Nachrichten

Terror in Paris: Tödliche Schüsse auf Polizisten auf den Champs-Élysées

Polizeieinheiten am Donnerstagabend im Einsatz auf den Champs-Élysées in Paris. Foto: dpa

Nach einem tödlichen Angriff auf Polizisten mitten in Paris gehen die Ermittler einem Terrorverdacht nach. Auf der Prachtstraße Champs-Élysées schoss ein Unbekannter in einen Polizeiwagen. Ein Beamter wurde getötet. Zwei weitere Polizisten wurden verletzt. Der Angreifer wurde kurz darauf von der Polizei getötet.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahm am späten Abend den tödlichen Angriff auf Polizisten auf den Champs-Elysées in Paris für sich in Anspruch. Das IS-Sprachrohr Amak benannte den Angreifer in einer im Internet verbreiteten Nachricht am Donnerstag als Abu Jussuf al-Beldschiki („Der Belgier“).

Die Nachricht konnte zunächst nicht unabhängig auf ihre Echtheit überprüft werden. Sie wurde aber über die Kanäle verbreitet, über die der IS in der Vergangenheit auch ähnliche Anschläge für sich beansprucht hat.

Die Prachtstraße Champs-Élysées aus der Ferne und bei Tageslicht. Foto: Shutterstock

Die Attacke spielte sich gegen 21 Uhr ab. Ein Auto hielt neben einem Polizeiwagen an, ein Insasse des Wagens öffnete das Feuer und tötete einen Beamten. Anschließend soll der Täter versucht haben, zu Fuß zu fliehen, und schoss dabei auf weitere Polizisten, von denen zwei verletzt wurden. Die Beamten schossen den Angreifer nieder.

Die Champs-Élysées waren am späten Abend weiträumig abgesperrt, ein Hubschrauber kreiste über der Szene. Zahlreiche Polizisten waren im Einsatz, auch Soldaten waren vor Ort. Polizisten schrien Passanten an, von der Straße zu gehen.

Die Zeitung „Le Figaro“ berichtete, es habe einen zweiten Angreifer gegeben, der womöglich auf der Flucht sei. Das wollten auch Augenzeugen gesehen haben.

Immer noch Ausnahmezustand

In Frankreich gilt nach einer beispiellosen Terrorserie der Ausnahmezustand. Die französische Polizei hatte erst am Dienstag in Marseille zwei mutmaßliche Islamisten festgenommen, in deren Wohnung ein Waffenarsenal versteckt war. Laut Anti-Terrorstaatsanwalt François Molins drohte ein Anschlag in den nächsten Tagen. Die Sicherheitsmaßnahmen wurden daraufhin verstärkt.

Trotz der Terrorgefahr setzten die Kandidaten ihren Wahlkampf fort. Am Donnerstagabend traten die elf Kandidaten beim Fernsehsender France 2 nacheinander zu Kurzinterviews auf. Die Stichwahl ist für den 7. Mai geplant. (dpa)

HINWEIS – Der Bericht wird mit der Zeit ergänzt und aktualisiert.

      • Pensionierter Bauer, das nimmt kein Ende mehr. Politik und Justiz, die diese wahnsinnige Immigrationspolitik zu verantworten haben und die jemanden, der das Wort „Islam“ eher kritisch ausspricht, gewissermassen bereits als Gotteslästerer betrachten, gehören ins Gefängnis. Es ist an der Zeit, unseren konzept- und sittenlosen Stall auszumisten.

    • ….. wem haben wir das alles zu verdanken ?

      @ Erfahrener

      Vermutlich Leuten die nicht begreifen wollen das man Dummheit nicht mit Dummheit und Phrasen sondern nur mit Wissen und Bildung bekämpfen kann.
      Solange sich genug Leute auf dieses Niveau begeben werden wir die nicht bekämpfen können sondern Trittbrettfahrer wie in Dortmund ermutigen.

      • „Vermutlich Leuten die nicht begreifen wollen das man Dummheit nicht mit Dummheit und Phrasen sondern nur mit Wissen und Bildung bekämpfen kann.
        Solange sich genug Leute auf dieses Niveau begeben werden wir die nicht bekämpfen können sondern Trittbrettfahrer wie in Dortmund ermutigen.“

        Wieder einer Ihrer schwachsinnigen Ergüsse!
        Wo fehlte es diesem Verbrecher denn an „Wissen und Bildung?“
        Der Täter war technisch sehr begabt, verfügte also über“ Wissen und Bildung“, siehe Auszug aus Zeitungsartikel: „Sergej W. soll technisch versiert sein. Auf der Heinrich-Schickardth-Schule in Freudenstadt wurde ihm 2015 ein Schulpreis für Elektrotechnik für seine besonderen Leistungen überreicht.
        Gerade diese technischen Kenntnisse haben ihm geholfen, solch ein perfides Verbrechen auszuüben und Sie faseln da was von mangelnder Bildung. Typisch EdiG

        Play Video

        • @ Müsli

          Gerade mit seiner Intelligenz und seinen technischen Kenntnissen kann es dann ja nicht so weit her sein sonst hätte sein Attentat ja den Erfolg gehabt den er geplant hatte, sonst hätte die Polizei nicht schon wenige Stunden nach der Tat die erste Spur gehabt, sonst wäre er nicht so schnell geschnappt worden.

          • „Gerade mit seiner Intelligenz und seinen technischen Kenntnissen kann es dann ja nicht so weit her sein sonst hätte sein Attentat ja den Erfolg gehabt den er geplant hatte,“

            Dann sind Schulen , wie diejenige, an der der Betreffende einen Preis “ für besondere Leistungen“ bekommen hat, auch nur Schrott, wie scheinbar so Vieles in der Billig-Republik. Nee, ernsthaft,
            Sie versuchen, wie immer, alles nach Ihrem (Un)–Sinn zu verdrehen. Auch intelligente Menschen
            können Fehler begehen; das hat doch noch die jüngste deutsche Geschichte bewiesen…..

    • Klingt logisch, ist aber zu einfach und daher populistisch; und das geht nun mal gar nicht. Der Täter war anscheinend schon vorher auffällig geworden, war polizeilich bekannt und hätte schon, bei entsprechender Gesetzgebung, ausgewiesen sein können.

  1. Ich kann mich nur dauernd wiederholen. Die Täter sind der Polizei fast immer bekannt!
    Wenn man hier schonmal richtig reagieren würde hätten manche Anschläge vermieden werden können.
    Sympathisanten und Fahnenträger- und Besitzer von Al Qaeda und IS gehören in den Knast oder ausgewiesen, fertig. Da sollte man nicht diskutieren. Diese „Menschen?!?“ lassen sich nicht integrieren.

    • Es gäbe eine Lösung, die aber ist in einem sog.“ Rechtsstaat“ ( sprich Ohnmachtstaat, bzw. Staat ohne Macht), nicht durchführbar. In diesen Staaten ohne Macht sind den Ermittlungsbehörden große Hindernisse auferlegt, welche ihre Tätigkeiten erschweren und/oder einschränken; beispielsweise in Bezug das Abhören von Telefonaten ohne richterlichen Beschluss u.a.m. Wenn man sich dann vor Augen führt, welche Grundhaltung verschiedene dieser “ Richter“ aufweisen,bzw.in welcher politischer Ecke diese einzuordnen sind, braucht man sich über nichts mehr zu wundern.Diese Gegebenheiten im Verbund mit feigen, tatenlosen Politikern führt dann zu sog. „failing states“wie wir sie nun mal haben

Hinterlasse eine Antwort

Desktop Version anfordern