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Polizeizone Weser-Göhl warnt vor Telefonbetrug

Auf keinen Fall sollte man eine Zahlung tätigen, rät die Polizeizone Weser-Göhl. Foto: Shutterstock

Die Polizeizone Weser-Göhl weist in einer Mitteilung auf ein Betrugsmasche hin, die momentan in Ostbelgien wieder verstärkt auftritt.

Das Telefon klingelt. Eine Anruferin behauptet in französischer Sprache, dass sie für eine Art Inkassobüro arbeiten würde. Anscheinend hat die angerufene Person noch eine Rechnung gegenüber einem Reiseunternehmen offenstehen.

Auf die E-Mail von Januar 2018 habe der Empfänger des Anrufs ebenfalls nicht reagiert. Somit sei ein Betrag in Höhe von 190 Euro fällig. Weiter droht die Anruferin damit, dass es erst richtig teuer würde, wenn die Sache vor Gericht käme.

In diesem Fallbeispiel lautete die Telefonnummer: 085/715452. Es ist nicht auszuschließen, dass die Betrüger noch andere Nummern benutzen.

Der Anruf sei immer ähnlich aufgebaut, so die Polizeizone Weser-Göhl. Die Betrüger würden sehr schnell Druck aufbauen, um die Opfer zu verunsichern, einzuschüchtern und zur Zahlung der geforderten Summe zu drängen, indem sie mit Folgeschritten (Gerichtsvollzieher, Ladung vor Gericht) drohten.

Die Polizei rät deshalb:

  • Beenden Sie sofort das Gespräch.
  • Verweigern Sie deutlich jegliche Zahlungen. Oft sind die Betrüger gewiefte Redner, die ihre Gesprächspartner verwirren und beeinflussen können.
  • Lassen Sie sich nicht mit Drohungen unter Druck oder Zugzwang setzen.

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