Durch einen 2:0-Sieg in Schottland hat sich die belgische Fußball-Nationalmannschaft praktisch für die WM 2014 in Brasilien qualifiziert. Konkurrent Kroatien kam in Serbien über ein 1:1 nicht hinaus. Zwei Spieltage vor Schluss hat Belgien 5 Punkte Vorsprung – da kann nicht mehr viel anbrennen!
Trainer Marc Wilmots musste nicht nur auf Kapitän Kompany, sondern auch auf Hazard verzichten. Dadurch stellte der Coach das frühere magische Dreieck im Mittelfeld von Standard Lüttich Defour-Witsel-Fellaini wieder her. Zudem rückte Chadli wegen des Ausfalls von Hazard in die Anfangsformation.
Im Stil einer Spitzenmannschaft
Die Belgier nahmen im Stil einer Spitzenmannschaft das Heft in die Hand. Im ersten Durchgang stachen vor allem De Bruyne und Vertonghen heraus. In der ersten halben Stunde gab es keine klaren Tormöglichkeiten.
Die erste richtige gefährliche Situation kam von den Schotten bei einem strammen Distanzschuss von Browm, der knapp am Gehäuse von Courtois vorbeiraste.
In der 38. Minute dann der Führungstreffer für Belgien. Ein schneller Gegenangriff über Fellaini zu De Bruyne, der nach innen flankte, wo der heraneilende Defour den Ball im Lauf annahm und via Innenpfosten ins gegnerische Tor beförderte, 0:1.
Die fast 10.000 belgischen Schlachtenbummler – darunter über 200 aus Ostbelgien – waren aus dem Häuschen.
Die Erlösung durch Mirallas
Die zweite Halbzeit war aus belgischer Sicht weniger überzeugend. Die Roten Teufel waren mehr auf Ballsicherung bedacht und drängten zu wenig darauf, ein zweites Tor zu erzielen. Das hätte in der 67. Minute ins Auge gehen können, als Maloney auf Zuspiel des eingewechselten Anya fast der Ausgleich gelungen wäre.
Zwei Minuten vor Schluss dann die Erlösung durch den eingewechselten Mirallas, der das 2:0 für Belgien erzielte. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie in Serbien zu Ende – Kroatien musste sich mit einem 1:1 begnügen. Damit ist die Direktqualifikation für die WM fast erreicht. Den Roten Teufeln bleiben noch zwei Spiele in Kroatien und gegen Wales – ein Pünktchen reicht, da Belgien gegenüber Kroatien ein deutlich besseres Torverhältnis hat. (cre)
Siehe dazu auch Artikel „Autokorso der East Side Devils [mit Fotogalerie]“
Brasilien, wir kommen! Es ist schon unglaublich. Bei allem Respekt für die Generation von Pfaff, Ceulemans usw. 1986 in Mexiko – aber die Jungs von Marc Wilmots, das ist Fußball vom Feinsten.
Endlich wieder eine WM mit Belgien. Ein Glück, dass der olle Leekens damals abgesprungen ist. Dadurch war der Weg frei für Wilmots! Auch in Schottland hat das „Kampfschwein“ alles richtig gemacht. Er bringt Defour, der das 1:0 macht, später wechselt er Mirallas ein, der macht das 2:0. Bravo Wilmots, bravo Belgien!
Wobei ich noch immer glaube, dass Leekens den Grundstein für diese Manschaft gelegt hat. Wilmots hat dies sehr erfolgreich weiter geführt.
SUPER ! War das schön ! Ich war bis soeben wirklich fix und fertig – ich wusste vor Aufregung nicht mal mehr, ob ich Männlein oder Weiblein war …. Jetzt noch ein einziger kleiner Punkt….dann hat meine Vuvuzela Urlaub bis zur WM !
das war ein super Spiel
Das ist das Geistreichste, das ich je von Ihnen gelesen habe.
http://www.ardmediathek.de/das-erste/sportschau/belgiens-goldene-generation?documentId=16950664
An@senfgeber, weshalb diese Beleidung an Herrn Grosch ? Wenn ihnen nichts anderes einfällt, verschonen Sie uns mit ihren dummen Kommentaren.
@Schnecke :
Vielleicht ist es auch so, dass sich viele Poster hier“ unter sich“ am wohlsten fühlen, auch wenn sich manchmal heftig gefetzt wird und daher Kommentare, seien sie auch noch so allgemein ,bzw.nichtssagend, aus der Feder eines Politikers, ganz einfach störend wirken.
Viele mögen es eben nicht, auch noch in einem Forum, durch Beiträge von Politikern „genervt“ zu werden, eben weil sie für manchen Bürger, aus seiner subjektiven Einstellung heraus, ein „rotes Tuch“ darstellen.Dann kann selbst schon ein so harmloser Kommentar, wie der von M.Grosch, zu solch einer Reaktion führen.
Aber wie gesagt, dass ist eher auf das (Miss)-Verhältnis zwischen Bürger und Politiker zurück zu führen und oftmals gar nicht persönlich gemeint.