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Für „Time Magazine“ ist Greta Thunberg Person des Jahres

09.12.2019, Spanien, Madrid: Greta Thunberg, schwedische Klimaschutzaktivistin, sitzt bei der UN-Klimakonferenz bei einer Veranstaltung. Foto: Clara Margais/dpa

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg ist als jüngste Persönlichkeit überhaupt vom „Time Magazine“ zur Person des Jahres gekürt worden.

“Greta Thunberg ist die überzeugendste Stimme zur wichtigsten Angelegenheit unseres Planeten gewordena, erklärte das US-Magazin am Mittwoch. Was mit einem empörten Teenager und einem plötzlichen Ausbruch der Rebellion begonnen habe, sei zu einem der unwahrscheinlichsten und schnellsten Aufstiege zu globalem Einfluss der Weltgeschichte geworden, schrieb das Magazin über die 16-Jährige.

11.12.2019, USA, New York: Greta Thunberg, Klimaaktivistin aus Schweden, ist auf dem Titel vom „Time Magazine“ abgebildet. Das US-Magazin kürte die 16-Jährige als jüngste Persönlichkeit überhaupt zur Person des Jahres 2019. Foto: -/Time Magazine/AP/dpa

Die Jugendliche, die einst einsam vor dem Parlament in Stockholm protestiert habe, ist laut „Time Magazine“ innerhalb von etwas mehr als einem Jahr zur Anführerin einer weltweiten Jugendbewegung geworden.

Die „Time“-Redaktion würdigt mit dem Titel seit 1927 die Persönlichkeiten des Weltgeschehens, die das vergangene Jahr am stärksten geprägt haben. 2015 – im Jahr der Flüchtlingskrise – war zum Beispiel Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Person des Jahres ernannt worden. Ein Jahr später wurde Donald Trump «Time»-Person des Jahres, nachdem er kurz zuvor die US-Präsidentschaftswahl gewonnen hatte.

2018 wurde unter anderen der ermordete saudische Journalist Jamal Khashoggi gemeinsam mit weiteren Reportern zur Person des Jahres gekürt. In der Vergangenheit gehörten auch Königin Elizabeth II., Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela sowie Adolf Hitler und Josef Stalin zu den Geehrten.

Thunberg ist die Initiatorin der internationalen Klimabewegung Fridays for Future. Sie hatte sich im August 2018 vor den Reichstag in Stockholm gesetzt, um die Politiker ihres Landes zu einem stärkeren Einsatz gegen den Klimawandel zu bewegen.

01.02.2019, Schweden, Stockholm: So fing es an. Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg demonstriert vor dem Reichstag in Stockholm für mehr Klimaschutz mit einem Plakat „skolstrejk for klimatet“ (Schulstreik für das Klima). Foto: Steffen Trumpf/dpa

Mittlerweile protestieren regelmäßig Abertausende Menschen in aller Welt für mehr Klimaschutz. Thunberg wurde für ihren Einsatz gegen die Klimakrise unter anderem bereits mit dem Menschenrechtspreis von Amnesty International sowie dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

Thunberg ist die erste Schwedin, die den Titel erhält. „Das ist natürlich riesengroß. Ich bin sehr dankbar und hoffe, dass das der Bewegung helfen wird“, sagte Thunberg kurz nach der Bekanntgabe der schwedischen Zeitung „Dagens Nyheter“.

Auch andere lobten die Auswahl. „Brillante Entscheidung“, schrieb der Klimaaktivist und frühere US-Vizepräsident Al Gore auf Twitter. „Greta verkörpert die moralische Autorität der Jugendaktivistenbewegung, die fordert, dass wir sofort handeln, um die Klimakrise zu lösen. Sie ist eine Inspiration für mich und für die Menschen in aller Welt.“ (dpa)

33 Antworten auf “Für „Time Magazine“ ist Greta Thunberg Person des Jahres”

  1. Mann Das geht einem langsam auf den Geist
    Was machen die ein Wind (wie man in Eupen Sacht) um de Putt
    Mochte mal wissen war hinter ihr seht , außer der Vater und Mutter
    Leute die damit noch Geld Machen

  2. Person des Jahres, welch ein Witz ! Was hat die denn konkret geleistet ? Überhaupt nichts ! Übrigens war ihr rumgejaule „ihr habt meine Kindheit gestohlen“ absolut grauenhaft und total Fehl am Platz.

  3. Greta fordert von den Politikern lediglich das, was sie beschließen, auch umzusetzen. Das haben sie bis jetzt nachweislich nicht getan. Keiner ist zufrieden, wenn er statt des versprochenen 5-Gänge-Menus nur eine Fritte und eine Frikadelle bekommen würde. Ob Greta in der Sache richtig liegt, ist schwer zu sagen. Die Politiker aufzufordern, ihre Beschlüsse umzusetzen, ist aber völlig richtig.

    • Alfons van Compernolle

      Ja und dann ???? Wenn sonst keine Argumente bzw. Sach.-& Fachverstand gegen Greta T. ins Feld gefuehrt werden kann , dann muss ein Vergleich mit „Adolf“ doch irgendwie angefuehrt werden.
      Wer von Euch sagenhaften Kommentatoren hier , ist denn der/die grossen Sachverstaendigen betr. unserer Klimaprobleme ?????

  4. Irrenhaus

    Die Welt wird nur mehr von Verrückten regiert. Sei es Trump, Greta, Angela, Cognacjunker wurde durch die Irre Ursel ersetzt. Es ist langsam an der Zeit sich mit Nahrungsmittel und Treibstoff einzudecken. Ach ja dank Ausstieg aus Atom, Kohle, öl sollte man ebenfalls genügend Kerzen im Haus haben falls der Strom abgeschaltet wird?

  5. Ich bin weder „Klimaleugner“ noch möchte ich mich an dem beliebten „Greta-Bashing“ beteiligen. Aber was bedeutet diese Auszeichnung denn nun? Wenn ich lese welche „Persönlichkeiten“ in der Vergangenheit mit diesem Titel bedacht wurden macht mich das doch nachdenklich. In den Artikel werden zumindest div. Personen aufgeführt deren Wirken für die Menschheit nicht unbedingt positiv war bzw. ist.

    • Wenn, dann

      sind es die Drahtzieher und Finanzierer, denn Gräte ist nur ein Symbol. Unter anderem die Familie Rothschild, die ihr das Boot zur Verfügung stellte. Fällt der groschen? Nee, ich vermute leider nicht, denn die Klimawahnsinnigen haben Scheuklappen. So und nicht anders, egal wie shr „so“ bescheuert ist, schließlich geht es ja um die Weltrettung!
      Verstehen Sie? Alles fake, alles Betrug, alles Unsinn. Aber es passt, 2019! 180°!

      • Zaungast

        „Gräte“?
        Hieß es nicht mal hier in Bezug auf die Netiquette, dass man die Namen von Personen nicht verballhornen sollte. Wer zu solchen Stilmitteln greift, muss es nötig haben. Armselig…

        „Rothschild“? Aha, die sind auch Mitglieder bei den Weisen von Zion wie George Soros?
        Aber zu früh gefreut, Herr Dr.: https://www.volksverpetzer.de/analyse/greta-rothschild-boot/

        „So und nicht anders, egal wie shr „so“ bescheuert ist,“ Also, bei mir fällt bei diesem Konstrukt der „groschen“ beim besten Willen nicht…

        • Ostbelgien Direkt

          @Zaungast: Stimmt, das wird auch gemacht. Diese Verfälschung des Namens wurde übersehen. Einige versuchen es halt immer wieder. Andererseits ist auch das, was Sie machen, nicht immer astrein (z.B. „Herr Dr.“). Gruß

          • Zaungast

            Nicht immer astrein (z.B. „Herr Dr.“)?
            Herr Cremer, wenn man jemanden mit dem ihm zustehenden akademischen Titel anredet, so ist das korrekt und höflich. Was ist daran nicht astrein?
            Dass dieser Herr, der hier unter stets wechselnden Pseudonymen unterwegs ist und offenkundige Unwahrheiten verbreitet, einen solchen Titel führt, ist doch kein Geheimnis mehr.

            Wer solche Assoziationen bringt: Drahtzieher >> Greta >> Schiff >> Rothschilds – die bekanntlich Juden sind, und dann noch so perfide fragt: „Fällt der Groschen?“, dem darf man ruhig unterschwelligen Antisemitismus unterstellen, oder wie soll man das sonst verstehen?

            „Tippfehler“? Na ja, die kann man verzeihen und das tue ich gemeinhin auch, sonst käme man an kein Ende. Wenn aber jemand dann so „sinnvolle“ Sätze abliefert wie „„So und nicht anders, egal wie shr „so“ bescheuert ist,“, dann darf man sich zu Recht wundern, wenn der Verfasser einen … s.o.

            Ich nehme an, der ‚Zaun ohne Latten‘ ist identisch mit ‚Wenn dann‘ alias… alias…
            Nein, nicht jeden, sondern nur die „kranken Geister“, die offen oder unterschwellig solches Gedankengut verbreiten.
            Bezeichnungen wie „Klimawahnsinnige“, sind die in einer seriösen Diskussion unter Akademikern üblich???

            Herr Cremer, wir haben uns schon mal „off the record“ über das Problem der Pseudonyme ausgetauscht. Vielleicht überlegen Sie sich das Problem doch noch einmal?
            OD soll doch wohl ein seriöses Medium sein neben GE und BRF?

            So, und jetzt geht’s erst mal ins Wochendende.

  6. Jürgen Margraff

    Irgendjemand hat hier geschrieben „Was hat die geleistet“ – „Nichts, garnichts“ – ich finde das sie zumindest auf die Problematik hingewiesen hat, und zwar dergestalt das mit dem „Getue“ auch drauf gehört wurde – Und wenn sie denen da „Oben“ die Leviten liest & sie für ihren Stillstand rügt, dann frage ich mich wann mal einer von den fleissigen Kritikern den Mumm aufbietet um denen da „Oben“ Bescheid zu stossen und zwar ebenfalls so das die das hören, ob das was nützt ist eine andere Sache, die Schwedin hat das Problem nur benannt damit die da „Oben“ was dagegen unternehmen, aber wenn die Kritiker den königlichen Informatoren oder sonstigen „ehrenwerten“ Herrschaften Tacheles beibringen, ist es immer noch eine Frage ob die was dran tun – „Eher wohl nicht“

    • Richtig, Herr Margraff! Das Perverse an dieser Geschichte ist, dass die Politiker, die Greta und ihre Generation rügen, sie auch noch beklatschen. Das ist so, als würde jemand, der verprügelt wird, den Verprügler auch noch Applaus spenden würde.

      • Showtime!

        Es ist eine große Show. Deshalb muß man alles, was die tun eben in dem Kontext sehen: Show. Es hat nichts mit Vernunft zu tun. Das Dramatische ist jedoch, daß es sehr reelle Auswirkungen hat, für uns.

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