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Jahresbilanz 2013: Bei präventiven Radarkontrollen fast jedes zweite Auto zu schnell

Eine Radartafel weist Autofahrer auf die Geschwindigkeit hin.

Die Polizeizone Weser-Göhl hat den Jahresbericht der durchgeführten Radarkontrollen veröffentlicht. 2013 wurden durch die Beamten in den Nord-Gemeinden der DG 4400 Protokolle wegen überhöhter Geschwindigkeit erstellt.

Bei präventiven Radarkontrollen auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl wurden insgesamt 99.706 Fahrzeuge gemessen. Von diesen waren 48.838 Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Das macht einen Prozentsatz von 48,98% aus.

Die höchsten Geschwindigkeitsübertretungen waren u.a.: In Eupen wurde ein Autofahrer in einer 50-Zone bei Tempo 176 km/h „erwischt“.

5 Starenkästen im Norden der DG

2013 wurden insgesamt 2454 Fahrzeuge, die abzüglich der Toleranz zu schnell unterwegs waren, von den 5 Starenkästen, die es auf dem Gebiet der Polizeizone Weser-Göhl gibt, erfasst und protokolliert.

Die Starenkästen befinden sich in Eupen (Aachener Straße in Kettenis und Malmedyer Straße), Kelmis (Lütticher Straße), Eynatten (Eupener Straße) und Walhorn (Ketteniser Straße).

HIER die vollständige Jahresbilanz der Polizeizone Weser-Göhl

 

18 Antworten auf “Jahresbilanz 2013: Bei präventiven Radarkontrollen fast jedes zweite Auto zu schnell”

  1. Der Mediengott

    5 Starenkästen im Norden und 0 im schönen Süden. Find die DG sollte sich trennen. In Nordkorea öhm Nordostbelgien und Südostbelgien. Die Verteilung der Kästen is ja ein Witz. Neues aus Anstalt.

      • Der Mediengott

        Wo steht eine?! Es gibt entweder die mobilen Blitzen oder die Dinger die auf nem Anhänger montiert sind. In der deutschen Eifel, gibt so einige also um Monschau herum. Aber in der belgischen Eifel hab ich noch nirgends ein Starenkasten gesehn…Ich das nicht zu lesen. ;)

  2. Mischutka

    Und die Dinger funktionnieren „perfekt “ :
    EINE WAHRE (!!!) GESCHICHTE :
    Vor genau 4 Jahren habe ich mal MIT DEM HUND (!!!) einen Zebrastreifen überquert. Zirka 25 Meter weiter stand ein Radargerät, wie abgebildet. Als ich einen Blick darauf warf, war ich ….MIT 46 KM/Stunde unterwegs !!!!!! Und WEIT UND BREIT KEIN AUTO ZU SEHEN !!!!!!.
    Ich bin dann zu den (weiter) stehenden Beamten gegangen und habe das den Jungs erklärt. Habe dann mit denen einen „Testgang“ (ich mit Hund) gemacht : diesmal waren wir 51 KM/Stunde schnell !
    Ich habe dann eine „Erklärung“ bekommen : das Gerät sei wohl „kaputt“ -welch ein Wunder- und ALLE vorher gemessenen Geschwindigkeiten seien wohl „nicht richtig“ gewesen – obwohl man das Ding VOR Inbetriebnahme „sehr gut“ geprüft habe…..(und DAS SCHÖNSTE : da alle Daten gespeichert seien, müssten die „Sünder“ wohl eine saftige Strafe bezahlen, wenn sie nicht einen BEGRÜNDETEN Einspruch einlagen würden).
    Weiterer Kommentar meinerseits : überflüssig. (Jeder soll denken was er will).
    MfG.

  3. Naja, manche Geschwindigkeitsbeschränkungen sind relativ hirnrissig. Es gibt so einige Nationalstrassen, an denen kaum irgendetwas an Häusern oder sonstiges steht, und man muss trotzdem mit 50 da entlang tuckern. Das selbe gilt für die Lütticherstrasse von Kelmis bis zum Graffiti. Weil eine besoffene Flachpfeife zu viel sich gegen ’nen Baum gesetzt hat, darf jetzt jeder mit 70 da rumeiern.

    Die Orte machen sich dann aber gut, Leute abzukassieren.

    • Oder Ortsausgang Eupen, Richtung Aachen… Nach der Kreuzung an der Sporthalle könnte man eigentlich wieder 90 fahren aber nein… man wird genötigt dort rum zu schleichen. Die Blitze lässt grüßen!

      • Anwohner

        Tja Heinz, es soll Leute geben, die da wohnen, deren Kinder die Straße überqueren (müssen), die da mit ihren Fahrzeugen ausfahren (müssen), die auch ohne unnötigen Fahrzeuglärm im Garten sitzen möchten, und und und.

        Eine geschlossene Ortschaft ist und bleibt eine geschlossene Ortschaft. Und sie wird nicht zum Spielplatz für Raser, die ihren Penisersatz ausfahren möchten, nur weil diese dort „90 fahren könnten“! So manch einer könnte nämlich zum Beispiel auch innerorts (wo wohnen Sie eigentlich?) 120 fahren. Können hat aber nichts mit dürfen zu tun und das ist auch gut so!

        Mal abgesehen davon, dass das Teilstück der N86 (so wird die Straße nämlich bezeichnet, die Sie benennen) zwischen dem Ortsausgang Eupen-Kettenis und der Kreuzung Merols ohnehin eines der letzten ist, wo noch 90 km/h erlaubt sind. Auch hier sollte man für Mensch, Tier und Umwelt auf 70 km/h drosseln.

        Und mit „Nötigung“ hat das Ganze auch nichts zu tun, sondern mit Gesetz. Dura lex sed lex, lieber Heinz! Die Blitze ist nur nötig, weil es zu viele „Heinzelmännchen“ auf dieser Erde gibt, die erst kapieren, dass ihre eigene Freiheit da aufhört, wo die der anderen anfängt, wenn sie bestraft werden. Denken Sie mal drüber nach bevor Sie weiter aufs Gas treten …

  4. DerNörgeler

    Würde gerne erfahren wieviele Einbrecher unter den Rasern sind..?? Abkassieren trifft jedenfalls für mich am meisten zu.
    Ausserdem steht die Bestrafung in keinem Verhältnis zu anderen „Verbrechen“.

    • Es reicht!

      Kann Ihnen nur zustimmen. Das geblitzt wird kann man ja noch verstehen. Die Strafen hierfür sind jedoch eine Riesensauerei. So sind die Höhe der Strafen in keinem Verhältnis zu den Strafdelikten die jede Woche in Eupen für Staftaten ausgesprochen werden (kann jeder jeden Dienstag aus der Zeitung nachlesen).

  5. bleifuuß

    scheint als hätten wir bald die absolute mehrheit, wie sähe dann die demokratische lösung für ein auf dubiose, durch technisch mangelhafte messgeräte erlangte statistiken, widergespiegeltes problem aus. wenn die allgemeine vernunft inzwischen so verloren ist, dass wir infolge der „wirtschaftskriese xD“ der autobranche das geld sonst wo einführen, damit eben diese, selbstverständlich aus gründen der kognitiven überlegenheit uns gegenüber (fahrzeuge mit tacho bis unendlich für einen markt, der laut gesetz bei 120 abgeriegelt sein müsste!!) gemütlich und sorglos auf dem rücksitz ihres chauffierten firmenwagens aus ihren getönten fensterscheiben auf die hastenden zahlenden penisersatzbedürrftigen blicken kann, dann verheddert sich bei mir die logik.
    jedenfalls weiß ich, dass, würde ich ein haus neben eine vielbefahrene straße bauen, ich mit verkehr zu rechnen hätte. möglicherweise rechneten anwohner auch damit, dass demnächst wieder pferde und kutschen den straßenverkehr prägen werden, und bieten ihren sprösslingen so ein idealen blick auf unsere idyllische mobile welt. hab totales verständnis für solche leute die sagen: „so, ich bin jetzt hier, macht mal langsamer, weil kids.“
    als straßenmörder wider willen schlage ich vor autos zu illegalisieren, so wie waffen, die sind auch gefährlich, nur führt deren missbrauch nicht so offensichtlich dazu, dass die creme de la creme über 7lagiges klopapier nachdenken muss.

    • Anwohner

      Lieber bleifuuß,

      was haben Sie denn zu Abend geraucht? Oder haben Sie einfach nur im Deutschunterricht nicht aufgepasst? Es ist auf jeden Fall schwierig, den Bau und den Sinn Ihrer „Sätze“ zu verstehen.

      Für von Rasern betroffene Anwohner einer Straße – egal, ob wenig oder viel befahren – ist meist nicht die Quantität des Verkehrs, sondern die Geschwindigkeit der Fahrzeuge ein Problem. Und für die, die wie Sie mit dem Argument kommen „Warum ziehen Sie denn nicht woanders hin?“, denen sollte man antworten „Warum rasen Sie denn nicht woanders?“ Z.B. auf Buckelpisten in Zentralafrika oder noch besser, vor Ihrer eigenen Haustüre? Aber nein, gerade vor letzterer gelten ja Sonderregeln, die Sie und Ihre Sprösslinge schützen. Also rasen/kehren Sie vor Ihrer eigenen Türe, bevor Sie sich erdreisten, über andere Menschen und ihren vorschnell Problemen zu urteilen!

      Und ja, in einem Punkt stimme ich Ihnen zu (falls ich Sie denn richtig verstanden habe, was wie gesagt angesichts Ihrer „Rhetorik“ und „Argumentation“ recht schwierig ist): Da gerade Fahrzeuge à la SUV bei Unfällen FÜR DIE ANDEREN besonders gefährlich sind, sollte man diese „Waffen“ auch besonders „handhaben“. Es handelt sich nämlich in den seltensten Fällen um Fahrer, die ein solches Fahrzeug benötigen. Wenn man mal vom Effekt der „Penisverlängerung“ absieht.

      • Der Mediengott

        Zu den SUV’s, es gibt nicht nur Männer diesen fahren, sondern vermehrt auch Frauen. Dieser wird dann als Einkaufswägelchn genutzt. Im riesigen Kofferraum steht ein Weidekörbchn. Das sind Muttikutschen. Man sollte per Gesetz Geländewagen, sprich echte Geländewagen nur noch an Leute verkaufen, die sie dafür auch benutzen, fürs Gelände. Porsche, Audi und Co sind für mich keine Geländewagen, das sind Stadtautos getarnt als Geländewagen, der aber nie Matsch am Auto kleben hat. Ausser man is Tierarzt, Landwird, Jäger…oder ja irgendwas anderes…

  6. bleifuuß

    Also, wehrter Anwohner, wenn Ihr Deutschunterricht sich lediglich auf Hauptsätze basierte, dann herzlichen Glüchwunsch zu ihrem Primarschuldiplom :). Ich empfehle Ihnen Begriffe wie Ironie, Sarkasmus, vielleicht auch Humor und Gliedsätze einmal zu googeln, dann erscheint Ihnen möglicherweise so Manches klarer. Gerne können Sie es auch mit Rauchen versuchen…
    Außerdem habe ich Ihnen keine Wohnsitzänderung nahegelegt, sondern bloß hinterfragt, weshalb Sie sich über Lärm an einer Hauptstraße beschweren. Ich gehe nun einfach mal davon aus, dass Ihr Haus dort schon länger steht, als es Städte gibt zwischen denen Menschen zirkulieren, und Sie dementsprechend einfach von dieser plötzlichen Entwicklung überrumpelt wurden. Seien sie gewarnt, auch Kindergärten, Zoos und Discos in der Nachbarschaft sind potentielle Lärmquellen.
    Mein konstruktiever Vorschlag für Sie wäre, sich in Ihrem eigenen Interesse für eine Unter-/ Überführung oder einen Kreisverkehr stark zu machen, denn ruhiger wird es sicherlich nicht werden auf dieser Hauptstraße angesichts einer stetig wachsenden Bevölkerungszahl und allgemeinem Zeitdruck. Oder glauben sie allen ernstes nur die heimlichen Hobby Rennfahrer sind das Problem. Diese stellen wohl eher kaum die Mehrheit in den Zahlen der Statistik, über die wir ja ursprünglich sprachen.
    Und die Probleme vor meiner Haustüre sind ziemlich gegenteilig zu den Ihren, weil man hier demnächst überhaupt nicht mehr fahren kann, weil alles zugeparkt ist. Aber sparen Sie sich ihr Mitleid, ich bin mal eben rüber nach Afrika. Ich hoffe wir bleiben trotzdem rhetorische Freunde.

    • Anwohner

      Liebe(r) bleifuuß,

      jetzt habe ich Sie verstanden und ich freue mich zu lesen, dass Sie der deutschen Sprache (und mehr) sehr wohl mächtig sind!

      Und ich muss auch gestehen, dass ich Sie inhaltlich wie von der Form her so nicht nur viel lieber lese, sondern Ihnen sogar zum Großteil Recht gebe. Schön, dass wir eigentlich auf einer ähnlichen Wellenlänge sind!

      In einem Punkt möchte ich jedoch etwas klarstellen: Als Anwohner einer stark (und leider auch oft zu schnell) befahrenen Straße, kann ich Ihnen aus Erfahrung versichern, dass der störende Lärm fast ausschließlich von zu schnell fahrenden oder „gepimpten“ Fahrzeugen erzeugt wird. Fahrer, die sich an die geltenden 50 km/h (oder auch ETWAS schneller) halten, fallen kaum auf. Weder im Garten, noch beim Begehen des Bürgersteigs. Es ist damit also nicht anders als in der Innenstadt und wir möchten nur von den Autofahrern als Anwohner so respektiert werden, wie diese es sich vor ihrer eigenen Türe erhoffen!

      Und da doch viele das nicht verstehen/respektieren, ist es gut, dass kontrolliert/sanktioniert wird. Zitat Zonenchef Weser-Göhl: „Die fünf Starenkästen … lösten im vergangenen Jahr beinahe 2.500 Mal aus.“ „Mit Tempo 176 nach Toleranzabzug, und damit 126 Kilometer pro Stunde schneller als erlaubt, raste auf der Aachener Straße in Eupen ein Autofahrer.“ Aus dem Polizeibericht geht außerdem hervor, dass diese Straße eine der unfallträchtigsten ist. Hauptursache von Unfällen ist immer noch die überhöhte Geschwindigkeit und die Opfer sind nicht immer nur die Fahrer …

      Und JA, jetzt sind und bleiben wir rhetorische Freunde! :-)

  7. Anonymous

    Starenkästen an langen Geraden sind ja gut und schön, aber als Anwohner der Obersten Heide würde ich mir auch mal wünschen, dass die Polizei der Raserei hier Einhalt gebieten würde. Die Mischung aus schlecht angelegten Parkplätzen und hoher Geschwindigkeit führt oft zu gefährlichen Situationen, aber das scheint an den Loten und an der Herbesthaler Straße keinen zu interessieren. Da stellt man sich lieber regelmäßig an die Weimser Straße und ihren amateurhaften Fahrradweg oder an die in Richtung Venn zweispurige Monschauer Straße. Bringt wahrscheinlich mehr Kohle ein.

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