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Standard Lüttich bekommt frisches Geld: Geschäftsmann Fornieri steigt ins Kapital ein

Das Stadion von Standard Lüttich in Sclessin vor einem Europa-League-Spiel gegen den FC Sevilla am 29. November 2018. Foto: Schutterstock

Die finanzielle Zukunft von Fußball-Erstligist Standard Lüttich scheint endlich gesichert zu sein. Nach Monaten der Unsicherheit und einer schwierigen Suche nach einem neuen Investor ist Präsident Bruno Venanzi fündig geworden.

Der Lütticher Geschäftsmann François Fornieri übernimmt mindestens die Hälfte der Aktien von Standard. Dadurch  nimmt der Club eine Kapitalerhöhung vor. Fornieri investiert auch in die neue Immobiliengesellschaft von Standard, um die gründliche Renovierung des Vereinsgeländes in Sclessin zu finanzieren.

Der heutige Präsident von Standard Lüttich, Bruno Venanzi (links), im Juni 2015 bei der Übernahme des Vereins von Roland Duchâtelet (M). Foto: Belga

Zu den Geldgebern für dieses Infrastrukturprojekt gehört auch der belgische Nationalspieler Axel Witsel, der für Bundesligist Borussia Dortmund spielt. Der aktuell in China spielende ehemalige Rote Teufel und frühere Standard-Spieler Marouane Fellaini ist ebenfalls als Geldgeber im Gespräch.

Bruno Venanzi bleibt Präsident der Rouches, während Fornieri dem Verwaltungsrat beitritt.

Fornieri ist Eigentümer des pharmazeutischen Unternehmens Mithra – an dem auch Marc Coucke vom RSC Anderlecht beteiligt ist – und ein guter Freund von Luciano D’Onofrio. Der neue Miteigentümer von Standard wollte D’Onofrio als Sportdirektor nach Lüttich holen, jedoch zog es D’Onofrio vor, beim neuen Pokalsieger FC Antwerp zu bleiben, meldete am Montag sporza.be. (cre)

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