Politik

„Schwarze Null“ in 2018: Herr Paasch, wie schaffen Sie das, was den anderen nicht gelingen will?

Die vier DG-Minister Oliver Paasch, Isabelle Weykmans, Antonios Antoniadis und Harald Mollers (v.l.n.r.). Foto: OD

Was Flamen, Wallonen, die Region Brüssel und der belgische Föderalstaat nicht schaffen, wird der DG schon 2018 gelingen: die „Schwarze Null“, also ein ausgeglichener Haushalt – und das dauerhaft! Wie ist das möglich? „Ostbelgien Direkt“ sprach darüber mit Oliver Paasch (ProDG).

Wie berichtet, hat der Föderalstaat die „Schwarze Null“ für 2018 bereits aufgegeben, selbst 2019 wird dieses ehrgeizige Ziel wohl nicht erreicht werden.

Die DG hingegen schafft es schon 2018, ohne Defizit auszukommen. Warum?

Was macht die DG richtig und die anderen falsch? Sind die Flamen, Wallonen, Brüssel und der Föderalstaat allesamt Deppen und die Ostbelgier die einzigen Normalen?

Das Interview mit Oliver Paasch

Diese und ähnliche Fragen stellte „Ostbelgien Direkt“ dem Ministerpräsidenten der DG, Oliver Paasch, am Donnerstag anlässlich des letzten Regierungsgesprächs mit der Presse vor der Sommerpause.

OD: Herr Paasch, erklären Sie uns mal, wie Sie das schaffen, was den anderen nicht gelingen will? Oder hat die DG etwa zu viel Geld?

Ministerpräsident Oliver Paasch: „Wir haben nichts zu verschenken.“ Foto: OD

Paasch: Die DG hat mitnichten zu viel Geld. Wir haben nichts zu verschenken, im Gegenteil sogar: Wir sind Nettozahler in Belgien, wir beteiligen uns an der innerbelgischen Solidarität mit ungefähr 10 Millionen Euro pro Jahr.

OD: Was ist dann Ihr Erfolgsrezept?

Paasch: Wir bemühen uns, mit unserem Geld vernünftig und sorgsam umzugehen. Wir verzetteln uns dabei nicht. Wir haben klare inhaltliche Schwerpunkte festgelegt. Die liegen bei uns in den Bereichen Bildung, Soziales und Beschäftigung. Dafür verwenden wir drei Viertel unseres Geldes.

OD: Trotzdem müssen Sie irgendetwas anders machen als die Flamen, die Brüsseler, die Wallonen und der Föderalstaat. Was?

Paasch: Wir haben vielleicht im Gegensatz zu den anderen Gliedstaaten in Belgien gleich zu Beginn der Legislaturperiode eine eigene finanzpolitische Strategie aufgelegt, die uns ganz gezielt zu dem ausgeglichenen Haushalt 2018 und in den Jahren danach geführt hat. Man hat mir sogar im DG-Parlament anfangs nicht geglaubt, dass uns diese Strategie gelingen würde. Ich habe schon damals von einem „eigenen finanzpolitischen Weg in Ostbelgien“ gesprochen.

OD: Und wie sieht dieser eigene Weg aus?

Paasch: Dieser Weg besteht aus sieben Bausteinen, die ich jetzt an dieser Stelle nicht alle in Erinnerung rufen werde. Nur so viel: Wichtig war zu allererst, dass es uns gelungen ist, in Verhandlungen mit dem Föderalstaat eine Refinanzierung zu erreichen. Daran haben wir parteiübergreifend ein ganzes Jahr gearbeitet. Ich erinnere mich, dass ich wochenlang in Brüssel war, um die Verhandlungen über eine Refinanzierung zu führen.

OD: Die Föderalregierung hatte 2015 der DG im Zuge der 6. Staatsteform zu wenig Geldmittel in Höhe von 6 bis 7 Millionen Euro – u.a. für Krankenhäuser und Altenheime – gewährt. Es ging hier aber nur um eine Korrektur?

Das Defizit der DG soll 2018 nicht mehr virhanden sein. Foto: Shutterstock

Paasch: Ja, es war aber eine wichtige Korrektur. Wir mussten zunächst einmal viele Beamte in Brüssel davon überzeugen, dass es diese Unterfinanzierung überhaupt gab. Selbst bei uns in der DG gab es eine große politische Fraktion, die dies nicht wahrhaben wollte. Sie behauptete, das stimme alles gar nicht, das seien alles Fake News, die Regierung wolle nur Nebelkerzen anzünden, um von ihrem eigenen Versagen abzulenken. Das hatte die Gespräche in Brüssel nicht gerade einfacher gemacht.

OD: Nach etwa einem Jahr ist die Korrektur dann doch erfolgt.

Paasch: Das war fundamental, denn von da an hatten wir keine Unterfinanzierung mehr in den neuen Zuständigkeiten.

OD: Und was ist Ihnen dann noch gelungen, was andere nicht geschafft haben?

Paasch: Wir haben zum Beispiel wichtige Investitionen in einer Größenordnung von 120 Millionen Euro vorgezogen. Investitionen in Schulen, Krankenhäuser, soziale Einrichtungen usw. Diese hätten sonst die Haushalte 2018, 2019 und folgende erheblich belastet. Dadurch ist der Katalog an Zuschüssen erheblich geschrumpft – auf rund 15 Millionen Euro. Er lag mal bei über 100 Millionen Euro. In den Jahren 2018 und 2019 muss somit nicht mehr so viel investiert werden. Zudem hat uns der Föderalstaat erlaubt, in den Jahren 2014, 2015, 2016 und 2017 beachtliche Defizite zu machen.

OD: Der Föderalstaat ist ja wirklich nicht der Musterknabe. Der hat ja längst bewiesen, dass er nicht haushalten kann.

Die vier DG-Minister am Donnerstag beim letzten Regierungsgespräch mit der Presse vor der Sommerpause. Foto: OD

Paasch: Er hat uns aber die Erlaubnis erteilt, in den Jahren bis 2017 überdurchschnittlich hohe Defizite zu machen, die wir ohne sein Plazet nicht hätten machen dürfen.

OD: Und was haben Sie sonst noch gemacht, um die „Schwarze Null“ in 2018 zu erreichen?

Paasch: Wir haben uns eine strenge Haushaltsdisziplin auferlegt. Auf unnötige Ausgaben wurde von Anfang an verzichtet, wir haben überall dort gespart, wo wir dies als sozial verträglich hielten. Da reden wir von immerhin 4 bis 4,5 Millionen Euro pro Jahr. So haben wir in jedem Haushaltsjahr besser abgeschnitten als im Jahr davor.

OD: Alles gut und schön, aber weshalb haben die anderen Gliedstaaten in Belgien dies nicht auch gemacht? Sind die zu dumm dafür?

Paasch: Nein, es ist nur so, dass wir zeitig damit angefangen haben, die Voraussetzungen dafür zu schaffen, dass uns dieser Weg hin zu einem ausgeglichenen Haushalt 2018 gelingt. Ich erinnere daran, dass wir schon in der vorherigen Legislaturperiode zwei Krisendekrete verabschiedet hatten. Das waren schon große Anstrengungen, die aber jetzt ihre Früchte tragen. (cre)

  1. Pascal Arimont

    Ich freue mich sehr (Achtung Ironie), zu lesen, dass wir für den Erhalt der zusätzlichen Millionen für die DG, die den ausgeglichenen Haushalt erst ermöglichen, nicht nur nichts zu beigetragen hätten, sondern sogar verhindern haben wollen. Nichts ist unwahrer als diese Behauptung. Wir haben nur den Grund des Finanzlochs hinterfragt (was unsere Rolle ist), beim „Reparieren“ haben wir uns sehr konstruktiv verhalten und sehr viele Gespräche in Brüssel bei der CD&V geführt. Wie sagte schon Friedrich von Schiller: „Nichts ist vergesslicher als Dankbarkeit“.

    • Réalité

      Nur durch viele und harte und Menge an Arbeit! Wir teilen uns die natürlich unter uns Vieren gut und bedacht auf! Wir reisen nur noch wohin wo es unbedingt von Nöten ist! Ansonsten lassen wir die vielen Referenten arbeiten, die tun das dann „etwas billiger“ wie als wenn wir es machten. Eben, dass nennt man dann modernes Management und Coaching!

  2. Das ist nur eine Riesenshow der Ostbelgischen Selbstdarsteller! Egal wie der Haushalt der Gliederstaaten auch immer aussieht, der Steuerzahler muss für ALLE Defizite gerade stehen! Maßgeblich für den Steuerzahler ist nur das gesamte Staatsdefizit in Belgien, wie sich das auf die einzelnen Verwaltungsebenen aufteilt, ist dabei letztendlich egal – am Ende zahlt IMMER der, der etwas zu versteuern hat! Das verschweigt unser MP natürlich, dass die DG IMMER eine zusätzliche Belastung für die Bürger (pardon, steuerzahlende Bürger, das sind ja nicht so viele…) darstellt, weil man die Verwaltung der Ostkantone billiger aus der übergelagerten Ebene bewerkstelligen könnte. Aber da kann der MP beruhigt sein, diese Zusammenhänge durchschauen nicht mal 10% der Leute, der Rest freut sich wie die Schneekönige über die „schwarze Null“…..

  3. Kommentarverbot Réalté

    Was sagt denn unser Freund Réalité, wenn die DG 2018 einen ausgeglichenen Haushalt vorlegt? Ich plädiere in dem Zusammenhang für ein Kommentarverbot für Réalité. Übrigens: Réalité tut ja immer so, als würde sich hinter jedem Foristen hier auf OD der EdiG verstecken. Das macht er, damit die Leute meinen, es gäbe im Grunde nur einen, der ihn kritisiert. Aber von denen gibt es viele. Zu ihnen gehöre auch ich, ich bin jedenfalls nicht EdiG. Das dumme Geschreibsel von diesem Réalité geht mir trotzdem auf die Nerven. Am besten hypnotisieren wir ihn und versetzen ihn zurück in die 50er und 60er Jahre, als Belgien noch ein Einheitsstaat war, die Ostbelgier für ein blödes Formular nach Verviers fahren mussten und alle von unfreundlichen Beamten in Brüssel, die nur Französisch sprachen, abhängig waren. Zu denen schicken wir dann Réalité, wenn er ein Anliegen hat. Dann kann er gucken, wie weit er kommt. Die DG ist bestimmt nicht das Ideale, aber immer noch besser als der Einheitsstaat von früher. Kommentarverbot Réalité, jetzt!

    • Réalité

      Ich lach mich kaputt!! Den nGefallen wird der Herr Cremer Ihnen nun wirklich nicht tun!? Lieber…! Gewusst wer Sie sind!?_?_?_ Wetten das!?_?_
      Ich glaube sogar das ich vieles mehr an Sympathisanten hier im Forum habe wie Sie, Herr Oberschlauer und Oberlehrer!
      Wie vielmals gesagt: Nicht nur Schlauheit zählt, auch und heute besonders: die Wahrheit!
      Und die habe ich leider zum Grossteil für mich gepachtet!
      Während Sie noch immer nicht genug an Parteien und Nistplätze zur Verfügung haben, im Gegenteil, noch neue hinzu gründen wollen, NEIN, dass wollen die Bürger nicht!
      Die haben es der massen satt von dem Zirkus und Vieljobbesitzern, dass das Fass schon lange überläuft!
      Und all Ihre Therien und Ausreden von wegen Namur usw, Alles hier muss in Frage gestellt werden!
      Alles! Sehen Sie die Fakten, Sie Oberschlauer, Kommentarier!
      Die beweisen meine Aussagen: Abschaffen und Neuanfang!
      Mit viel weniger an Personal, Jobs, Scheinposten, daher effizienter, besser und billiger!
      NIX WIE LOS! JETZT SOFORT!
      NB: Formulare druckt man sofort am PC, wenn Sie es noch nicht wissen

  4. Réalité

    Und das nicht alleine der Edi dahintersteckt, dass weiss ich auch, Kommentarverbot! Nur der Edi ist der Auftraggeber, sozusagen: der Ansprechpartner! Er hat eine ganz Armada an Mitarbeitern und Referenten, so der Rentner Bauer, systray, Alemannia4ever,NIX WIE LOS, und viele andere, ich kann sie nicht alle aufführen das würde zu lange dauern. Edi ist alteingesessener Politikfreund, einer der mit viel Leidenschaft den Politüberfluss liebt und gerne hat! Warum? Weil er selber darin aktiv ist, und die Bürger mit allerlei hypnotisiert und alles schön redet was nicht gut ist!?_?_Er ist schon was älter, denn er fuhr in den 50ern bereits mit der Stempelkarte nach Verviers, oder fuhr nach Lüttich das Autokennzeichen holen!? Die Beamten waren damals schon alle gegen uns, nur seit wir damals in den RDK rein schlitterten, seit damals sind unsere Steuern fast stetig immer und immer wieder gestiegen!? Komisch, wenn das die Lösung denn sein sollte, das seit damals alles sich verteuerte und rauf ging!? Dazu brauchte man wirklich nicht so ein hohes Gerüst auf zu bauen! Das hätte man viel billiger und besser haben können! Alleine schon das ganze Baupacket da oben auf dem Kaperberg und das Stadtschloss, all das belief sich ja alleine schon an über 25 Millionen Euros. Plus all die anderen Ausgaben dazu! Wenn man dann die Vier Ministern an anderer Stelle hier bei OD sieht, deren Kummer um das viele Geld im nächsten Haushalt, und bedenkt das die das nur um zu verteilen haben, und wie die Leute das bis jetzt hin bekamen, das „umverteilen“!? Immer wieder zu kurz dabei kamen, dann ist doch die Frage sowas von berechtigt: geht das nicht einfacher und billiger wenn wir da annähernd nicht so viele „Verteiler“ an der Quelle sitzen hätten!? Da denkt man bestimmt wehmütig in sehr vielem an die 50er zurück! Alles war einfacher und man hatte nicht den all zu hohen Schuldenstand von heute.

    • Elsenbornerin

      Sehr geehrter Herr Réalité,
      Sie sind ein Gönner und Sympathisant der Christlichen Parteien hier im Forum und wettern gegen alles was unsere Autonomie und politische Eigenständigkeit betrifft. Zu viele Minister, zuviele Kabinette, zuviele Mitarbeiter(innen), zu viele Beamte(innen) und so weiter und so weiter. Ihre Monologe sind hinlänglich bekannt. Was sie jedoch unterschlagen ist folgendes. Es ist genau die Christliche Partei und ihre pensionierten Politiker Gehlen, Maraite Grosch hier in Ostbelgien die diese Autonomie, die ihnen ja so stinkt vor Jahren voran getrieben und umgesetzt haben. Und anschliessend haben genau diesen Herren jahrelang tüchtig kassiert und jetzt kassieren sie weiter fette Pensionen. Die Wahlwerbung der CSP damals lautete in etwa bei jeder sich bietenden Gelegenheit, „Wir als CSP haben massgeblich an der Autonomie der DG mitgewirkt“. Genau, ihre CSP-Politiker haben diese Autonomie auf den Weg gebracht und jahrelang finanziell davon profitiert. Ihre ständige Nörgelei finde ich deshalb mehr als absurd. Sie als CSP-Gönner kritisieren vehement immer das, was ihre bevorzugten CSP-Politiker auf den Weg gebracht haben. Einen Anhänger wie sie bezeichnet man allgemein als „Nestbeschmutzer“. Vor diesem Hintergrund klingt ihre ständige Nörgelei irgendwie blöd und nicht sehr glaubwürdig.

      • Réalité

        Sie irren sich gewaltig, verehrte Dame aus Elsenborn! Ich bin genau so viel noch weniger Sympathisant der CSP, so wie Sie selber die CSP zu hassen scheinen!
        Bei mir stehen alle Parteien auf solchem Niveau, welches sehr tief angesetzt ist.
        Also setzen Sie andere Massstäbe ein bitte.
        Ich werde wohl noch selber meine Vor- und Nachteile in Sachen Politik abwägen dürfen, dass werde ich mir ganz sicher nicht von Ihnen diktieren lassen.
        Suchen Sie sich eine andere Vorliebe, an mir werden Sie scheitern.
        NIX WIE LOS!

        • Elsenbornerin

          Der einzige, der hier diktiert sind sie. Sie massen sich an darüber zu urteilen, wer gut, böse, lieb der schlecht ist. Keiner der hier mehr beurteilt und über andere urteilt als sie. Sie können es mit keiner Partei? Das ich nicht lache. Lesen sie mal ihre eigenen Posts, vielleicht geht ihnen dann ein Licht auf. Und noch etwas, ein Problem bekämpft man an bzw. von der Wurzel. Sie schreiben immer, abschaffen, abschaffen, abschaffen. Hätten ihre verblendeten Vorbilder der CSP Gehlen, Maraite, Grosch, … nicht so für ihre Eigeninteressen gekämpft, bräuchten sie heute nicht abschaffen, abschaffen zu schreien. Heute leben sie in Saus und Braus von ihrer üppigen Pension. Und noch etwas werter Réalité, ich hasse keinen im Gegenteil zu ihnen. So, das wars aus meiner Sicht.

      • Der Einarmige Bandit aus dem Ourtal

        @ Elsenbornerin ; Es mag stimmen , das sie Herrn Realite im Kreise der CSP hinrücken und das er in ihren Augen vielleicht etwas viel Lärm los lässt über unsere Politiker . Vollkommen haben sie auch Recht , das die von ihnen erwähnten CSP Politiker alles in die Wege geleitet haben mit unserer momentanen Autonomie . Alles schön und gut , aber das ist längst Schnee von Gestern und 20 Jahren her , ja in diesen Jahren waren die Staatsschulden ganz minimal . Was sich aber ab der 2000 Jahreswende angebahnt hat , damit hat die CSP aber wirklich nichts mehr am Hut . Ab dieser Zeit herrschte Hochmut in einer Gesellschaft , hervorgehoben von einem gewissen roten Baron , welcher ab dieser Zeit das Damokleschwert über Ostbelgien herausholte . Ungeachtet von den immer mehr ausufernden Staatsschulden folgte nach einer gewissen Zeit ein kühner Banker , der nur mit geschwollenen Reden auf sich aufmerksam machte um in Erscheinung zu treten .

    • @ Réalité

      Langsam aber sicher verlieren Sie jeden Unterhgaltungswert.

      – Er ist schon was älter, denn er fuhr in den 50ern bereits mit der Stempelkarte nach Verviers, oder fuhr nach Lüttich das Autokennzeichen holen!?

      Etwas älter stimmt, aber in den 50er fuhr ich von der Morgensternstrasse in Sachsenhausen zur Textorstrasse in die Schule, Nicht mit einer Stempelkarte sondern mit dem Fahrrad.

      – Nur der Edi ist der Auftraggeber,…….

      Ich fürchte zur Vergabe derartiger Aufträge reicht meine Rente nicht.Erst recht nicht in dem von Ihnen phantasierten Aussmass.

      – Weil er selber darin aktiv ist, und………

      Das ist mir inzwischen zu albern.

      – Alles war einfacher …….

      Stimmt, damals gab es noch kein Internet und mit solch einem Unsinn musste man sich frühestens mit 1,2 Promille in der Eckkneipe auseinandersetzen.

      • Réalité

        Darauf ein dickes „Prösterchen“ lieber Edi!

        Und gehen Sie was früher schlafen sogleich! Nehmen gleich den Rentner Bauer auch mit, der schläft sonst gleich nach Markus Lanz im Sessel ein….

        Gutnacht! Und träumen Sie von der „NEUEN PARTEI“!

        Der „DoDo“ Partei!

        • @ Réalité

          Sie dürfen ruhig mir überlassen wann und mit wem ich schlafen gehe, Alles andere ist mir zu dumm um weiterhin darauf zu reagieren. Nur soviel, Sie sind ein Maulheld der nichts, aber auch gar nichts bewirkt weil sein Gesabbel ohne Substanz ist. Mit leeren Phrasen hat noch niemand etwas geändert.

  5. Der Einarmige Bandit aus dem Ourtal

    Egal ob schwarze Null in 2018 , das alles sind Lappalien und leere Vermutungen , womit sich diese Herrschaft von der Weser sich momentan ins Rampenlicht vorrücken will . Ein etwas nachdenkender Mensch , ist doch soweit informiert über die Schuldenlast des Föderalstaates und diese sieht katastrophal aus . Wieso lies Bart de Wever noch Anfang Mai in allen Tageszeitungen verlauten , das der Beamtenapparat Belgien in den Abgrund reist und diesem dringend Abhilfe geleistet werden muss .Wenn dieser Herr Paasch so hochintelligent sein soll wie er sich in den Medien darstellt , dann müsste er doch als ehemaliger Banker längst vernommen haben , das seine Schönrederei nur Verlogenheit am Bürger ist und nichts positives für die Zukunft erahnen lässt . Es täte diesem Mp besser zu Gesicht stehen , dem Bürger wahre Tatsachen zu verbreiten , als nur leeres Gebabels .

      • Der Einarmige Bandit aus dem Ourtal

        Da lassen sie aber wirklich leeres Gebabbels verlauten , meinen sie wirklich das diese überflüssigen Kasanovas von der Weser unsere Heilsbringer sein sollen . Ehrlich , was haben diese Selbstdarsteller noch zu bedeuten in einem Ostbelgien , wo ein roter Baron und ein Ex Banker die Bevölkerung lange genug auf die Pelle gehalten haben und noch vorhaben es noch absichtlich weiter zu tun , nur um ihre Selbstdarstellung zu befriedigen .

  6. Alemannia4ever

    Als hättet der OP, ähm MP alleine in Brüssel verhandelt. Mit wem denn? Wer kennt ihn denn da? Wer sind denn die Verbündeten, Mentoren der ProDG in Brüssel? Ohne Sozialisten, Christliche und Liberale wäre die Refinanzierung gar nicht möglich gewesen.

  7. Ein Satz in diesem Interview sticht ins Auge: „Wichtig war zu allererst, dass es uns gelungen ist, in Verhandlungen mit dem Föderalstaat eine Refinanzierung zu erreichen.“
    Natürlich ist es einfacher, eine schwarze Null zu erreichen, wenn man vorher beim Föderalstaat um zusätzliche Mittel gebettelt hat.

    Auch ist es einfacher, 2018 eine schwarze Null zu erreichen, wenn man die Defizite „vorgezogen“ hat und also in den Jahren zuvor Schulden angehäuft hat („Er hat uns aber die Erlaubnis erteilt, in den Jahren bis 2017 überdurchschnittlich hohe Defizite zu machen,“). Wie hoch sind die, und ab wann wird die DG denn nun schuldenfrei sein? Der Fragesteller hat leider nicht nachgehakt.

  8. Die DG gibt es nur, weil es den alles überlagernden Sprachenstreit gibt! Bruxelles ist im Kern Françophone und ein Stachel im Flämischen Fleisch. Die DG wurde von den Flamen ermöglicht, um den Wallonen einen Dorn in’s Fleisch zu drücken (die hätten die DG niemals entstehen lassen!), wie das eben so geht seit 1945 in der Belgischen Politik. Eigentlich sind die Protagonisten am Kehrweg nur Marionetten einem für sie viel zu großen Spiel; nur glauben sich da manche wirklich so wichtig wie sie dargestellt werden, und bemerken die Fäden nicht an denen sie hängen! Politik ist Kasperletheater für das Volk, entschieden wird an Tischen wo kein Wähler rein schauen kann….

        • R.A. Punzel

          Die DG-Politiker (sofern es so etwas gibt) sind doch nur Figuren im Kasperle-Theater der Wallonen.

          „Im Prinzip bin ich nicht korrupt, bzw. korrumpierbar…. Um wieviel Kohle reden wir“…?

          Sollte es die „strafende Wirklichkeit einer jenseitigen Existenz geben“, möchte wohl keiner in der Legislative „tätig“ gewesen.

          KHL, glaube und hoffe nicht, dass wir uns dann mal wiedersehen……………

          • Willi Bockland

            Lassen wir mal ehrlich diskutieren , was bezwecken eigentlich diese 4 Minister und der noch zusätzliche Präsident an der Klötzerbahn , einschliesslich mit dem gesamtem Anhang ? Gibt es da überhaupt einen Mehrwert mit all diesen Patriarchen für die Allgemeinheit ? Für wie dumm hält der MP Paasch eigentlich die Bevölkerung mit seinen Märchengeschichten , das die DG bald vor der schwarzen Null steht , dieser Lautsprecher müsste doch eigentlich wissen , das sie VOLL und GANZ von der Föderalregierung abhängig ist was die Finanzlage anbetrifft . Ein etwas intelligenter Mensch ist doch informiert über die desolate Schuldenlast dieser Föderalregierung mit über 431 Milliarden Euro , da kann man nur ahnen das es zappendüster aussieht . Momentan ist in allen führenden Tageszeitungen zu entnehmen , das diese Föderalregierung noch nach 7 Milliarden dringend Ausschau hält um mit den EU Normen im Gleichgewicht zu bleiben . Kommen wir zurück zu dem Politischen Wasserkopf an der Weser , wieso schleicht sich hier in unserer Gegend die schleichende Armut immer mehr in der Gesellschaft ein , trotz all diesen selbsternannten Helden , sind diese wirkliche nur da um mit ihren Wohlstandswämpsen mit Sektglas auf Empfänge zu imponieren ??? Die Zeit wird denen noch zeigen , das sie in all den vergangenen Jahren nur absolut überflüssige Zeitgenossen waren , sind und bleiben , ja und mit dazu beigetragen haben das diese desolate Schuldenlast über der Allgemeinheit schwebt .

        • Réalité

          Meine simple Antwort auf Ihre Frage, Herr Jeck!
          Dax hat wahrscheinlich nur versucht zu erklären warum die DG ein Kasperletheater ist, und wie es erfunden wurde!?_?_
          Und ich heisse so weil mein Vater auch so hiess!?_?_Ganz ganz einfach!

  9. Ekel Alfred

    Paasch wird der nächste „PREMIER-MINISTER“….man spart dann direkt einen Dolmetscher ein, da er ja „DEUTSCH-FRANZÖSISCH“ sprachig ist, und er somit zwischen MACRON und MERKEL vermitteln kann….und er zusätzlich einen grösseren Bonus einkassieren kann, als die DG ihm zu zahlen bereit ist….

  10. Alfons Van Compernolle

    Koennte man in ganz Belgien tatsaechlich erreichen, wenn wir die vielen ueberfluessigen politischen Institutionen hier in diesem kleinen Land abschaffen wuerde. Die Buerokratie kommt aus Deutschland, aber Belgien hat sie 250 fach perfektioniert!

Hinterlasse eine Antwort

Desktop Version anfordern