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Paasch trifft in Arlon Magnette, Bettel, Dreyer und Kramp-Karrenbauer

Luxemburgs Premierminister Xavier Bettel (2.v.r., hier mit DG-Ministerpräsident Oliver Paasch, im November 2014). Foto: Kabinett Paasch

Am Dienstag, dem 20. Dezember 2016, findet in Arlon der 15. Gipfel der Großregion statt. Dieser „Euregio des Südens“, wie man das überregionale Bündnis auch nennen könnte, gehören die DG, die Wallonische Region, die Föderation Wallonie-Brüssel, das Großherzogtum Luxemburg, Lothringen, Rheinland-Pfalz und das Saarland an.

Die Regierung der DG wird durch Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) vertreten, der in Arlon unter anderem auf den Ministerpräsidenten der Wallonischen Region, Paul Magnette, den luxemburgischen Premierminister Xavier Bettel sowie auf seine deutschen Amtskolleginnen Malu Dreyer (Rheinland-Pfalz) und Annegret Kramp-Karrenbauer (Saarland) trifft.

Die Spitzenpolitiker aus den verschiedenen Regionen des territorialen Verbundes nehmen das Gipfeltreffen zum Anlass, Bilanz des aktuellen Vorsitzes zu ziehen und einen Ausblick auf die weitere Kooperation zu geben.

Gemeinsame Regierungssitzung von DG und Saarland am 1. März 2016 in Eupen. Foto: Serge Heinen

Im Zentrum der Diskussionen stehen dabei die Themenbereiche Mobilität und Raumentwicklung, Bildung und Lebenslanges Llernen, Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit, Gesellschaft und Sicherheit, Tourismus und Kultur sowie auch Umwelt und Nachhaltigkeit.

Damit endet auch die zweijährige Präsidentschaft der Wallonie in Zusammenarbeit mit der DG und der Föderation Wallonie-Brüssel, die den Vorsitz ans Großherzogtum Luxemburg weiterreichen.

Seit 1995 finden in regelmäßigen Abständen Gipfel der Großregion statt. Diese Treffen auf höchster politischer Ebene sollen der grenzüberschreitenden und interregionalen Zusammenarbeit in der Großregion neue Impulse geben. Die Großregion beheimatet mehr als 11 Millionen Menschen.

Geprägt ist die europäische Modellregion unter anderem von einer hohen Mobilität von Grenzpendlern und Verbrauchern sowie den hierdurch entstehenden Austausch. Mehr als 200.000 Menschen überqueren in der Großregion täglich die Grenze, um in einem anderen Land als dem ihrigen ihrer Arbeit nachzugehen.

Mehr zur Großregion unter http://www.granderegion.net/de/

11 Antworten auf “Paasch trifft in Arlon Magnette, Bettel, Dreyer und Kramp-Karrenbauer”

  1. Gipfel Stürmer

    Herr Pasch, fragen Sie mal „als Brückenbauer“ wie die dort mit den TEC Bussen klar kommen? Sie trafen ja vor Monaten schon bei einem Gipfel die TEC Frau. Ohne Ergebnis bis heute? Mir fällt weiter nichts gross Wichtiges ein. Doch. Holen Sie doch auch die Provinzgouvernöre von Namur und Luxembourg mit! Treffen in Armon, und der Provinzboss nicht dabei? Die grenzen doch eher an den Raum da unten. Warum grenzen Sie die aus? Komische Rangordnung das ganze? Ob das je was wichtiges brachte? Bezweifle das stark? Aber, man muss die Feste bekanntlich feiern wie sie fallen. Was wohl der Bürger sich dabei denken mag? Sicher nicht viel. Er kann sowieso nichts daran ändern. Belangloser Kram. Vielleicht bringen Sie auch einen Maut Vorschlag zu Tisch? Sie sind ja dagegen, also klopfen Sie mal energisch da auf den Tisch, bei der Annegret und der Malou. Sie sind ja mittlerweile Deutschlandweit bekannt nach der CETA Sache letzter Zeit. Das müssen Sie unbedingt ausnutzen.

  2. GE 21.12.2016

    Ich habe mir erlaubt, schonmal einen Blick in die Zukunft zu werfen und bin da auf ein Pressecommuniqué gestoßen, dass über das besagte 15.Treffen der Großregion am 21, Dezember 2016 im hiesigen GE berichtet. Vorsicht: Sie lesen also jetzt Nachrichten aus der Zukunft!! Hier ein Auszug:

    ….“was die Mobilität betrifft, setzte man weiterhin auf eine enge Zusammenarbeit der verschiedenen Regionen. Nach dem gemeinsamen Mittagessen stand die Raumentwicklung auf dem Programm; hier waren sich alle einig, dass hier die gesetzten Schwerpunkte weiter verfolgt und ausgebaut werden müssen. Nach einer kurzen Kafeepause tauschte man über das Thema Bildung und lebenslanges Lernen aus. Minister Paasch unterstrich hier die Wichtigkeit dieses Bereichs und forderte zu noch engerer Zusammenarbeit auf. Auch die Wirtschaft und die Wettbewerbsfähigkeit wurden ausführlich unter die Lupe genommen; auch hier setzt die Großregion auf nachhaltige Synergien aller Beteiligten. Besonderes Augenmerk fand nach dem Abendessen, das wohl aktuellste Thema, die Gesellschaft und ihre Sicherheit. Hier wolle man in Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden eine überregionale, intensive Kooperation aller Beteiligten anstreben, so Paasch in seinem Abschlussbericht. Tourismus und Kultur standen spät nach Mitternacht noch zur Debatte; auch hier wurde einmütig erklärt, die bereits bei früheren Treffen vereinbarten Ziele nicht nur weiter verfolgen zu wollen, sondern noch zu intensivieren. Der Nachhaltigkeit im Allgemeinen und auch im Besonderen wurde ein grosser Stellenwert eingeräumt, wobei Paasch vermerkte, dass uns unsere Erde nur von unseren Kindern geliehen sei. Erst ab 3 Uhr nachts wandte man sich der Umwelt zu. Hier forderte Paasch..usw. usw.“

  3. Voyage, voyage...

    Wisst ihr warum die alle unsern Oli einladen? Der muss die Rechnung vom Konsum bezahlen! Das war früher auch immer so. Der kleinste musste immer bezahlen!
    Wenn man den Mann sieht, wie stolz er auch noch sowas raus plaudert.
    Müssten die Leute das selber alles bezahlen, ich glaube die blieben dann sicher zu Hause!?

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