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Souveräner 2:0-Sieg in Kasachstan: Rote Teufel zwei Spieltage vor Schluss noch immer ohne Punktverlust

Belgiens Sturmspitze Michy Batshuayi erzielte das 0:1. Foto: Marius Becker/dpa

Die belgische Fußball-Nationalelf hat auch nach dem vorzeitigen Erreichen der Qualifikation für die EM 2020 weiter Hunger auf Siege. Die Roten Teufel gewannen am Sonntag in Nur-Sultan gegen Kasachstan 2:0 und haben damit zwei Spieltage vor Schluss immer noch die maximale Punktzahl.

Belgien war zwar schon für die EM 2020 qualifiziert. Trotzdem war das Spiel für die Roten Teufel von Bedeutung, denn im Hinblick auf die Gruppenauslosung will der WM-Dritte unbedingt Gruppensieger werden. Nicht das FIFA-Ranking wird entscheidend sein, sondern die Platzierung in der Qualifikation.

Weil Russland nur drei Punkte weniger hat als Belgien, das im November noch in Russland spielen muss, waren Eden Hazard & Co. brennend daran interessiert, auch in Kasachstan zu gewinnen.

Belgiens Kapitän Eden Hazard. Foto: Bruno Fahy/BELGA/dpa

Wie schon nach dem 9:0-Sieg gegen San Marino angekündigt, nahm Belgiens Nationalcoach Roberto Martinez einige Änderungen vor. Die Abwehrreihe ließ der Spanier unangetastet mit Toby Alderweireld, Thomas Vermaelen und Jan Vertonghen. Auch Thibaut Courtois stand erneut zwischen den Pfosten.

In den anderen Mannschaftsteilen jedoch gab es bis auf Kapitän Eden Hazard und Dries Mertens nur Wechsel. Thomas Meunier, Axel Witsel, Dennis Praet, Thorgan Hazard und Michy Batshuayi rückten in die Startelf.

Die belgische Anfangsformation: Courtois – Alderweireld, Vermaelen, Vertonghen – Witsel, Praet – Meunier, Mertens, Thorgan Hazard, Eden Hazard – Batshuayi.

Batshuayi und Meunier treffen nach perfekter Vorarbeit

Die Gastgeber deuteten in der Anfangsphase an, dass sie ein stärkerer Gegner sein würden als San Marino. Kasachstan verlangte den Belgiern sofort durch Einsatz und frühes Stören alles ab.

Trotzdem ging Belgien früher in Führung als am vergangenen Donnerstag gegen San Marino. Die Roten Teufel mussten sich zunächst auf auf die anderen Platzverhältnisse einstellen, spielen sie doch selten auf Kunstrasen.

Unspektakulär, aber immer effizient: Axel Witsel aus Belgien. Foto: Natacha Pisarenko/AP/dpa

Den Führungstreffer erzielte Lukaku-Ersatz Batshuayi nach einem perfekten Zuspiel von Praet, der erstmals in der Anfangself stand – 0:1. Damit ist aber auch die erste Halbzeit schnell erzählt.

Nach Beginn der zweiten Halbzeit brauchte man nicht lange auf den zweiten belgischen Treffer zu warten. Nach einem Traumpass von Eden Hazard in den Rücken der Abwehr von Kasachstan erzielte Meunier nach einer perfekten Ballkontrolle das 0:2.

Danach hatten die Belgier noch dicke Chancen durch Batshuayi und Thorgan Hazard. Coach Martinez brachte auch Carrasco für Mertens und Benteke für Batshuayi. Es blieb aber beim 0:2.

Erfreulich waren aus belgischer Sicht das professionelle Auftreten der belgischen Elf trotz erreichter Qualifikation und auch die Leistung von Dennis Praet, der – so wie Debütant Hans Vanaken in der Begegnung gegen San Marino – zu überzeugen musste und obendrein glänzend die Vorarbeit leistete beim Treffer von Batshuayi zum 0:1.

Jetzt bleiben noch zwei Spiele im November in St. Petersburg gegen Russland, das über den Gruppensieg entscheidet – und in Brüssel gegen Zypern. (cre)

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