Mitfavorit Belgien hat unmittelbar vor dem Achtelfinal-Spitzenspiel bei der EM die Extraklasse von Portugals Stürmer Cristiano Ronaldo gerühmt.
„Cristiano ist in der Form seines Lebens. Wir unterschätzen aber nicht den Rest des Teams. Wir haben Respekt, aber keine Angst“, sagte Abwehrspieler Toby Alderweireld am Donnerstag in Tubize. Zur geplanten Defensivtaktik gegen den 36 Jahre alten Superstar sagte er: „Man kann ihn nicht alleine stoppen. Er ist einer der besten Spieler der Welt.“ Belgien fordert am Sonntagabend (21.00 Uhr) in Sevilla den aktuellen EM-Champion Portugal heraus.
Offensivmann Yannick Carrasco warnte davor, nur auf Ronaldo zu blicken. „Er trifft und trifft. Wir müssen ihn in enger Deckung behalten, aber es gibt weitere Spieler, die bei Portugal für die entscheidenden Situationen sorgen können“, sagte Carrasco.
In den drei Gruppenspielen hat Ronaldo fünf der sieben portugiesischen Treffer erzielt. Alderweireld hob explizit Bernardo Silva und Diogo Jota als „weitere herausragende Spieler“ im Team von Trainer Fernando Santos hervor.
Vor dem Duell mit Titelverteidiger Portugal macht sich Belgien noch keine Sorgen vor einem Hitzespiel in Sevilla. „Wir hatten hier auch schon heißes Wetter, wir sind es also schon gewohnt. Ich glaube nicht, dass es ein Problem für uns wird, es war auch in St. Petersburg sehr heiß und schwül“, sagte Carrasco. Für das Spitzenspiel am Sonntagabend (21.00 Uhr) sind in der spanischen Stadt mehr als 30 Grad und eine hohe Luftfeuchtigkeit vorhergesagt.
Cheftrainer Roberto Martínez hatte in dieser Woche bereits die schwierigen Umstände mit hohen Temperaturen und einem schwierigen Platz benannt. Bislang hatten die Roten Teufel ihre Partien in Kopenhagen und St. Petersburg ausgetragen. „Die Umstände sind nicht einfach. Wir versuchen uns darauf einzustellen, auch mental. Es gab genug Tage, um uns zu erholen“, sagte Verteidiger Alderweireld.
Carrasco reagierte gelassen auf die drohenden schweren K.o.-Aufgaben für sein Nationalteam. „Das ist ein sehr schwieriger Weg, die andere Hälfte sieht leichter aus. Aber andere Teams fürchten sich auch, gegen Belgien zu spielen, und wir müssen nun beweisen, warum das so ist“, sagte Carrasco. (dpa)
Zum Thema siehe auch folgenden Artikel auf OD:
UMFRAGE – Erst Portugal, dann Italien und Frankreich oder Spanien: Erreicht Belgien trotzdem das Finale? #EURO2020 #Euro2021 #BELPOR #RedDevils #DiablesRouges @BelRedDevils https://t.co/2DCuC1xXlL pic.twitter.com/JCIrO1M18b
— Ostbelgien Direkt (@OstbelDirekt) June 24, 2021
Zieht man bei Ronaldo die 3 Elfmeter ab, sieht die Bilanz gleich viel freundlicher aus.
Wir sind verloren!
Drittes Heimspiel vom 4. Gegner.
Schiedsrichter Brych „ver“pfeift schon wieder unser Spiel.
Wahrscheinlich kommentiert dazu die Neumann bei ZDF.
Das Ende ist nah. Alles hat sich gegen uns verschworen
So, oder so ähnlich, werden die Kommentare sein, wenn wir scheitern. Denn es kann nur an den andern liegen.
Blödsinn wie immer, Peterle
@Fred vom Jupiter: Brych „verpfeift“ nicht das Spiel der Belgier. Dass gegen Finnland das Tor von Romelu Lukaku nicht anerkannt wurde, lag am VAR und nicht am Schiedsrichter. Solange die UEFA oder FIFA nicht erklärt, dass bei ganz knappen Abseitssituationen nach der Devise „Im Zweifelsfall für den Angreifer“ entschieden wird, muss sich der Schiedsrichter an der Entscheidung des VAR orientieren. Und was Brych betrifft, so sei daran erinnert, dass der deutsche Schiedsrichter bei der EM 2016 im letzten Gruppenspiel zwischen Belgien und Schweden (damals noch ohne VAR) ein offensichtlich reguläres Tor von Zlatan Ibrahimovic aberkannte. Sonst wäre neben Italien nicht Belgien, sondern Schweden ins Achtelfinale eingezogen. Gruß
Ich hatte nicht mal das „Abseits“tor im Sinn, Herr Cremer.
Vielleicht darf ich auch an die Fehlentscheidung im Vorrundenspiel (serbien) bei der WM 2018 erinnern. Woraufhin er kein WM-Spiel mehr „ver“pfeifen :-) durfte.
Mag sein, dass Schiedsrichter es nicht leicht haben. Irgendjemand meckert immer.
Ich für meinen Teil, bin immer skeptisch bei Brych, das mag subjektiv sein, aber habe zu viele Spiele gesehen die er in die eine oder andere Richtung (unbeabsichtig!) beeinflusst hat.
OD: Und was Brych betrifft, so sei daran erinnert, dass der deutsche Schiedsrichter bei der EM 2016 im letzten Gruppenspiel zwischen Belgien und Schweden (damals noch ohne VAR) ein offensichtlich reguläres Tor von Zlatan Ibrahimovic aberkannte. Sonst wäre neben Italien nicht Belgien, sondern Schweden ins Achtelfinale eingezogen. Gruß
Mit anderen Worten. Pures Glück für wenn er seine Fehlentscheidungen trifft :-(
Ja Fred so kennen wir dich So Leute wie dich braucht keiner. Ein wenig Realitât würde dir gut tun.
Welche Realität? Deine? Nein, danke