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Standard Lüttich belgischer Pokalsieger

Die Mannschaft von Standard Lüttich bei der Siegerehrung im Brüsseler König-Baudouin-Stadion. Foto: Belga

Standard Lüttich hat am Samstag das Endspiel im Landespokal gewonnen. Die „Rouches“ besiegten im Brüsseler König-Baudouin-Stadion den RC Genk 1:0 nach Verlängerung.

Die Zuschauer im Stadion und an den Bildschirmen sahen kein großartiges Fußballspiel, was zum Teil auch daran lag, dass das Spielfeld aufgrund der strengen Witterung hart war. Den Siegtreffer erzielte Emond in der 92. Minute.

Es ist der achte Pokalsieg für Standard Lüttich nach 1954, 1966, 1967, 1981, 1993, 2011 und 2016. Genk verlor erstmals ein Pokalfinale.

Anne Ruwet, Stéphane Pauwels und Mbaye Leye (v.l.n.r.) analysierten das Pokalfinale für RTL-TVI. Foto: Screenshot RTL-TVI

In der regulären Spielzeit hatte Standard so gut wie keine Torchance. Hingegen hatte Genk ganz zum Schluss zwei Möglichkeiten durch den eingewechselten Samatta und vor allem bei der anschließenden Ecke durch Aidoo, dessen Kopfstoß von Gillet im Tor der Lütticher bravourös pariert wurde.

In der Verlängerung hätte der Lütticher Luyindama eigentlich von Schiedsrichter Lardot die Rote Karte gezeigt bekommen müssen, doch trotz einer Überprüfung der Szene auf Video zeigte der Unparteiische nur Gelb.

Durch diesen Pokalsieg ist Standard Lüttich automatisch für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert. Die „Rouches“ können somit in den Playoffs I ziemlich befreit aufspielen. (cre)

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