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Schwer verletzter Polizist nach einer Schießerei in Lüttich – Angreifer tot

Bei einer Schießerei in Lüttich sind ein Polizist schwer verletzt und der Täter getötet worden.

Nach ersten Erkenntnissen kontrollierte der Beamte am Montagvormittag einen Mann in einem Auto, als dieser plötzlich eine Waffe zog und auf ihn schoss. Ein Kollege des Polizisten erwiderte daraufhin das Feuer und verletzte den Angreifer tödlich, wie die Agentur Belga berichtete.

Lüttichs Bürgermeister Willy Demeyer schrieb auf Twitter, der schwer verletzte Polizist sei in einem kritischen Zustand. Es herrsche große Betroffenheit in der Stadt.

Bei dem schwer verletzten Polizeibeamten handelt es sich um einen 33-jährigen zweifachen Familienvater. Er wurde noch am Montag im Lütticher Citadelle-Krankenhaus operiert. Er schwebt in Lebensgefahr. Der Kollege, der das Feuer auf den Täter eröffnete, stand am Montag noch unter Schock.

Der Täter war der Justiz bekannt – allerdings bisher nur wegen kleiner Vergehen. Vor vier Jahren war er zum letzten Mal in Konflikt mit dem Gesetz geraten.

Ende Mai 2018 waren zwei Polizistinnen in Lüttich getötet worden. Auch ein junger Student, der sich zur falschen Zeit am falschen Ort aufhielt, kam ums Leben. (dpa/cre)

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