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Polizisten von Standard-Fans mit Steinen beworfen und Fahnenstangen geschlagen – Vier Verletzte in Frankfurt

24.10.2019, Hessen, Frankfurt/Main: Nicht immer waren die Fans von Standard Lüttich so friedfertig wie bei diesem Auswärtsspiel in Frankfurt. Foto: Uwe Anspach/dpa

Nach dem Europa-League-Spiel von Eintracht Frankfurt gegen Standard Lüttich am Donnerstag sind nach Polizei-Angaben vier Beamte von Gästefans aus Belgien mit Steinen beworfen und mit Fahnenstangen geschlagen worden.

Vier Polizisten wurden dabei leicht verletzt, teilte ein Sprecher der Polizei am Freitag mit. Sie hätten ihren Dienst aber fortsetzen können.

Die Polizisten hatten die Lüttich-Anhänger nach dem Spiel dem Sprecher zufolge vom Stadion zu den Bussen begleitet, als mehrere Personen kurz vor dem Parkplatz begannen, Steine zu werfen. Vier Menschen seien festgenommen worden, sagte der Sprecher. Insgesamt hatte die Polizei nach eigenen Angaben etwa 2.500 belgische Fans vom Stadion zu den Bussen begleitet.

Schon vor dem Spiel hatten belgische Fans für Aufregung gesorgt. Die Polizei fand bei einer Kontrolle an der Autobahn in Aachen Bengalos, Rauchbomben und Knallkörper mit insgesamt 2,5 Kilogramm Explosivstoffen. Gegen 38 Personen wurde ein Betretungsverbot für das Stadion, die Innenstadt und den Hauptbahnhof ausgesprochen. „Wir konnten jegliches gewalttätiges Aufeinandertreffen der Blöcke verhindern“, sagte ein Polizeisprecher kurz vor Beginn der Partie. (dpa)

11 Antworten auf “Polizisten von Standard-Fans mit Steinen beworfen und Fahnenstangen geschlagen – Vier Verletzte in Frankfurt”

  1. Horst Emonts-pool

    Im Fussball ist es fast immer so. Diese Typen wollen nur randalieren. Was für ein Quatsch? Zweiundzwanzig erwachsene Männer laufen hinter einem Ball her. Und dafür bekommen die auch noch Millionen. Für das Geld was die verdienen könnten die sich doch jeder selbst einen Ball kaufen. Und dann regen sich die Zuschauer auf, für ein abgekartetes Spiel. Ich habe einen Freund der schimpft immer weil die Fussballspieler soviel Geld verdienen. Aber er geht wohl immer schauen.

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