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Ein Sturmtief fegt auf uns zu: Vielerorts sind Wälder, Parks und Friedhöfe geschlossen

Von einer Windböe erfasst wird der Regenschirm eines Spaziergängers. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Wegen der für dieses Wochenende zu erwartenden starken Windböen bleiben vielerorts in Belgien Wälder, Parks und Friedhöfe geschlossen.

Das gilt zum Beispiel für die Region Brüssel, wo die Parks normalerweise erst am Montag wieder geöffnet werden, wie das VRT-Portal flanderninfo.be unter Berufung auf das Umwelt- und Energieverwaltungsamt der Region Brüssel-Hauptstadt berichtete. Das Amt empfehle, das gesamte Wochenende über Grünflächen wie Parks und Wälder wie den Bois de la Cambre zu meiden.

An den Eingängen der Parks, die über keine Schließvorrichtungen verfügen, sollen Hinweise angebracht werden und Wächter die Öffentlichkeit informieren.

VRT-Meteorologe Frank Deboosere bereitete seine Zuschauer am Samstag auf mögliche Wetterschäden vor. Foto: Screenshot De Redactie

In Lüttich und anderen Städten in der näheren Umgebung, zum Beispiel in Huy, werden auch Friedhöfe geschlossen. Der Sturm könnte zu herunterfallenden Ästen und Schäden an Häusern führen. Dachziegel können sich lösen, daher sollte man draußen vorsichtig unterwegs sein.

Gleich drei Tiefdruckgebiete geben sich in Europa die Klinke in die Hand. Erst einmal Tief „Thomas“. Es folgen in der Nacht zum Sonntag und am Sonntag „Uwe“ und danach „Volker“.

Vor allem am Sonntag wird es ziemlich heftig. Im Flachland drohen Sturmböen mit Windspitzen von 100 km/h an der Nordsee und 80 km/h im Landesinnern.

Das Innenministerium hat die Notrufnummer 1722 freigeschaltet. Dort können die Bürger im Falle von materiellen Schäden die Hilfe der Feuerwehr anfragen. Die Notrufnummer 112 sollte nur genutzt werden, wenn Personen verletzt sind und das Leben von Menschen in Gefahr ist.

Ab Dienstag oder Mittwoch könnten wir laut Meteorologen unter Hochdruckeinfluss geraten. (cre)

7 Antworten auf “Ein Sturmtief fegt auf uns zu: Vielerorts sind Wälder, Parks und Friedhöfe geschlossen”

  1. Vor genau 66 Jahren in den Niederlanden, verheerende Überschwemmungen mit hunderten Toten. Ohne „Klimawandel“, einfach Sturmflut und Springflut, doppelte Mondkräfte.
    Nur zur Erinnerung.

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