Leute von heute

Während Steinmeier mit Königspaar in Brüssel zu Mittag aß, gab es daheim in Berlin einigen Ärger

v.l.n.r.: Königin Mathilde, Frank-Walter Steinmeier, König Philippe und Elke Steinmeier. Foto: Royal Belgian Place

Der deutsche Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hielt sich am Donnerstag und Freitag in Brüssel auf. Währenddessen gab es in der Heimat im Berliner Schloss Bellevue Ärger wegen der Facebookseite, die Steinmeier als erster deutscher Bundespräsident überhaupt freigeschaltet hat.

Steinmeiers Besuch begann am Donnerstag mit einem Treffen des ehemaligen deutschen Außenministers, der seit dem 19. März der 12. Bundespräsident ist, mit einem Abendessen mit NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg.

Am Freitag sprach der 61-Jährige am Sitz des Rates der EU im Europa-Gebäude in Brüssel mit Ratspräsident Donald Tusk.

Mit Blick auf die Zukunft der EU zeigte sich Steinmeier zuversichtlich. Insbesondere nach den Wahlen in Frankreich gebe es Grund für „neuen Optimismus“.

Präsident Emmanuel Macron habe „einen mutigen Wahlkampf“ geführt, indem er sich „entgegen den herrschenden Tendenzen für Europa ausgesprochen hat“, sagte der Bundespräsident nach dem Treffen mit Tusk.

„Guten Morgen aus Brüssel!“ grüßen Frank-Walter Steinmeier und seine Frau Elke auf der Facebook-Seite des Bundespräsidenten. Foto: Facebook – Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier

Es folgte ein Mittagsessen mit Königin Mathilde und König Philippe auf Schloss Laeken.

Anschließend flogen Steinmeier und seine Frau Elke zurück nach Berlin.

Am Freitagmorgen hatte das Ehepaar Steinmeier auf der neuen Facebookseite, die seit Montag bereits über 33.000 Likes hat, ein Foto aus Brüssel veröffentlicht.

Die neue Facebookseite bereitet indes in der eigenen Verwaltung in Berlin einigen Ärger. Der Personalrat reichte seinen Rücktritt ein. Wegen zahlreicher rechtlicher Einwände hätte der Bundespräsident den Personalrat in die Entscheidung über die Facebookseite einbeziehen sollen, bevor diese online ging. Dies sei aber nicht geschehen.

Es geht aber vor allem um Posten. Im Wesentlichen zielen die Vorwürfe des Personalrats und von Teilen der Verwaltung darauf, dass die Spitze des Präsidialamts fast 20 Mitarbeiter ins Haus geholt habe, von denen mehr als üblich aus Steinmeiers bisherigem politischen Umfeld stammten.

Während seine Vorgänger Joachim Gauck und Christian Wulff sich mit politischen Mitarbeitern aus dem Umfeld von Grünen, SPD und Union umgeben hätten, kämen die meisten Neuzugänge nun aus SPD oder Auswärtigem Amt, hieß es. (cre/sueddeutsche.de)

    • Réalité

      Typische Antwort von Ihnen Alemannia! Das Personal kommt allermeist nur aus einer „bestimmten Richtung“, ob es nun kompetent oder nicht ist, HAUPTSACHE! es ist und wird „versorgt“! In diesem Job läuft heute massenweise „versorgtes Personal“ herum, was wir in keinstem Falle da benötigten.
      Kennen wir alles seit Jahren (vielen, vielen!). Da ist mancher ausser Acht gelassen worden der ganz sicher viel kompetenter, daher nützlicher gewesen wäre!? Siehe die Weltansicht des früheren MP in Sachen Worriken, nur ein Beispiel!?_?_?

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