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Sport- und Festhalle Kettenis muss weiterhin geschlossen bleiben

Wie schon vor einiger Zeit mitgeteilt wurde, hat die Stadt Eupen die Sport- und Festhalle Kettenis für die Nutzung durch Vereinigungen und Schulen aufgrund der Bauarbeiten mit sofortiger Wirkung am 14. September gesperrt.

Oberste Ziel sei es, die Sicherheit zu gewährleisten und das Prinzip der Vorsicht walten zu lassen, teilte die Stadt Eupen mit. Seit Baustellenbeginn am 28, August habe es täglich Kontrollgänge gegeben, um die Abwicklung der Baustelle zu überwachen.

„Alleine die am 31. August eingeschaltete Umweltpolizei war an 7 Tagen vor Ort, um den Verlauf der Arbeiten zu überwachen und das korrekte Durchführen der Asbestentsorgung zu kontrollieren“, hieß es in der Pressemitteilung.

Als Vorsichtsmaßnahme hatte das Gemeindekollegium zudem für den 15. September Asbestanalysen in Auftrag gegeben, um zu prüfen, ob es eine Verschmutzung durch Asbest gegeben hat.

Während bei den Analysen der Luftmessungen in- und außerhalb der Halle kein Asbest nachgewiesen wurde, wurde bei einer weiteren Probe von insgesamt drei Messresultaten Asbestpartikel festgestellt. Nachgewiesen wurden diese in geringen Mengen an einer Stelle am Hallenboden.

Wiedereröffnung am 6. November?

„Auch wenn die Arbeiten an der Dachhaut gut voranschreiten, wird die Halle somit weiterhin geschlossen bleiben“, so die Stadt Eupen. Nach Rücksprache mit der Umweltpolizei und dem zuständigen Institut der Wallonischen Region ISSEP würden zusätzliche Analysen durchgeführt, um noch detailliertere Angaben zu erhalten.

Auf deren Basis wird eine Spezialfirma beauftragt, die Halle fachgerecht zu reinigen. Am Mittwoch erhielt diese Firma den Auftrag, sie muss allerdings eine 14-tägige Prozedur abwarten, ehe die Arbeitssicherheit ihr Einverständnis zu den Arbeiten gibt. Diese werden je nach Umfang, der durch die zusätzlichen Analysen bestimmt wird, bis zu 14 Tage in Anspruch nehmen. Anschließend werden die Analysen wiederholt, um jegliche Belastung vor Freigabe der Halle ausschließen zu können.

Wie lange die Halle effektiv geschlossen bleiben muss, ist von den weiteren Analysen sowie den damit verbundenen notwendigen Reinigungsarbeiten abhängig.

Anvisiert ist eine Wiederöffnung ab dem 6. November 2017. Zurzeit werden Übergangslösungen für die Sportvereine und Schule ausgearbeitet – erste Ausweichmöglichkeiten wurden bereits gefunden.

2 Antworten auf “Sport- und Festhalle Kettenis muss weiterhin geschlossen bleiben”

  1. Pensionierter Bauer

    Mensch, wie wurde Asbest vor nicht mal fünfzig Jahren als ein Wundermaterial hoch gelobt.
    Und heute ?
    Ich denke wenn wir nochmal dreißig Jahre weiter sind,…… dann wird so manches heute hochgelobte Ökoprodukt verteufelt und das heute Moderne als Bausünde dahingestellt.
    Jede Zeit hat seine Übertreibungen und Irrwege sowie eine Jugend die alles besser machen will.

  2. Sportsfreund

    Schade! Volleyballklub leidet sehr darunter. Wie kann man aber auch solche Arbeiten kurz vor Saisonbeginn beginnen. 4 1/2 Monate hatte man Zeit diese Arbeiten aus zu führen (Anfang Mai bis Mitte September). Der Volleyballklub muss nun seine Trainingszeiten zur Irmep verlegen, wo einige Trainingszeiten wegen Hallenbelegung schon ausfallen mussten und die Heimspiele im Athenäum, wo jede Menge wichtiges Sportmaterial, um Meisterschaftsspiele ausführen zu können, fehlen. Zudem müssen diejenigen die die Spiele schauen wollen sich auf dem Boden setzen. Spiele mussten sogar schon auf November verlegt werden und die Heimspiele der Jugendmannschaften müssen bei der Gastmannschaft absolviert werden. Mit der AS Eupen und Handballclub wäre dies nicht passiert. Als in der Sporthalle in Eupen Bauarbeiten waren, durfte Handballclub zur Mehrzweckhalle in Kettenis ausweichen. Warum kann Volleyball nicht auch zur Sporthalle ausweichen?

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