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Ruhestörung in einer lau(t)en Sommernacht: Polizeizone wurde acht Mal angerufen

Ruhestörung durch laute Nachbarn. Illustrationsfoto: Shutterstock

Im Zeitraum zwischen Samstag und Sonntag, 4. und 5. August, wurde die Polizeizone Weser-Göhl insgesamt 8 Mal wegen Ruhestörung angerufen. In einem heißen Sommer wie dem von 2018 sind Einsätze wegen Lärmbelästigung für die Polizei fast schon Routine.

“Schuld war in allen Fällen der warme Sommer. Während die Verursacher die kühle Nacht draußen genossen, wollten die Anrufer mit offenem Fenster schlafen“, hieß es im Polizeibericht von Sonntag, 5. August.

Mit dem Problem der Ruhestörung an lauen Sommerabenden und auch in lauen Sommernächten werden alle Polizeistationen konfrontiert. Einige von ihnen wenden sich auf Facebook an die Bevölkerung und bitten diese, die Ruhezeiten einzuhalten.

Aber beim ersten Lärm die Polizei anzurufen, ist selbst nach Meinung der Polizei nicht das beste Mittel. Deshalb empfehlt die Polizei im Allgemeinen folgende Vorgehensweise:

  • Mit den Nachbarn zunächst selber sprechen und um Ruhe bitten;
  • Nicht sofort die Polizei verständigen;
  • Erst wenn der Lärm zu heftig wird oder Reden nicht hilft, die Polizei anrufen;
  • Auf die Beamten warten. Die versuchen im Normalfall vor Ort selbst mit den betroffenen Personen zu sprechen und sie aufzufordern, ruhig zu sein;
  • Letztes Mittel: Anzeige wegen Ruhestörung.

15 Antworten auf “Ruhestörung in einer lau(t)en Sommernacht: Polizeizone wurde acht Mal angerufen”

  1. Pensionierter Bauer

    Diejenigen die immer gleich die Polizei rufen, tun dies nur selten wegen des ruhestörenden Lärms. Meistens ist es der Neid auf die Feiernden, da die Anrufenden selbst eher selten oder erst gar nicht eingeladen werden und meist auch so wenig Freunde haben, dass es nicht lohnt ein eigenes Grillfest abzuhalten.

    • Arbeiter

      @ Pensionierter Bauer
      Was für ein Quatsch!

      Wir haben selber Nachbarn, die im Sommer ständig Party machen, sprich 2 x die Woche.

      Und da es ja wirklich in Ostbelgien noch Menschen gibt, die nicht pensioniert sind oder arbeitslos und die morgens zu Arbeit müssen, macht das keinen Spass, sich bis 3.00 – 4.00 das Geschreie und die laute Musik anhören zu müssen.
      Auch auf das Abschiedshupkonzert können wir gerne verzichten.

      Soetwas hat auch mir Respekt anderen Menschen gegenüber zu tun und überhaupt nichts mit Neid.
      Und da sei es auch gestattet die Polizei zu informieren, wenn alles Zureden und Bitten nichts hilft.
      Und wenn ihre Kinder, falls Sie welche haben, dann weinend an Ihrem Bett stehen, weil sie auch kein Auge zubekommen, hört für mich jeder Spass auf.

      Andere Nachban feiern auch, und ja, auch wir sind eingeladen, aber da ist dann zu gegebener Stunde Schluss oder man senkt die Lautstärke.

      Ich bin aber gerne bereit, da sie ja so tolerant sind, in ihren Garten eine Party mit Freunden zu feiern, ich bitte Sie nur um Ihre genaue Adresse. Ich kann diese auch an meine Nachbar weitergeben, mal schauen wie Sie das dann finden!

    • Berger 14

      an den Bauern, der hier so sinnfrei Kommentare von sich gibt.

      Kommen Sie doch mal zu uns, da haben sie Party am Bütgenbacher See bis es hell wird.
      Sie werden keinen Sekunde schlafen.
      Oder die Pfadfinder veranstalten Trommelkonzerte, wenn sie nicht lautstark schreiend, durch Dorf ziehen.

      Wir haben dann zu Abschluss das Gehupe der besoffenen Seebesucher, die durchs Dorf rasen.
      Das wars dann mit Nachruhe.
      Wenn Sie arbeiten müssten, würden Sie vielleicht verstehen, das wir auch auf soetwas verzichten können.
      Ihr Kommentar ist unter aller S.. !!!

      • Pensionierter Bauer

        Wer müde gearbeitet ist, der pennt auch dann wenn es um ihn herum laut ist.
        Ich weiß wovon ich rede. Wenn es bei einem Fest in der Nachbarschaft gute Musik gibt, dann mache ich sogar die Fenster auf um mich daran zu erfreuen. Wenn die von dort kommenden Geräusche irgendwie dämlich klingen, dann wird die Fenster eben zugelassen oder zugemacht und ich höre einfach nicht hin.

  2. Triangel Anwohner

    Wir wohnen neben dem Triangel und da ist Ruhestörung an der Tagesordnung. Man muss um 6 Uhr morgends aufstehen um zur Arbeit zu fahren und auf der Terrasse des Café Trotinette sitzen die Touristen bis Mitternacht, oft sogar bis 1-2 uhr nachts im Biergarten und feiern viel zu laut. Oft fahren sie dann noch hupend los. Jede Kneipe in Sankt Vith muss sich an Sperrstunden halten, ausser das Triangel (sicher weil es der Stadt gehört). Ist echt respektlos gegenüber den „zahlreichen Anwohnern“.

  3. @ Triangel Anwohner ; Wie konnten sie sich nur in diesen Ghettos niederlassen? Hier war doch der stunk von Anfang an vorprogrammiert . Ein Mensch der etwas auf sich hält , den zieht es niemals in solchen Etagenkäfigen . Wie man so hört , halten sich dort nur „“ zusammengewürfelte Haufen „“ auf , die sich schon überall die Hörner ausgestoßen hatten und es zu nichts gebracht haben .

  4. @ Pensionierter Bauer.

    Bitte gehen Sie aus der Sonne!!!!!

    Was das Thema angeht, ist es natürlich ein Unding, wenn Nachbarn , ohne Rücksicht auf andere, bis morgens Lärmen. Soviel Höflichkeit sollte sein.
    Aber in der heutigen Zeit, denken wohl viele nur an sich.

  5. senseless

    Wenn Gespräche nichts nutzen: vielleicht hilft es morgens bei den Party- Nachbarn zu klingeln oder das Telefon läuten zu lassen, bis jemand wach wird. Oder IMMER nach der Party, morgens Holz sägen, Rasen mähen, die Hecke schneiden oder einfach die entsprechenden Geräte im Leerlauf tuckern lassen…

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