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Tour: Erster Etappensieg für Sprint-Ass Groenewegen

12.07.2019, Frankreich, Chalon-Sur-Saône: Caleb Ewan (l-r) aus Australien von Team Lotto Soudal, Peter Sagan aus der Slowakei vom Team Bora-Hansgrohe im Grünen Trikot und Dylan Groenewegen aus den Niederlande von Team Team Jumbo-Visma im Endspurt. Foto: Christophe Ena/AP/dpa

Das Team Jumbo-Visma prägt weiter die Tour de France. Nun schlägt auch Supersprinter Dylan Groenewegen erstmals zu.

Nach dem Auftaktsieg von Mike Teunissen und dem folgenden Erfolg im Teamzeitfahren war es für Jumbo-Visma schon der dritte Sieg, der Rennstall prägt die Frankreich-Rundfahrt mehr als alle anderen Teams.

Der 26 Jahre alte Groenewegen, der beim Auftakt sechs Tage zuvor in Brüssel gestürzt war, strahlte im Ziel und erklärte: „Seit gestern fühle ich mich wieder gut. Mein Team hat stark gearbeitet und wir haben gewonnen, deswegen bin ich sehr glücklich.“

12.07.2019, Frankreich, Chalon-Sur-Saône: Tim Wellens aus Belgien vom Lotto Soudal, Träger Gepunkteten Trikots des Führenden in der Bergwertung, steht auf dem Podest. Foto: Yorick Jansens/BELGA/dpa

Nur Zentimeter lag der Niederländer auf der langen Zielgeraden entlang der Saône vor dem Australier Caleb Ewan. Grün-Träger Peter Sagan vom Bora-hansgrohe-Team fuhr mit dem dritten Rang weitere wichtige Punkte für den Sieg in der Sprintwertung ein.

An den Trikot-Trägern änderte sich auf der langen Etappe mit eher überschaubarem Schwierigkeitsgrad nichts. Der Italiener Giulio Ciccone verteidigte sein Polster von sechs Sekunden auf den heiß gehandelten Lokalmatador Julian Alaphilippe und darf damit auch am Samstag im Maillot Jaune an den Start gehen. Auch der Tagesdritte Sagan bleibt mit deutlichem Vorsprung in Grün. Der Belgier Tim Wellens trägt weiter das gepunktete Trikot. „Ich bin auch damit glücklich, es war ein schneller Sprint und diese Jungs sind superschnell“, lobte Sagan.

Am Etappe von Samstag über 200 Kilometer von Macon nach Saint-Etienne ist schwer und hügelig, also eher für Klassikerspezialisten geeignet. Quick-Step-Profi Alaphilippe wird alles tun, um die wenigen Sekunden auf den Gesamtführenden rauszufahren, damit er am französischen Nationalfeiertag in Gelb starten darf. (dpa)

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