Topnews

Der Generaldirektor der DG-Kliniken, Philippe Felten, wirft schon nach dreieinhalb Monaten das Handtuch

Der scheidende Generaldirektor Philipp Felten (l). Die Eingänge zum St. Nikolaus-Hospital in Eupen (o.r) und zur Klinik St. Josef in St. Vith (u.r).

Der neue Generaldirektor der Klinik St. Josef in St. Vith und des St. Nikolaus-Hospitals in Eupen, Philippe Felten, gibt bereits dreieinhalb Monate nach seinem Amtsantritt auf.

Das gaben die beiden beiden Präsidenten der Verwaltungsräte, die Eupener Bürgermeisterin Claudia Niessen und der ehemalige St. Vither Bürgermeister Christian Krings, am Mittwoch in einer Mitteilung bekannt. Zum 1. Juni 2021 hatte Felten sein Amt angetreten.

„Als Präsidenten der Verwaltungsräte der Klinik St. Josef und des St. Nikolaus Hospitals müssen wir Sie darüber in Kenntnis setzten, dass Herr Philippe Felten mit der Bitte an uns herangetreten ist, seinen Arbeitsvertrag als Generaldirektor für die Krankenhäuser der DG in beiderseitigem Einverständnis aufzulösen“, heißt es eingangs der Mitteilung von Niessen und Krings.

Die Präsidenten der Verwaltungsräte der Krankenhäuser in St. Vith und Eupen, Christian Krings (l) und Claudia Niessen (r). Fotos: OD – Gerd Comouth

Als Begründung für diesen Entschluss habe ihnen Philippe Felten mitgeteilt, „dass er nach der kurzen, aber sehr intensiven Einarbeitungszeit zu dem Schluss gekommen ist, dass die zu erbringende Tätigkeit in den beiden Häusern nicht seinem Profil und seinen Erwartungen entspricht“. In Absprache mit den Verwaltungsräten sei man „mit Bedauern“ dieser Bitte nachgekommen und habe Felten mit sofortiger Wirkung ab dem 15. September freigestellt.

Die beiden Interimsdirektoren, Ludwig Bastiaansen für die Klinik St. Josef St. Vith und Paul Soenen für das St. Nikolaus-Hospital Eupen, werden ihre Dienste erneut aufnehmen.

„Die Funktionsweise der Häuser ist den beiden Interimsdirektoren bestens bekannt“, betonen Niessen und Krings. „Auch in den letzten Wochen haben sie sich aktiv an den Prozessen und Projekten in unseren Häusern beteiligt, so dass die Kontinuität gewährt ist und auch die Projekte, die beide Häuser zusammen angestoßen haben, gemeinsam vorangebracht werden.“

Abschließend heißt es in der Mitteilung: „Die beiden Verwaltungsräte werden in den nächsten Tagen die nötigen Schritte beschließen, um die Generaldirektion zeitnah neu zu besetzen. Es ist eine Tatsache, dass die Krankenhäuser der DG vor einer enormen Herausforderung und vielen Anforderungen stehen. Beide Direktionen werden mit vereinten Kräften die gemeinsamen Ziele weiter entwickeln und alle uns zur Verfügung stehenden Mittel einsetzen, um den uns anvertrauten Patienten eine optimale Versorgung in unseren beiden DG Kliniken zu gewährleisten.“ (cre)

58 Antworten auf “Der Generaldirektor der DG-Kliniken, Philippe Felten, wirft schon nach dreieinhalb Monaten das Handtuch”

  1. delegierter

    wenn es nicht so peinlich wäre, würde ich mich schlapplachen. Personal und Patienten werden wohl immer mehr zu Witzfiguren. Zuerst hat man total verbaute Häuser hingestellt, und dann findet sich keiner der diese verwalten kann. Ein trauriges Kapitel und fast nicht mehr zu finanzieren.

  2. Ich hören noch einen Herrn aus dem Verwaltungsrat, als er freudestrahlend sagte: man hätte einen sehr kompetenten Mann an Land gezogen. Kann schon sein, ich habe ihn leider noch nicht kennengelernt. Die alte Direktorin, die den Laden in Sankt-Vith 26 Jahre lang auf Kurs gehalten hat, gegen viele Widerstände im eigenen Verwaltungsrat, die wünscht man sich irgendwann noch einmal zurück.

  3. Pensionierter Bauer

    Da fällt einem ja wohl nichts mehr zu ein. Wieviele Leute wurde in den letzten Jahren in der Führungsriege dieser beiden Häuser schon nach kurzer Zeit verbrannt. Warum musste die allseits geschätzte Frau Mertens die St.Vither Klinik verlassen?
    Warum müssen zwei Häuser, die fast 40Km Luftlinie auseinanderliegen in einer Verwaltungseinheit zusammengefast sein?
    Ich denke, dass das was man uns Dummis jetzt wieder erzählt, nur ein kleiner Teil der Wahrheit ist.

  4. Also,wenn ich sehe wieviel Ärzte die Häuser verlassen haben alleine in 2020/2021 da muss man doch fast glauben das dort was anderes hintersteckt .
    Sind es Menschliche Probleme was ich fast glaube,oder finanzielle .
    Den alle Die irgendwann mal angefangen haben,wussten dich um die Aufwendige Arbeit in diesem Beruf.
    Ich hoffe das der Verwaltungsrat sich dessen bewusst ist,welchen moralischen Schaden sie dem Hause damit zufügen.
    Schade hier kann man wirklich sagen,früher war das anders.

  5. Politischenttäuscht

    In einem Verwaltungsrat der Krankenhäuser administriert müssen kompetente Personen die Entscheidungsträger sein und zwar Leute vom Fach (keine Amateurpolitiker) sondern Mediziner !

  6. Das ist jetzt keine Satire, in nicht allzu ferner Zukunft wird es in der DG keinen Krankenhausbetrieb mehr geben, die Schließung der Geburtsstation in Eupen ist der Anfang vom Ende, aber was bleiben wird sind der Gesundheitsminister und seine Referenten. Die DG erstickt an ihren Zuständigkeiten, aber die letzten die es treffen wird sind die Politiker und ihre Verwaltungen. Schuld sind natürlich die ungeimpften, wer auch sonst….

  7. Taratata

    Wenn unfähige Politiker das Sagen haben kommt nichts dabei raus. Man zieht nicht mal eben so einen Generalmanager an Land. Dazu braucht es Leute die etwas von HR verstehen und bestimmt keine Politiker. Auch im Personalbereich geht nichts mehr angefangen von den Ärzten bis hin zur Putzfrau. Ein Krankenhaus ist nun mal kein Rathaus und mit Wunschdenken kommt man in einem Unternehmen zu nichts.

  8. der heilige josef

    Man sollte die beiden Krankenhäuser dem Aachener Klinikum angliedern. Dann ist auch gewährleistet das es noch ausreichend Ansprechpartner in deutscher Sprache gibt. Und die Verwaltung vor Ort hat man dann auch eingespart. Es wäre auch ein weiteres Zeichen das ein geeintes Europa nicht nur Vorteile für Banken und Konzerne hat. So geht es hier nicht mehr weiter die Patienten, Ärzte, und Pfleger haben besseres verdient.

  9. Einer unter vielen

    Ich wollte zuletzt einen Termin in der Radiologie beziehungsweise Kernspintomograph nehmen. Dort wurde mir gesagt, das kein Radiologen da sind, diese zu bedienen, da man schon seit einer Zeit von Problemen von dort munkelt. Jetzt haben diese gekündigt und man findet keinen Ersatz. Mir wurde nahegelegt einen Termin in den umliegenden Krankenhäusern zu suchen.
    Ein Skandal finde ich. Da ist einer teurer Kernspintomograph da,aber niemand ,er ihn bedienen kann. Ich stelle mir auch die Frage,wie ein Krankenhaus ohne oder fast ohne Radiologie rund um die Uhr funktioniert !!!!
    Man munkelt das die christliche Gewerkschafte,etwas mit der Kündigung von Frau Mertes zu tun hat,der nächste soll Herr Krings sein.
    Seit die Politik beziehungsweise Antoniadis sich vermehrt in Sachen einmischt,wovon sie von nichts eine Ahnung hat,läuft es in beiden Krankenhäusern nicht mehr rund. Eins bleibt noch zu schreiben :“Schuster,bleibe bei deinen Leisten“. Ich glaube dieses Sprichwort trifft es genau. Der Politikerapparat in Eupen ist einfach viel zu groß für die Anzahl Bewohner in der DG. Die entsprechenden Minister sollten wenigstens eine Ausbildung in der entsprechenden Materie haben zum Beispiel Arzt,Architekt,…

    • Vereidiger

      Ein Minister muss eben keine bestimmten Prüfungen abgelegt haben. In diesem Amt einiges zu kennen und zu können, kann sicher nicht schaden. Aber ein Maurer oder eine Tagesmutter sind da im Grunde genauso gut qualifiziert.
      Die einzig wirkliche Voraussetzung ist: von einer Mehrheit der Volksvertreter in das Amt gewählt zu werden. Und dann wäre es natürlich nicht schlecht, mit Menschen umgehen zu können, sich gut mitteilen zu können und hinzulernen zu können.

  10. Vielleicht könnte man dem/der nächsten Bewerber/in erklären um welche Art Tätigkeit/Anforderung es sich handelt. Dann könnte er/sie im Vorfeld prüfen ob der Job seinem/ihrem Profil und persönlichen Erwartungen entspricht und nicht drei Monate später !!

  11. Krisenmanagement

    Vielleicht macht das politische Umfeld eine Veränderung in den Kliniken unmöglich? Der Verwaltungsrat besteht aus Kommunalpolitikern. (Interkommunale?) Dort sind auch Persönlichkeiten darunter, die auch bei den Seniorenheimen der Eifel Schwierigkeiten machen. Die Finanzen dürften nicht im Vordergrund stehen. Unsere Gemeinden geben oft für unsinnige Sachen Geld aus. Eigentlich sollte die Gesundheit ganz oben auf der Agenda stehen! War die Wahl von Herrn Felten von vorne herein falsch? Man weiss es nicht. Für die Menschen, die auf eine Versorgung angewiesen sind, ist das keine gute Nachricht. Für das Personal ist das auch nicht optimal. Die Lage spitzt sich zu. Nur wer hier Frau Mertens nachweint…. denkt nicht daran, dass sie höchstens noch 2- 3 Jahre arbeiten würde. Die Veränderung wird also kommen müssen.

  12. Direktor

    Wieviele Posten als Direktor sind denn in Ostbelgien zu besetzen aktuell ? AHS, ZAWM, Krankenhaus,…. Die DG erstickt an den neuen Kompetenzen ohne fähige Leute vor Ort.
    Vielleicht könnte der Senator einspringen, wir zahlen ihn ja sowieso und dann wäre dies zumindest einmal mit einer Aufgabe verbunden.

    • Dow Jones

      Ich denke nicht, dass es in der DG an fähigen Leuten fehlt. Die fähigen Leute tun sich den Zirkus aber nicht an.

      Antoniadis als Gesundheitsminister und Niessen als Präsidentin des Verwaltungsrats, ersterer erklärt sich selber gerne mal für nicht zuständig sobald es brenzlig wird und zweitere versucht ihre Ahnungslosigkeit gerne mal hinter pampigem Auftreten zu verstecken. Jetzt mal ehrlich, wer hätte Bock in der Konstellation ein Krankenhaus zu führen?

      • Direktor

        Ich korrigiere meinen Beitrag: es gibt zweifellos viele äußerst fähige Leute bei uns. Das Problem ist die Tatsache, dass die mit dem Zirkus von DG/Ostbelgien nichts zu tun haben wollen.

  13. Referent

    Es muss schon wieder ein Stellengesuch her. Das hört nicht auf. Immer mehr Leute ergreifen Paroli um eine Änderung des bestehenden Politikapparats. Immer mehr sehen ein das es so nicht weitergehen kann. Wir bezahlen uns dumm und duselig an all die Posten ab. Es sollte endlich die Vernunft siegen, um das Ganze erheblich zu verkleinern und Kostengünsiger zu gestalten!
    Trotz all den Posten und Ämtern, Instanzen, Kommissionen, Namen, Räte, Vereinigungen und Paragraphen ohne Ende, es hat sich Fest gelaufen, und immer mehr an Gelder werden verplämpert.
    Ostbelgien…..wo steuerst Du uns wohl noch hin??

  14. Ich finde das große Problem liegt in den in den Verwaltungsräten.
    Da werden alle sechs Jahre neue Leute rein gesetzt die teilweise gar keine Ahnung haben.
    Das gleiche gilt für die Vorsitzenden dieser Verwaltungsräte, warum muss ein Bürgermeister den Verwaltungsrat eines Krankenhauses leiten?
    Da liegt für mich das große Problem und die Probleme in der Kontinuität.

    Besetzt diese Verwaltungsräte mit fähigen Leuten die auch über die Wahlen hinaus dort Mitglied bleiben.

    • @ Ich,
      Sie schreiben es richtig. Solche Posten sollten eigentlich an Leute vom Fach vergeben werden. Immer ist irgendwo, irgendwie, irgendwann die allmächtige Politik im Spiel des Stellen vergebens. Müssen die Leute auch noch nach ihrer Pension solche Posten betreiben? Guter Nebenverdienst? Kompetent? Verdienste? Klüngel? Andere Leute studieren für sowas. Solche Beispiele gibt es massenhaft im politischen Umfeld. Die Frage ob das alles nötig ist, muss man sich stellen, aber bezahlen muss das der Steuerzahler, wie immer.

    • eifelpendler

      Ich bin hier nicht der grosse Experte, aber ist Frau Niessen aufgrund ihrer Position als Bürgermeisterin nicht automatisch die Vorsitzende des Verwaltungsrats?
      Für die übrigen Mitglieder bin ich Ihrer Meinung, (Feierabend) – Politiker sind hier wohl fehl am Platz. Das gleiche gilt für die Vertreter von Religionsgemeinschaften.

    • Flippson

      Da finden Sie richtig. Keine Ahnung zu haben, ist allerdings nicht das Grundproblem. Das liegt vielmehr in der Arroganz und der Besserwisserei diverser Mitglieder diverser Verwaltungsräte. Da ist das Krankenhaus nicht der einzige Fall.

  15. Intipuca

    Ein Minister, ein Direktor, 2 Interimsdirektoren, 2 Aufsichtsräte, 80.000 Einwohner und 2 Krankenhäuser, wenn man dies hochrechnet müsste Köln 25 Krankenhäuser haben und wieviel Millionen würden für die Administration ausgeben. Vielleicht stimmt es, wenn Herr Felten sagt: „dass die zu erbringende Tätigkeit in den beiden Häusern nicht seinem Profil und seinen Erwartungen entspricht“. Es fehlt einfach an Niveau, eine solche provinzielle, unergiebige Tätigkeit erfüllt keinen.

  16. Hört doch bitte mal mit dem Politikerbashing auf. Die tun doch nichts.
    Ich weiß wirklich nicht, was ihr wollt.
    Der Gesundheitsminister, seine Referenten sowie die Verwaltungsräte wollen doch nur unser Bestes (unser Geld) und tun was zu können (und das ist nicht viel)!🤮
    Fachleute würde man benötigen. Es würden allerdings auch schon Leute mit Hirn reichen, 😇 die nicht in erster Linie an ihre eigene Brieftasche denken.

  17. Nach einem Sturz von der Leiter, hatte ich Schmerzen am Hintern und Rücken. Mein Hausarzt meinet ich soll mal im Scanner oder noch besser im Kernspintomograph gehen. Er versuchte sofort einen Termin zu bekommen. Wartezeit in St.Vith acht Wochen und in Eupen 6 Wochen für ein Termin. Man kann es kaum glauben kein Personal wegen Urlaub. Schließlich bin ich zur Citadelle nach Lüttich tags drauf gefahren. Muskelriss im unteren Rücken und innere Blutergüsse. Und das Personal versuchte sogar deutsch zu reden, wo steuern wir hin in Ostbelgien.

  18. ralf zilles

    vor 3 Jahren (!) hat man versucht meine Mutter, die quasi nicht gehen konnte wegen eines Sturrzes nach einem Kurzaufenthalt in der Notaufnahme Eupen rauszuwerfen: Sie sollte in mein Auto steigen, was unmöglich war. Wir mussten erst laut rumflehen, bis sie bleiben durfte. In dem Falle war das Personal Kilometer weit weg von Einfühlungsvermögen und Menschlichkeit. Wenn es auf anderen ebenen auch so sympatisch zugeht, dann gute Nacht

  19. Hätte mal Direktionsassistenz-Job St.Vith angeboten bekommen. Verantwortungsvolle Aufgaben gab es genug, doch Bezahlung entsprach nicht dem Job. Selbst Fahrtgeld wurde nicht gewährt. Hab damals dankend abgesagt.

  20. unmöglich

    ich, als St Vitherin, brauchte einen Termin für eine Kernspintomographie. Man gab mir den guten Ratschlag bei der Terminanfrage in ST Vith ich solle besser nach Tongeren zu fahren. Unvorstellbar der Gedanke; ich wohne 500 M vom Krankenhaus und soll über 1 Stunde Fahrt in Kauf nehmen …

    • Krisenmanagerin

      @unmöglich Mich wundert, dass die Menschen überhaupt noch hier in Sankt Vith ins Krankenhaus gehen. In vielen Bereichen ist der berühmte wurm drin. Vor Jahren hatte ich bestimmte Beschwerden. Wartezeit Gyn über ein halbes Jahr, weil ich nicht regelmässig da antanze. Ich hatte Schmerzen und andere Beschwerden, die unbedingt zeitnah behoben werden mussten. Dann ging ich nach Malmedy. Der erkennte es nicht…. Schluss endlich bin ich in Flandern an einer Uniklinik gelandet. Vorher hatte ich meine Beschwerden per Mail an die Klinik gesandt. Ich wurde innerhalb 14 Tagen zum Spezialist verwiesen. Zeitnah war die OP. Ich bereue es bis heute nicht. Halbes Jahr Wartezeit geht einfach gar nicht. Es gibt in Sankt Vith auch Probleme die Scanner Bilder auszulesen. Meinen Termin hatte ich relativ schnell, weil jemand absagte, aber die Ärzte konnten das Scanner Bild nicht richtig analysieren. Schluss endlich bin ich zu einem Spezialisten mit den Unterlagen. Der wusste sofort was mit dem Knie los war. Das Problem ist wahrscheinlich in beiden Krankenhäusern, dass die fast alles machen wollen, aber nicht immer können. Die Verwaltung spielt da auch rein. Warum bezahlt hier in den Ostkantonen mehr Aufschlag auf die Visiten, wie an renommierten Kliniken?

  21. Thekenpolitiker

    Solange ein Generaldirektor nach der Pfeife von dilettantischen Freizeitpolitikern und neidgetriebenen Verwaltungsratspräsidenten*innen tanzen, sich mit dem Kleingeist der DG rumschlagen und in seinen dringend nötigen Reformplänen Rücksicht auf jeden politischen Thekenkumpel und jede kleingliedpolitische Couleur nehmen muss, wird man gerade die effizienten und hochkarätigen Kandidaten*innen vergraulen und kein guter und erfahrener hiesiger ostbelgischer Manager (und die gibt’s doch sogar auf internationaler Ebene) sich das noch antun… ob Ministrium oder andere DG-Instanzen, das ideale Profil wird mehr und mehr der/die ja-sagende Studienabgänger*in mit mäßigen Ambitionen und noch mäßigerer Erfahrung und Durchsetzungskraft (insbesondere gegenüber der Lokalprominenz)… nach soviel Abgängen und Patzern sollten endlich die Verwaltungsräte der Krankenhäuser mit Präsident*in und Ministerclown „Kannfürgarnix“ abdanken! Ohne Ärzte, Entbindungsklinik, Direktor, solider Finanzierung, Konzept… können wir uns wohl den enormen Verwaltungsapparat als allererstes einsparen und die tolle „Autonomie“ der Gesundheitspolitik „mit bestem Dank“ an den Föderalstaat zurück geben! Scheitern auf allen gesundheitspolitischen Ebenen der DG ( und nicht nur in diesem Fachgebiet…) :(

  22. Ermitler

    Warum müsst Ihr Lügen habe vor kurzen einen SCANNER und KERNSPINTOMOGRAPHIE verschrieben bekommen von Doktor Renwart -Spital Eupen und 3 Tage nachher einen Termin erhalten für Samstags 16 Uhr also was bezweckt ihr mit eueren Lügen.

    • Corona2019

      @ – Ermittler

      Sind es wirklich Lügen gewesen?
      Ich weiß es zwar auch nicht , aber ich kann mir schon vorstellen dass es vielleicht zu Pandemie Zeiten schwieriger war, bzw, als es in den Krankenhäusern vielleicht an Personal gemangelt hatte , als diese noch stärker durch Corona Patienten belegt waren.

      Wie dem auch sei,
      bei einem so häufigen Personal wechsel ,
      ist es schade dass die Leute die dann das Handtuch werfen ,sich nicht präzise äußern woran es denn gelegen hat.

      Jedenfalls weiß die Bevölkerung eigentlich nur das ein Führungswechsel in naher Zukunft anstehen wird.

      Der Wurm muss ja irgendwo in dem posten sein ,
      nur leider verrät man uns nicht wie der Wurm heisst.

  23. Es kam was kommen musste !
    Im gegenseitigen Einverständnis, mit sofortiger Wirkung … HAHA Das sagt genug.
    Fähige, weitsichtige und erfolgreiche Personen (Frau Mertes) wurden gemoppt nur weil Sie kompetenter und intelligenter waren als unsere VRpräsidenten(in).
    Solange die Hobbypolitiker das Sagen haben wird es nicht besser werden. Ein Direktor(in) muss Entscheidungen treffen können und nicht nach der Pfeife eines VR tanzen.

  24. Robin Wood

    Stellen sich Herr Antoniadis und die Verwaltungsräte eigentlich die Frage, wieso so viele das Krankenhaus verlassen und wenn ja, was tun sie dagegen?
    Wenn es so weitergeht, gibt es bald weder Personal noch Krankenhaus/Krankenhäuser in der DG.
    Die Politiker sollten sich schnellstens die Frage stellen, wo genau der Wurm steckt und das Übel beheben. Einerseits sagen die Politiker, sie tun alles (!) für unsere Gesundheit, sparen das Gesundheitssystem nach und nach kaputt und machen dann große Augen, wenn das Personal flüchtet.
    Ich weiß nicht, wer in den Verwaltungsräten sitzt, aber diese Fluktuation von Personal gibt es doch schon länger, da müsste doch längst gegengesteuert worden sein? Was läuft da falsch?

  25. es wird sich nichts ändern.
    Solange unsere Politiker, und ex-Politiker sich gegenseitig auf die Schulter klopfen und ihre Posten hin und her schieben.
    Die Herrschaften stellen sich nie selber in Frage…
    Liebe Politiker, baut uns bitte schnell die N62 Umgehungsstraße, der Flucht-Verkehr nimmt täglich zu.

  26. Corona2019

    @ – Che

    Ich denke sie sind damit einverstanden,
    dass man hinzufügt,
    das ja eigentlich Die 3 Länder die an Luxemburg Grenzen ,
    alle Straßen im Umkreis von 50 km zur Landesgrenze,
    durch den luxemburgischen Staat bezahlt werden sollte, einschließlich der National 62.

    Besser wäre natürlich , wenn unsere Politiker im Europaparlament mal drüber nachdenken würde wie man Europäische Gemeinschaft definiert.
    Bisher besteht diese Gemeinschaft ja nur aus
    Schreihälsen die sich ihre Pöstchen sichern wollen,
    dabei verhält sich der eine blöder als der andere,
    sonst hätten sie ja selber schon gemerkt ,
    dass hier etwas nicht stimmen kann.

  27. So schauts aus!

    „Ich glaube das Problem liegt an den Ärzten.“

    Auch oder vor allen Dingen ist das oft (leider) so. Die Ärzte in den meisten Krankenhäusern in Belgien arbeiten auf selbständiger Basis ( im Gegensatz zu andern Ländern, wie beispielsweise in Deutschland, wo oftmals die Ärzte/innen als Angestellte in den Klinken arbeiten); das bedeutet beispielsweise für belgische Verhältnisse im Krankenhauswesen, dass sie in bestimmten Angelegenheiten gegenüber der Krankenhausdirektion, bzw. dem Verwaltungsrat dieser Einrichtungen NICHT weisungsgebunden agieren müssen! Das soll von meiner Seite aus überhaupt keine Ärzteschelte bedeuten, es ist einfach eine Tatsache, dass eben die Selbständigkeit der in den Hospitälern tätigen Ärzte/innen zu administrativen und/oder Problemen mit VR/Direktion führen kann, mit den daraus entstehenden Konsequenzen, zumeist zum Nachteil der Hospitäler. Wie gesagt, es liegt nicht NUR an der Direktion/und/oder VR wenn Probleme in diesen Häusern auftreten.

  28. Wir sparen uns den größenwahnsinnigen Regierungsapparat in Eupen zu mindestens 90 % und investieren das Geld in gute Ärzte und die beiden Krankenhäuser für die ostbelgischen Bürger. Damit wären alle glücklich, außer die paar arbeitslosen Minister, Referenten, Senator, Chauffeure der Minister, etc… Die fahren dann eben auch noch nach Luxemburg, sie wird keiner vermissen. Dann bitte nur noch Leute vom Fach in die Verwaltungsräte der Krankenhäuser und schon läuft der Laden.

    • Ernest Chaudfontène

      Sofort mit Ihnen einverstanden, @XYZ! Viele Leute denken heute so wie sie! Die Eupener Regierung taugt nichts, und ist den Steuerzahlern viel zu teuer. Unser Land erstickt an der vielen Politik. Nicht nur zu viele, sondern auch so viele schlechte dabei! Hauptsache dicke Diäten, der ganze Rest interessiert die nicht.

      • Maulwurf

        Dicke Diäten für den Verwaltungsratmdemnächst auch wieder in Francorchamps, wenn die Hiesige Baufirma alle Mann dorthin abzieht, um wieder einen hirnlosen Plan zu realisieren, der uns Millionen kostet….. bis zum nächsten Mal!

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern