Notizen

Ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte bei einem fürchterlichen Unfall auf der Vennstraße

Foto: Shutterstock

Auf der Vennstraße hat sich am Montag im Nachmittag ein Verkehrsunfall ereignet. Bei dem Unglück, das sich in der Nähe des Kreisverkehrs Drossart ereignete, kam ein Mensch ums Leben. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Zudem gab es einen Leichtverletzten.

Ersten Angaben zufolge kam es zu mehreren Kollisionen. In den Verkehrsunfall, der sich kurz nach 14.30 Uhr ereignete, waren drei Fahrzeuge mit insgesamt 4 Insassen verwickelt: ein Lieferwagen mit Luxemburger Kennzeichen, ein Peugeot 107 und ein VW Sharan.

Beim Todesopfer handelt es sich um den Fahrer des Lieferwagens, der auf der Fahrt in Richtung Eupen in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geriet und erst mit dem Peugeot und dann mit dem VW Sharan kollidierte.

Der Unfallort glich einem Trümmerfeld. Feuerwehr, Rettungsdienste, Polizei und Notärzte aus der gesamten Region waren im Einsatz. Die Vennstraße (N68) wurde vorübergehend für den Verkehr gesperrt, was in der Folgezeit zu erheblichen Behinderungen führte. Ein Gerichtsexperte begab sich an den Unfallort.

Der Verkehr wurde in Eupen in Richtung Venn gesperrt. In der entgegengesetzten Richtung wurden die Fahrzeuge ab Belle-Croix über Jalhay umgeleitet.

16 Antworten auf “Ein Todesopfer und zwei Schwerverletzte bei einem fürchterlichen Unfall auf der Vennstraße”

  1. Ostbelgien Direkt

    AKTUALISIERUNG: Bei dem schweren Unfall nahe dem Kreisverkehr Drossart kam ein Mensch ums Leben. Zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Zudem gab es einen Leichtverletzten.

  2. Ältere Autofahrer

    Wenn du mit Tempo 90 Richtung Eupen fährst,wirst du so schnell überholst das dir Hören und Sehen vergeht.Die schlimmsten Raser sind die sogenannten “ Camioneten “ die in der Regel auch noch Arbeiter tranportieren !!dann folgen alle Fahrzeuge mit dem gelben “ L „.Haben diese alle Narrenfreiheit und auch noch die ganze Strecke am telefonieren !
    Unschuldige werden in diesen Unfällen reingezogen .Bin ehrlich froh ,mich nicht mehr jeden Tag über diese Idioten zu ärgern . Schade um jeden Beteiligten ohne Schuld .Für die Raser tut es mir nicht leid,die wollen dies ja .

  3. Harald Montfort

    Man kommt sich vor wie eine Schnecke wenn man mit 90 bis 100 KMH über die Vennstraße fährt.
    Ich habe dann immer das Gefühl die anderen Fahrer haben keine Zeit, keine Familie und denen ist alles egal.
    Diese „Camionetten“ sind einfach fliegend Todesfahrzeuge. Sobald die bremsen müssen, werden sie von der Ladung erdrückt.
    Traurig für die Unschuldigen die durch diese Raser sterben oder schwer verletzt werden!

  4. Wahl, Joachim

    Bedauerlicherweise hat jetzt auch noch die zuständige Ministerin das Handtuch geworfen und bittet die Bevölkerung um Hilfe. Diese soll nun konstruktive Hinweise zur Verkehrssicherheit geben. Das ist der falsche Ansatz. In der Tat sind Vollpfosten im Straßenverkehr unterwegs, denen nur durch strikte Maßnahmen beizukommen ist. Bei einer Geschwindigkeit von über 110 km/h in der 50er-Zone, 15 Tage Fahrverbot. Das ist leider ein schlechter Witz. Leider sind es viele Autos mit „L“, die die Verkehrsregeln weder achten noch kennen. Im übrigen fahren die Zuhause aber auch so.

  5. Schmitz H.

    Ich glaube mehrere Gründe für die Raserei der „Arbeitertransportfarhrzeuge“ zu kennen : erstens wird morgens im letzten Moment abgefahren. Um rechtzeitig am Arbeitsplatz zu erscheinen muss gerast werden. Zweitens wird der Sprit, Steuer und die Versicherung vom Arbeitgeber bezahlt. Auf den Verbrauch muss man also nicht achten, wird eh bezahlt. Im Falle eines Unfalls ist man auch gedeckt, bezahlt ja auch der Arbeitgeber. Und was die Autos mit L-Kennzeichen betrifft, sind meistens PS starke Boliden, so handelt es sich ja auch um zur Verfügung gestellte Fahrzeuge der Firmen wo ebenfalls sämtliche Unkosten übernommen werden.

  6. So ein Schwachsinn mit den Luxemburger Kennzeichen.
    Wenn jeder vernünftig fahren würde, würden manche Leute heute noch leben.
    Die Vennstrasse ist und wird immer eine gefährliche Strecke sein, und da muss man halt seine Geschwindigkeit anpassen, zumals bei den Wildwechsel.
    Kann es nicht einfach hier auch der Wildwechsel sein der diesen schrecklichen Unfall verursacht hat ?
    Erstmal lieber selber auf seine eigene Fahrweise achten, denn zu langsame Fahrer haben auch schon manches Todesopfer hervorgebracht.
    Ach ja, und ich fahre kein Auto mit L-Kennzeichen.

  7. Paul Siemons

    Ich bin häufig auf der Vennstraße unterwegs, da ich fast jede Woche dort oben wandere. Seitdem mir einmal um ein Haar ein Reh ins Auto gelaufen ist, halte ich mich strikt an die Geschwindigkeitsbegrenzung. Wie oft ich angeblinkt, angehupt, überholt oder sogar blöde angemacht wurde, kann ich gar nicht mehr zählen. Was andere schon geschrieben haben, kann ich voll und ganz bestätigen: insbesondere die Fahrer der 3,5 Tonner oder Kleintransporter sind unterwegs, als müssten sie die japanischen Kamikazeflieger des 2. Weltkriegs einholen, egal, ob die Straße übersichtlich ist oder an den nicht wenigen unübersichtlichen Stellen. Das heißt nicht, dass PKW Fahrer deutlich anders unterwegs sind. Es mag ja sein, dass sie für die schöne Landdschaft keinen Blick haben, wenn sie tagtäglich zur und von der Arbeit dort unterwegs sind, aber das kann ja wohl nicht die Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer rechtfertigen.

    Leider darf man in Belgien keine Dashcam im Auto haben, ansonsten könnte ich einen abendfüllenden Horrorfilm präsentieren.

  8. Gemein(d)e

    Ach man kann einfach paar Messstellen einrichten und dazwischen die Zeit messen , ist man schneller als erlaubt ,—> Knöllchen, so fällt dieses „Bremsen an der Blitze und dann wieder rasen“ auch weg.
    ich bin für eine Dashcam in Belgien.

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