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Schafft die AS Eupen unter neuem Trainer Claude Makélélé die Wende?

Claude Makélélé am Freitag bei seiner ersten Spieltag-Pressekonferenz im Pressesaal des Kehrweg-Stadions. Foto: Edgar Hungs

Im Presseraum der AS Eupen ist wieder der Alltag eingekehrt. Beim ersten Pressegespräch des neuen Trainers Claude Makélélé vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger R. Antwerp FC am Freitag ging der Coach sofort zur Tagesordnung über.

Durch die Länderspielpause hatte Makélélé mehr Zeit, die Mannschaft kennenzulernen und sich einen ersten Überblick über Stärken und Schwächen der Spieler zu verschaffen. Sein Gesamteindruck bewertete er als durchweg positiv. Trotzdem hat er Schwachstellen im Offensiv- wie auch im Defensivbereich gesehen.

Mit Disziplin eine Einheit finden: Claude Makékélé, der neue Trainer der AS Eupen. Foto: Edgar Hungs

„Wir haben einen aktuellen Sachstand durchgeführt und die Fehler in der Abwehr und im Angriff thematisiert. Ich werde mich auf die Erkenntnisse aus den Trainingseinheiten stützen, um eine schlagkräftige Mannschaft für morgen aufzustellen“, so Makélélé.

„Ich habe mit den Spielern gemeinsam oder in Einzelgesprächen meine Vorstellungen über unser künftiges Spielsystem besprochen. Wir müssen endlich ein Gleichgewicht finden, um positive Ergebnisse zu erzielen. Ich habe während der letzten beiden Wochen versucht, jeden Spieler auf sein Spielniveau anzusprechen und ihm seinen Platz und meine Erwartungen erläutert“, zeigte sich der ehemalige französische Nationalspieler überzeugt, dass jeder ihn verstanden habe. Ob dies der Fall ist, könne man erst nach dem Spiel gegen Antwerpen sehen.

Die AS verfüge über sehr begabte Einzelspieler, seine Aufgabe sei es, mit Disziplin eine Einheit zu formen, so der neue Coach. Fußball bestehe aus vielen Details. „Jeder hat seinen Platz, und ich muss die Spieler taktisch darauf einstellen“, betonte der neue AS-Trainer.

Van Crombrugge: Wechsel im Winter?

Hendrik Van Crombrugge steht nach seiner Verletzungspause wieder im Kader. Er antwortete bei der Spieltag-Pressekonferenz am Freitag auf die Fragen der anwesenden Journalisten.

– Welchen Eindruck haben Sie von Ihrem neuen Trainer?

Hendrik Van Crombrugge: Der Trainer hatte die Zeit, sich einzugewöhnen, und wir hatten die Möglichkeit, uns an seine Arbeitsvorstellungen zu gewöhnen. Er hat eine klare, verständliche und einfache Ausdrucksweise. So weiß jeder von uns, wie es läuft und was von ihm erwartet wird. Ob wir es verstanden haben, sehen wir im nächsten Spiel.

Torwart Hendrik Van Crombrugge stellte sich ebenfalls am Freitag den Fragen der Journalisten. Foto: Edgar Hungs

– Was hat sich seit dem Weggang von Jordi Condom geändert?

Van Crombrugge: Die Basis ist die gleiche geblieben. Jeder Trainer hat seine eigene Philosophie und sein eigenes Spielverständnis. Wir haben sehr an unserem Abwehrverhalten gearbeitet. Aber auch an unserer Spielorganisation und vor allem im Verantwortungsbereich. Er hat uns seine persönliche Einstellung vermittelt und zu verstehen gegeben, wofür wir auf dem Platz stehen. Jordi Condom war ein netter Trainer. Makélélé bringt auf Grund seiner Spielerlaufbahn sehr viel Erfahrung mit. Er nutzt jede Gelegenheit, mit uns einzeln zu sprechen.

– Wie frustrierend ist es für Sie, die meisten Gegentreffer der Liga einstecken zu müssen?

Van Crombrugge: Es ist nicht einfach, aber frustriert bin ich nicht. Wir Torhüter sind nun mal Einzelspezialisten, die nur auf dieser Position spielen können. Letztendlich heißt es dann, dass der Torwart schuld ist. Hältst du gut, bist du der Liebling der Fans; klappt es mal nicht, dann schimpfen sie über dich. Kauft ein Verein einen Torhüter, dann sind 50 Millionen Euro sehr viel Geld. Kauft man für die gleiche Summe einen anderen Spieler, ist dies o.k. So ist die Situation, und damit musst du umgehen können.

– Werden Sie in der Winterpause die AS Eupen verlassen und zu einem anderen Verein wechseln?

Van Crombrugge: Vor 6 Monaten war ich dazu noch nicht bereit. Jetzt bin ich es. Aber damit beschäftigt sich mein Berater. Ich selber möchte meine Leistung auf dem Spielfeld zeigen. Und bin ich verletzt, dann versuche ich, so schnell wie möglich wieder fit zu werden.

Ein klares Bekenntnis zur AS klingt wohl anders. Trotzdem darf man auf das kommende Heimspiel der AS sehr gespannt schauen. Die Vereinsverantwortlichen rechnen mit ungefähr 5.300 Zuschauern dank der Freikarten, die aus Anlass der „Tages der DG“ verteilt wurden. An der Abendkasse wird es keine Eintrittskarten mehr geben. EDGAR HUNGS

HINWEIS – Die Begegnung zwischen der AS Eupen und dem FC Antwerp beginnt am Samstag um 20 Uhr. Live-Übertragung im TV auf VOOsport 2 und auf Proximus11. Spielbericht bei Spielschluss gegen 21.50 Uhr hier auf „Ostbelgien Direkt“.

Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf „Ostbelgien Direkt“:

  1. Ja hoffen wir mal das die As gewinnt ,!!Und dann freu ich mich wieder auf den spielbericht vom Eupener .Der dann wieder allen erzählen wird das er recht hatte und es der Trainer war und und und…Und dann allen erzählen wird das die As jetzt so spielt wie er es doch immer hier auf OD geschrieben hat .
    Auf geht’s Eupen 💪💪

  2. Schlechter als vorher kanN die Verteidigung nicht werden. Also nach vorne schauen. Auf höchstem Niveau hat der neue Coach gespielt und das ausserdem als Verteidiger. Als T2 in europäisch super Mannschaften. Wird schon klappen wenn die Verteidigung kompakter wird

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