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Polizei sucht verschollene Migranten an der Küste

Der Strand in De Panne. Foto: Pixabay

Acht verschollene Migranten sucht die Polizei an der belgischen und nahen französischen Kanalküste. Sie sollen mit anderen ein Boot zur Überfahrt nach Großbritannien bestiegen haben.

Sechs Flüchtlinge seien am Dienstag gefunden und festgenommen worden, nachdem sie bei De Panne in See gestochen waren, meldete die Agentur Belga unter Berufung auf die Polizei.

Zunächst hatte die Polizei demnach einen Hinweis auf einen unterkühlten Migranten im Eingang eines Gebäudes bekommen. Sie habe sofort eine Suche an der Küste gestartet. Der unterkühlte Mann habe gesagt, er sei mit 13 anderen Flüchtlingen in das Boot gestiegen.

Fünf weitere Menschen fand die Polizei später in einem Bus nach Frankreich. Unter den acht noch Vermissten seien vermutlich auch zwei Minderjährige. „Das konnten wir anhand der Kleidung feststellen, die wir gefunden haben“, erklärte die Polizei.

Die sechs Festgenommenen stammen den Angaben zufolge aus Afghanistan und dem Iran. Seit Jahren versuchen Migranten aus verschiedenen Teilen der Welt, bis nach Großbritannien zu kommen. Weil Häfen und Bahnhöfe für die Querung des Ärmelkanals scharf kontrolliert werden und erlaubte Wege zur Einreise fehlen, wagen Migranten seit einiger Zeit die Überfahrt mit kleinen Booten. (dpa)

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