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„Speed-Girls“ aus St. Vith

Die Siegerehrung bei den Damen mit den "Speed-Girls" des RSV St. Vith auf dem obersten Treppchen.

Kürzlich fand im luxemburgischen Wincrange erneut das 24-Stunden-Rennen für Radsportler statt. Dabei galt es, mit einer Mannschaft von maximal 12 Teilnehmern eine Runde von 3,3 km in Staffelform so oft wie möglich zu absolvieren. Die „Speed-Girls“, die Damenmannschaft des RSV St. Vith, belegten in ihrer Kategorie den 1. Platz.

In der Nacht ist die Strecke komplett beleuchtet. Es sind 300 freiwillige Helfer im Einsatz, um die Organisation zu gewährleisten. Sämtliche Einnahmen des Rennen und der Ballveranstaltung werden für wohltätige Zwecke gespendet.

Nachdem die Veranstaltung im vergangenen Jahr aufgrund des einsetzenden Sturms in der Nacht unterbrochen und am Abend vorzeitig beendet werden musste, fand das Rennen in diesem Jahr bei idealen Bedingungen statt.

Ostbelgier stark vertreten

Wie auch in den vergangen Jahren waren die ostbelgischen Radsportler bei diesem Event stark vertreten. Der RSV St.Vith ging mit einer Herren-Mannschaft, dem „RSV-Bofferding Team“, und einer Damenmannschaft, den „Speed-Girls“, an den Start. Der RSF Recht war ebenfalls vertreten.

Der RSV St. Vith besteht aus rund 100 Frauen und Männern zwischen 15 und 70 Jahren, für die das Fahrradfahren (Rennrad und/oder MTB) eine leidenschaftliche Freizeitbeschäftigung geworden ist.

Der RSV St. Vith besteht aus rund 100 Frauen und Männern zwischen 15 und 70 Jahren, für die das Fahrradfahren (Rennrad und/oder MTB) eine leidenschaftliche Freizeitbeschäftigung geworden ist.

Bei den Herren war die Konkurrenz gewaltig, waren doch zahlreiche „Cracks“ der Luxemburger Radszene präsent. Der RSV St.Vith und der RSF Recht erreichten bei 93 teilnehmenden Mannschaften mit dem 19. bzw. dem 28. Platz angesichts des bärenstarken Teilnehmerfeldes sehr gute Platzierungen.

Die „Speed-Girls“ des RSV dominierten ihre Klasse und siegten mit 21 Runden bzw. 70 km Vorsprung vor der zweitplatzierten Mannschaft, so dass sie sich bereits 2 Stunden vor Rennende des Sieges sicher sein konnten. Im Männerfeld belegten sie den 33. Platz. Eine starke Leistung.

Zwei alleine unterwegs

Nachdem die bevorstehende Radwoche in den Alpen abgeblasen worden war, entschieden sich zwei RSVler kurzfristig, die 24 Stunden sozusagen im Alleingang zu bewältigen. Hierbei ließen sich André Engel und Didier Vandenberghe nicht etwa von einer Crew betreuen, sondern versorgten sich in Eigenregie. Zum Nachfüllen der Flaschen sowie zur Nahrungsaufnahme mussten sie „Zwangspausen“ einlegen.

Am Ende stand für beide trotz weniger Schlafminuten eine reine Fahrzeit von etwa 20 Stunden auf dem Zähler. In dieser Zeit legten Didier Vandenberge 530 km und André Engel 510 km zurück. Insbesondere das heiße Wetter dürfte ihnen zugesetzt haben.

Resultate und weitere Infos unter www.24hwentger.lu

 

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