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Viele Tote bei schrecklichem Waldbrand in Portugal: Menschen verbrannten in ihrem Auto

Portugiesische Feuerwehrleute versuchen, den verheerenden Waldbrand zu löschen. Foto: dpa

Wieder ein schreckliches Inferno. Wenige Tage nach dem Hochhaus-Inferno in London mit nach letzten Angaben rund 60 Toten sind bei einem verheerenden Waldbrand in Portugal ungefähr genauso viele Menschen gestorben.

Viele der Opfer verbrannten in ihren Autos bis zur Unkenntlichkeit, mehrere Dörfer wurden von den Flammen in Mitleidenschaft gezogen, Dutzende Häuser wurden zerstört.

Ein Blitzeinschlag hatte den Brand laut Polizei am Samstagnachmittag in der Region Pedrógão Grande ausgelöst. Die Gegend liegt knapp 200 Kilometer nordöstlich von Lissabon. Das Feuer breitete sich dann vor allem am späten Samstagabend wegen starker Winde rasch aus.

Es wurde am Sonntagabend noch mit einem Anstieg der Opferzahlen gerechnet. Einige betroffene Dörfer habe man wegen der noch stark wütenden Flammen nicht erreichen können, sagte der Staatssekretär im Innenministerium Jorge Gomes. Es ist der Waldbrand mit den meisten Todesopfern in Portugal seit Beginn der Aufzeichnungen.

Dutzende Menschen wurden bei dem verhängnisvollen Waldbrand zum Teil schwer verletzt. Wie groß die betroffene Fläche ist, war zunächst unklar. Am Sonntagnachmittag hatte die Feuerwehr zwei der vier Feuerfronten unter Kontrolle, sagte Gomes.

Knapp 700 Feuerwehrmänner kämpften am Abend mit mehr als 215 Fahrzeugen und vier Löschflugzeugen gegen die Flammen.​ (dpa)

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