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Patro Eisden, FC Lüttich und Eupen: Dreikampf um zwei Plätze in den Top 6 – AS heute gegen Beerschot

16.08.2025, Belgien, Antwerpen: Eine Szene aus dem Hinspiel, das 1:1 endete. Loic Mbe Soh (M) von Beerschot und Eupens Zakaria Atteri (r) kämpfen um den Ball. Foto: Belga

Fußball-Zweitligist AS Eupen bestreitet am heutigen Freitagabend ein Schlüsselspiel. Die Schwarz-Weißen empfangen im Kehrweg-Stadion den Tabellendritten Beerschot, der noch Chancen auf einen direkten Aufstiegsplatz hat und wohl von zahlreichen Supportern begleitet wird.

Vor dem heutigen Spiel gegen Beerschot (20 Uhr / live auf DAZN-App) hat Eupen (Platz 7 – 46 Punkte) nur noch zwei Punkte Rückstand auf Patro Eisden (Platz 5 – 48 Punkte) und einen Punkt Rückstand auf den FC Lüttich (Platz 6 – 47 Punkte), wobei Patro ein Spiel mehr bestritten hat. Das bedeutet also, dass es einen Dreikampf um die zwei letzten Plätze in den Promotion Playoffs gibt.

(Zum Vergrößern Tabelle anklicken). Quelle: LiveScore

Eisden pausiert und könnte nach diesem Wochenende auf Platz 7 liegen, falls Eupen gegen Beerschot gewinnt und Lüttich bei Jong Gent unentschieden spielt oder siegt.

Am letzten Spieltag empfängt Eisden die abstiegsgefährdete Mannschaft von Francs Borains, während es in Rocourt zum direkten Duell zwischen Lüttich und Eupen kommt. Die AS hat mit einem Heimspiel gegen Beerschot und einem Auswärtsspiel in Lüttich das schwerste Restprogramm von den drei Top-6-Kandidaten.

Theoretisch hätte Eupen zwar sogar nach einer Niederlage heute gegen Beerschot noch eine theoretische Chance, durch einen Sieg am letzten Spieltag die Top 6 zu erreichen, doch dann wären die Schwarz-Weißen auf fremde Hilfe angewiesen.

In jedem Fall muss die AS heute gegen Beerschot und eine Woche später in Lüttich eine viel bessere Leistung bringen als zuletzt bei den Anderlecht Futures, gegen Seraing und bei Club NXT. Auf jeden Fall sollte verhindert werden, dass sich die Schwarz-Weißen nach einer 1:0-Führung frühzeitig in die eigene Hälfte zurückziehen, wie am letzten Spieltag bei Club NXT der Fall. Gegen eine starke Mannschaft wie Beerschot hätte diese Art von Angsthasenfußball verheerende Folgen.

Weil sein Landsmann Kikas, der bis auf das Heimspiel gegen Jong Gent nicht viel gerissen hat, heute gesperrt ist, ebenso wie Kevin Möhwald, muss AS-Trainer Bruno Pinheiro entweder Zakaria Atteri oder Daniel Kasper als Sturmspitze bringen. (cre)

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