken darüber machen wie es besser ginge.
    Abgesehen von unserem „Abschaffphilosophen“ kann man diesen Satz des ehemaligen GRÖMAZ als Aufforderung verstehen Fehler aus der Vergangenheit nicht zu wiederholen.
    Frankreich hat gezeigt wie man in einer Region mit einer deutschsprachigen Minderheit Kultur und Identifikation völlig zerstört. Die Wallonie ist, wenn auch mit bescheideneren Mitteln, auf dem besten Weg mit uns das Gleiche zu machen.
    Es soll Regionen geben wo sprachliche oder kulturelle Minderheit wirklich geschützt werden.

    • „…bin ich mit Ihnen ja oft einer Meinung. “ Kann ich eigentlich von mir nicht unbedingt sagen, so auch jetzt nicht, obwohl man mich schon als Fan von Ihnen bezeichnet hat.

      Wo sehen Sie, dass ich mich über den AdR lustig mache? Bis jetzt hatte ich nur vage von der Existenz dieses Gremiums gehört (Mir fehlt bekanntlich die nötige Neugier, Sie wissen schon…), und was er konkret leistet, ist mir völlig unbekannt, aber wahrscheinlich nicht nur mir. Fragen Sie mal Ihre Freunde und Bekannten. Sie selbst werden da sicher schon lange gegoogelt haben.

      Was ich dagegen nicht ernst nehmen kann, ist diese völlige Abgehobenheit verschiedener ostbelgischer Politiker, darunter zuallererst Karl-Heinz Lambertz, („DG als Labor für Europa“), aber auch Paasch kann da gut mithalten („Wie Deutsche arbeiten, wie Franzosen feiern“).

      Da betont der Gemeinschaftsenator immer wieder, dass sein Job eine Vollzeitbeschäftigung sei, die den ganzen Mann erfordere, und dann kumuliert er dieses Amt mit gleich vier anderen.

      Dazu sitzt er eine ganze Sitzungsperiode in Brüssel in einem in seinen Augen eminent wichtigen Gremium, ohne auch nur ein einziges Mal den Mund aufzumachen und ohne auch nur eine einzige konkrete Spur seiner Anwesenheit zu hinterlassen. Wie soll man das bewerten?

      Was hat er getan, um die von seinem Vorgänger eingebrachte und vom Senat einstimmig verabschiedete Resolution über den Respekt vor der deutschen Sprache mit Leben zu erfüllen?

      „Die Wallonie ist, wenn auch mit bescheideneren Mitteln, auf dem besten Weg mit uns das Gleiche zu machen.“
      Selbst wenn man der Wallonie oder Brüssel heute noch eine solche perfide Absicht unterstellen wollte, so könnte das nur gelingen, wenn wir selbst dazu die Hand reichen und den Strick liefern würden.
      Was die sprachliche Situation in Ostbelgien betrifft, so kann ich da im Vergleich zu meiner Jugendzeit nur Fortschritte erkennen.

      „Es soll Regionen geben wo sprachliche oder kulturelle Minderheit[en] wirklich geschützt werden.“
      Also besser als hier? Welche denn?

      Was Sie über Frankreich schreiben, traf auf jede vergleichbare Situation zu: Frankreich im Elsass nach 1871 und zuvor in allen Randregionen, Italien mit Südtirol, Preußen mit der polnischen Minderheit, Ungarn, Spanien u.a. Es trifft auch heute noch weltweit ethnische, sprachliche und religiöse Minderheiten. Der Nationalismus ist nicht tot und erhebt auch in Europa wieder sein Haupt. Wer hätte das gedacht?

      • Fritte Martha

        @ Zaungast
        Ich bin, genau wie EdiG, auch mit Ihnen oft einer Meinung. Sie haben uns beide jetzt eben an der Backe. Scheinbar sind wir für einander bestimmt, für einander geschaffen… Wir drei könnten, nein, sollten uns mal, mit Hilfe des Herrn Cremer, spontan zusammensetzen und über gemeinsame Projekte nachdenken. Mir schwebt da so was im kulinarischen Gewerbe vor; ich denke an eine Fritüre am Dreiländereck (Völkerverständigung!) oder eine Frittenbude in Moolenbeek ( Deradikalisierung durch Mayonnaise und Acrylamid) oder eine mobile Fritüre, mit der wir den Jakobsweg abfahren könnten ( Unterstützung des christlichen Abendlandes) oder eine Fritüre auf Lampedusa ( Willkommenskultur von Anfang an), oder noch besser eine in Mossul mit verse mosselen ( Wiederaubau mit westlichen Werten) oder…. ok, ich muss mich zurückhalten sonst dreht meine Phantasie noch mit mir durch, und Ihr beiden Freunde habt sicher auch noch tolle Ideen. Ich erwarte auf jeden Fall Eure Antwort. BB

        • @ Fritte

          Ich habe keine Ahnung wo Sie kleben, aber bestimmt nicht mit mir an irgendeiner Backe. Ich möchte auch nicht mit Ihnen in einer Tüte landen, nicht mal tief gefroren und streng getrennt.
          Wenn ich blödeln möchte suche ich mir Leute aus die in etwa den selben Humor haben wie ich. Über Europa möchte ich aber nicht blödeln, dafür ist mir das Thema zu ernst.

              • Rezensent

                Es ist schon traurig, dass man Ihnen einen Kommentar, der vor Pointen nur so strotzt, erklären muss. Die erste Pointe ist wohl, dass jemand ausgerechnet mit @Zaungast, aber vor allem auch mit Ihnen, EdiG, überhaupt ein gemeinsames Unterfangen planen soll. Wer würde das schon freiwillig auf sich nehmen? Anschließend schafft es Fritte die verschiedenen Standorte ihrer mobilen Fast-Food-Bude so zu bestimmen, dass symbolisch alle geographisch relevanten Orte, gepaart mit den entsprechenden Themen, die nicht nur hier bei OD einen Bezug zu den aktuellen, politischen Brennpunkten unserer näheren und weiteren Umgebung aufweisen, Erwähnung finden : eine redaktionelle und zugleich humoristische Meisterleistung, die Sie natürlich, aus Gründen der Missgunst oder der absoluten Humorlosigkeit nicht zu würdigen wissen.

                • @ Rezensent

                  Ich würde Ihnen gerne mit Goethe antworten, nicht mit dem Berlichingen sondern mit dem Gedicht der Rezensent. Da dies aber auch falsch aufgefasst wird lasse ich es und überlasse es denjenigen die es interessiert.

            • „Leute mit Ihrem Humor gibt´s übrigens gar nicht…“

              Ist mir schleierhaft, wo Sie, werte „gruene,“ überhaupt etwas von Humor bei EdiG entdeckt haben wollen.
              Ergo, es kann demzufolge keine „Leute mit seinem Humor“ geben; es denn, Sie verstehen unter Humor etwas anderes als das, darunter üblicherweise gemeint ist……

  8. Wenn ich nochmal nach Verviers eben Brief schreibe adressiere ich an Grünen Platz, Wollstrasse, Harmonienstrasse und Märtyerplatz usw mal gucken ob die Post ankommt. Bei Googel Maps existiert die Klosterstrasse garnicht nur unter rue du Couvent in Eupen . Und hört man auf dem Navi im deutschen wenn sie nach Lüttich fahren Liege sür Mäuse usw .

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