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Spanischer Stierkämpfer stolpert und wird von Bullen tödlich verletzt

Illustrationsbild: Shutterstock

Ein spanischer Stierkämpfer ist von einem Bullen mit den Hörnern aufgespießt und tödlich verletzt worden. In Frankreich war seit dem Jahr 1921 kein Torero mehr bei einem Stierkampf gestorben.

Der Vorfall ereignete sich am Samstag in der Stierkampfarena von Aire-sur-l’Adour im Südwesten Frankreichs.

Laut der Regionalzeitung „Sud Ouest“ stolperte der 36-jährige Ivan Fandino in der Arena über sein eigenes Tuch und wurde – im Staub liegend – zur leichten Beute für den verletzten Bullen.

Fandino war schon 2011 und 2014 bei Stierkämpfen schwer verletzt worden. Auf dem Weg ins rund 30 Kilometer entfernte Krankenhaus erlitt Fandiño den Berichten zufolge zwei Herzstillstände. Er starb noch vor der Ankunft in der Klinik.

Im französischen Baskenland und in Spanien wird seit Jahren über die Stierkampf-Tradition gestritten. Für viele ist die „Corrida“ eine Kunst und ein Nationalsymbol. Für Gegner des Brauchtums ist das umstrittene Spektakel schlichtweg brutale Tierquälerei, bei der die Stiere oft zu Tode gefoltert werden. (dpa)

      • Marc Van Houtte

        Leider wird danach der Stier getötet und zur show aufgehängt.
        Er verlert also am Ende doch.
        Dies wäre der Moment zumindest in Frankreich nachdem der Manuel (Großer Freund des Stierkampfes) nicht mehr im Amt ist den Stierkampf in der blutigen Form zu verbieten.
        Bei den Spaniern sehe ich dies leider nicht.

  1. Tradition hin oder her: Die sollen endlich diese Tierquälerei verbieten! Wenn ich richtig informiert bin, ist ein Anfang gemacht: In Mallorca ist Stierkampf bereits verboten worden. Ich habe ebenfalls kein Mitleid mit dem verstorbenen Torero, denn der arme Stier bleibt immer, unter Qualen, auf der Strecke!

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