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Public Viewing in Eupen diesmal ohne ein Happy End [Fotogalerie]

Foto: Gerd Comouth

Enttäuschung kennzeichnete das Public Viewing in Eupen am Dienstag anlässlich des Halbfinals zwischen Frankreich und Belgien. Das erste WM-Finale in der Geschichte des belgischen Fußballs war für die Roten Teufel zum Greifen nahe, doch es hat nicht sollen sein.

Beim sechsten Spiel bei dieser WM gab es für die Teilnehmer des Public Viewings in Eupen kein Happy End. Der Frust war groß, zumal die Fans der Roten Teufel nicht unbedingt das Gefühl hatten, dass Belgien an einem stärkeren Gegner gescheitert ist.

Foto: Gerd Comouth

Eine Unachtsamkeit nach einem Eckstoß für Frankreich in der 51. Minute entschied die Partie.

So endete das letzte Public Viewing in der Eupener Innenstadt (das kleine Finale am Samstag und das große Endspiel am Sonntag werden im Rahmen des Festivals Trakasspa auf Gemehret gezeigt) mit einer großen Enttäuschung.

Trotzdem erwiesen sich die Fans im Allgemeinen als faire Verlierer und zeigten sich dankbar für die tolle Zeit bei dieser WM, wo Belgien immerhin das Halbfinale erreichte und im Fall eines Sieges am Samstag im kleinen Finale (gegen England oder Kroatien) sogar das beste Ergebnis erzielen kann, das eine belgische Nationalmannschaft jemals bei einer WM-Endrunde erreicht hat.

Immerhin ist es den Roten Teufeln gelungen, große Fußball-Nationen  wie Deutschland, Spanien, Portugal, Argentinien und Brasilien hinter sich zu lassen. Tröste sich, wer kann…

Nachfolgend die FOTOGALERIE mit Bildern von Gerd Comouth vom Public Viewing in Eupen am Dienstagabend anlässlich des WM-Halbfinals zwischen Frankreich und Belgien (1:0). Zum Vergrößern Bild anklicken. Um von einem Foto zum anderen zu gelangen, genügt ein Klick auf den Pfeil am rechten Bildrand:

  1. Bitter! Nicht nur für die Fans und dem Fußball, sondern vor allem für Belgien.
    Endlich hat man sich mal landesweit zusammengerauft, jenseits der Regionen und wie auch bei uns zu sehen war, hat man versucht das „Belgiengefühl“ für eine pro belgische Stimmung zu nutzen. Ich fürchte, dass für die Zukunft sportlich erstmal wieder Winterschlaf ist und hoffentlich nicht wieder aus Flandern der Ruf nach Abtrennung erschallt. Einigkeit macht stark, Allez les diables!

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