Politik

In St. Vith geht die Neue Bürgerallianz (NBA) um das Duo Grommes-Hoffmann als Favorit ins Rennen

Gruppenbild von der „Neuen Bürgerallianz“ (NBA) mit den Kandidaten (von links) Marcel Goffinet, René Hoffmann, Melanie Dupont, Philipp Schröder, Monika Isanka, Petra Colonerus-Meyer, Christof Linden, Emmanuel Vliegen, Ingrid Peters-Hüweler, Lena Jenniges-Scheuren, Gisela Neissen-Maraite, Herbert Grommes, Jana Müsch-Janovcova, Christine Meyer-Schleck, Jennifer Haag, Anne-Marie Hönders-Hermann, Jean-Claude Michels, Roland Gilson, Jürgen Schlabertz und Thomas Orthaus. Auf dem Foto fehlt Nathalie Kesseler-Heinen. (Foto: NBA)

In St. Vith geht die „Neue Bürgerallianz“ (NBA) um die beiden Schöffen Herbert Grommes und René Hoffmann als Favorit ins Rennen um die Nachfolge der bisherigen Freien Bürgerliste (FBL) von Bürgermeister Christian Krings. Weder die FBL noch Krings treten am 14. Oktober 2018 wieder an.

Um die Nachfolge streiten sich fünf Listen (am Freitagnachmittag kam noch Gerhard Schmitz hinzu).

Die Neue Bürgerallianz besteht aus 11 Frauen und 10 Männern. Man trete „mit einem Team aus bewährten und vielen neuen Köpfen bei der anstehenden Gemeindewahl an“, teilte die NBA mit.

„Der Mix stimmt“, erklärten Grommes und Hoffmann, „sowohl geografisch als auch vom Altersdurchschnitt her haben wir eine sehr interessante Liste zusammenstellen können.“

Die Schöffen Herbert Grommes (Mitte, Platz 1) und René Hoffmann (rechts, Platz 3) sowie Stadratsmitglied Roland Gilson (links, Platz 4) sind die „Zugpferde“ der „Neuen Bürgerallianz“ (NBA).

„Der Alters-Durchschnitt der Kandidaten beträgt 41 Jahre – ein Zeichen dafür, dass auch viele junge Kräfte bereit sind, sich für die Gemeinde zu engagieren. Darüber hinaus haben wir von den 21 Kandidaten 11 Frauen für unser Team gewinnen können. Das hat es meines Wissens in St. Vith noch nicht gegeben“, so Bürgermeisterkandidat Herbert Grommes.

„Unsere neuen Mannschaftsmitglieder bringen wertvolle Erfahrungen privater und beruflicher Natur mit und sind im Vereins- und gesellschaftlichen Leben der Gemeinde bereits stark engagiert. Wir sind sehr glücklich darüber, dass wir dieses tolle Team zusammenstellen konnten“, erklärten Grommes und Hoffmann begeistert.

Die Neue Bürgerallianz setzt auf eine gestärkte Bürgerbeteiligung. In diesem Sinne will die Liste bei einer Runde durch die Ortschaften der Großgemeinde „weiter auf die Anliegen und Fragen der Bürger eingehen“. Die Termine für die Bürgerversammlungen zur Diskussion des Programms würden in Kürze mitgeteilt, so Grommes und Hoffmann.

Die Kandidaten der Neuen Bürgerallianz (NBA)

  1. Herbert Grommes (53), Schönberg
  2. Anne-Marie Hönders-Hermann (35), Emmels
  3. René Hoffmann (54), Crombach
  4. Roland Gilson (42), Sankt Vith
  5. Christof Linden (31), Sankt Vith
  6. Jana Müsch-Janovcova (42), Recht
  7. Monika Isanska (23), Sankt Vith/Hünningen
  8. Marcel Goffinet (30), Breitfeld
  9. Lena Jenniges-Scheuren (25), Atzerath
  10. Jürgen Schlabertz (53), Neidingen
  11. Thomas Orthaus (43), Wallerode
  12. Jean-Claude Michels (46), Recht
  13. Christine Meyer-Schleck (38), Recht
  14. Jennifer Haag (31), Sankt Vith
  15. Philipp Schröder (30), Sankt Vith
  16. Ingrid Peters-Hüweler (46), Rodt
  17. Gisela Neissen-Maraite (47), Hinderhausen
  18. Emmanuel Vliegen (35), Hinderhausen
  19. Petra Colonerus-Meyer (56), Sankt Vith
  20. Nathalie Kesseler-Heinen (50), Weppeler
  21. Melanie Dupont (59), Sankt Vith

Weitere Infos zu den Kandidaten der NBA finden Sie HIER

36 Antworten auf “In St. Vith geht die Neue Bürgerallianz (NBA) um das Duo Grommes-Hoffmann als Favorit ins Rennen”

    • besserwisser

      info, die reihenfolge hat keine bedeutung mehr, jeder und jede kandidatin hat die selbe chance, der oder diejenige mit den meisten vorzugstimmen ist gewählt, egal wo sie auf der liste steht.
      in bleyberg hat man die reihenfolge sogar ausgelost……;nur die ersten zwei sind gesetzt worden.

      • karlh1berens

        Das ist Nonsens! Um direkt gewählt zu sein, muss man ±400 Vorzugsstimmen haben. Der Rest wird von oben herunter, entsprechend der Anzahl Listenstimmen ermittelt.
        Ich wäre in 2006 mit 450 Vorzugsstimmen nicht in den Gemeinerat gekommen.

      • Walter Keutgen

        Nach dem Kommentar von besserwisser war ich erschrocken und habe das mal gegoogelt. Die Wallonische Region scheint die Übertragung der Kopfstimmen für die französischsprachigen Gemeinden abgeschafft zu haben. In der Deutschsprachigen Gemeinschaft ist das nicht der Fall. Die Auswahl des Bürgermeisters ist auch verschieden. Außerdem ist hier der mehrheitsstärkende Effekt der d’hondtschen Teilerliste, der früher für die Gemeinderatswahlen bestand, weg: Man beginnt mit Teiler 1. Ich habe allerdings das Dekret der DG nicht gefunden sondern nur ihr Portal zur Wahl.

        Frage zur Geschlechtergleichheit: Was geschieht mit dem Geschlecht X?

  1. Herr Bert

    Wahlvollmachten im Altenheim verteilen und blanko unterschreiben lassen ist zwar rechtens, hat aber einen bitteren Beigeschmack. So kann man mit Sicherheit Favorit werden. Wenn man es mit seinem Gewissen vereinbaren kann…

  2. Willy Bocklandt

    Was können die St-Vither sich frohlocken , das dort noch eine fünfte Liste im letzten Moment sich hinterlegt hat . Es klingt doch ein bisschen absonder , das die dritte vollzählige Liste sich bis zum Stichtag Zeit gelassen hat , um ihre Kandidaten vollzählig zu präsentieren . Dem Kandidaten dieser fünften Liste , der hat absolut meine Stimme , sogar mit meinem Haushalt , denn dieser hat wirklich den echten charakter , um alle herumschleischende Schleimer in die Schranken zu weisen .

  3. Hallo Willy Bocklandt. Ich frage mich wieso Du nicht auch Charakter gezeigt hast und eine Liste präsentiert hast; dann könntest Du alle in die Schranken verweisen; wäre doch viel effektiver als feige und anonym aus dem Hinterhalt zu schiessen.

    • Parplis Franz

      @ Fummel , schießt Du denn nicht feige und anonym aus dem Hinterhalt . Da kann man nur bestätigen , das der Kandidat dieser fünften Liste der absolut richtige Mann ist und den Schleimern zeigt wo es lang geht .

  4. Die Wahrheit

    Hallo zusammen,

    Man hört immer das Wort DEMOKRATIE. Wir haben keine Demokratie bei den Wahlen. Die Wahlen sind doch nicht korrekt. Das Klüngel wählt sich selbst. Der Bürgermeister wird nicht vom Volk gewählt. Alles Schwindel.

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern