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Aachen: Eine 52-jährige Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Lkw auf Vaalser Straße

Ein deutsches Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht (Foto mit Zoomeffekt). Foto: Carsten Rehder/dpa

Eine 52-jährige Radfahrerin ist am Dienstag, dem 12/02/2019, nach einer Kollision mit einem Lkw auf der Vaalser Straße in Aachen verstorben. Die Frau aus Aachen erlag ihren schweren Verletzungen in einem Aachener Krankenhaus.

Um zweifelsfrei klären zu können, wie es zu dem schweren Unfall kurz nach 7 Uhr kam, hat die Polizei einen Sachverständigen hinzugezogen, der noch am Unfallort seine Arbeit aufgenommen hat.

Nach Angaben von Zeugen und bisherigen Ermittlungen war ein 59-jähriger Lkw-Fahrer aus Aldenhoven mit seinem Sattelschlepper auf der Vaalser Straße in Richtung Innenstadt unterwegs. Vor der roten Ampel Vaalser Straße – Kronenberg musste er warten. Nachdem die Ampel grün zeigte, wechselte er nach rechts den Fahrstreifen, um auf die Rechtsabbiegerspur zum Amsterdamer Ring zu gelangen. Dabei muss er die Fahrradfahrerin übersehen haben.

Bei der Kollision zog sich die 52-Jährige lebensgefährliche Verletzungen zu. Nach notärztlicher Behandlung am Unfallort kam sie mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.

Um Unfallspuren zu sichern, stellten die Beamten den Sattelschlepper sicher. Der Führerschein des 59-jährigen Lkw-Fahrers wurde ebenfalls sichergestellt. Die Vaalser Straße war von kurz nach 7 Uhr bis 8 Uhr in Fahrtrichtung Innenstadt komplett gesperrt. Der Verkehr wurde durch Polizeibeamte ab- und umgeleitet.

Bis 10.30 Uhr wurde der Verkehr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt. Danach war die Vaalser Straße wieder komplett für den Verkehr freigegeben.

8 Antworten auf “Aachen: Eine 52-jährige Radfahrerin stirbt bei Unfall mit Lkw auf Vaalser Straße”

  1. Pensionierter Bauer

    Diese sg. Fahradfahrerschutzstreifen überall in Ac sind iLebensgefährlich. Auch an der Kreuzung Schanz, wenn man von der Innenstadt kommend nach rechts in Richtung Kelmis abbiegen will, dann muss man schon tierisch aufpassen weil die Fahradfahrer genau dann wenn man sein Tempo verlangsamen muss ohne Rücksicht auf Verluste immer wieder von hinten rechts angebrettert kommen um geradeaus zu fahren. Aufgrund der Tatsache, dass die Fahradfahrer sich als sg. schwache Verkerhsteilnehmer praktisch immer im Recht befinden, führen sie sich immer öfter als Kampfradler auf und beachten nicht dass sie sich dann gerne für den Autofahrer im toten Winkel befinden. Seitdem diese Schutzstreifen angelegt wurden hat es in AC schon viel zu viele tödliche Unfälle mit Radlern gegeben. Ich glaube diese Streifen haben ihr Ziel weit verfehlt und sind im Grunde kontraproduktiv.

    • Walter Keutgen

      Pensionierter Bauer, richtig: Ein in einer Versicherung tätiger Bekannter erzählte mir, er sei in den Genuss von Verkehrssicherheitsvorträgen gekommen. Der Gendarm habe erklärt, die Fahrradstreifen erhöhten in Wirklichkeit die Gefahr für die Radfahrer.

      „Der Führerschein wurde ebenfalls sichergestellt“. Ist das nötig.

      • Pensionierter Bauer

        Dass die Radfahrerin verstorben ist, ist natürlich eine Tragig für sich, aber es sind nicht nur die Angehörigen der Frau die heute Abend trauern sondern auch der Fahrer und dessen Angehörigen. Beim letzten tödlichen Unfall mit einem Radfahrer in Aachen am Hansemannplatz hatte der Busfahrer nicht nur seelisch damit zu kämpfen sondern es wurde ihm, trotz festgestellter unzulänglicher Verkehrsführung, auch noch die juristische Schuld zu 100% angelastet.

    • Unverantwortliche Verkehrssituation !

      @ Pensionierter Bauer

      Sie sprechen mir aus der Seele!

      Auf meinem Heinweg musste ich einige Jahre an dieser Stelle (Vaalser Straße – Amsterdamer Ring) auch diesen Radweg überqueren – immer wieder ein risikoreiches Unterfangen, besonders bei Dunkelheit und Regen. Da die Straße dort abschüssig ist, wird man von Radfahrern mit hoher Geschwindigkeit rechts (!!!!) überholt. Das winzige Licht des Fahrrades aus hunderten Lichtern und Reflexionen heraus zu filtern ist an dieser Stelle ein Kunststück, zumal man nur wenige Meter hat, um den Radweg zu überqueren.

      Dass so eine Verkehrsführung höchst gefährlich ist, weiß jeder erfahrene Autofahrer – die Verkehrsplaner aber offensichtlich nicht. Man hat aber so wieder einen Autofahrer, den man verurteilen kann – der bedauernswerten Radfahrerin nutzt das aber überhaupt nichts mehr, liebe Verkehrsplaner.

  2. „Fahrradfahrerschutzstreifen“ = Highway to Hell!
    Wieder mal so ein armseeliger Versuch der Öcher, die Stadt sicherer zu machen!
    Man sollte eventuell mal drüber nachdenken, den Radlern etwas mehr Verstand zukommen zu lassen!

  3. Radfahren in der Stadt ist nicht sonderlich gefährlich. Gefahr droht erst dann, wenn Busse oder LKWs in der Nähe sind. Stichwort: Toter Winkel. Hier bleibt der Radfahrer am besten stehen, wenn er am Leben hängt.

  4. Noergeler

    Nichts gegen die Radfahrer.Viele stehen an der Ampel,ohne es zu wissen, im toten Winkel des LKW oder Busses, andere haben Kopfhörer auf den Ohren und hören nichts von dem laufenden Verkehr und sind dann verwundert wenn es mal eng wird.

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