Leserbrief

„Ostbelgier des Jahres 2019“: Die 18 Nominierten

Folgende 18 Personen sind für die Wahl zum „Ostbelgier des Jahres 2019“ nominiert (in alphabetischer Reihenfolge).

  • Michael Balter (Politiker), einer der Wahlsieger am 26. Mai 2019, verpasste bei der PDG-Wahl mit Vivant nur ganz knapp den 4. Sitz. In den drei Gemeinden Bütgenbach, Büllingen und Amel wurde Vivant sogar stärkste Kraft.
  • Serge Bosch (Sänger): Den 47-jährigen gebürtigen Kelmiser mit Wohnsitz in Eupen kann man getrost als Shooting Star in der euregionalen Musikszene betrachten. Auch wenn sich der „Pavarotti va jen Jöhl bereits als Konzertveranstalter („Etoiles Musiciales, „Winterträumerei“) und als Chorsänger am StadtheaterAachen und vor allem im Strauss-Orchester von André Rieu einen Namen gemacht hatte, so gelang ihm im Jahr 2019 der absolute Durchbruch.
  • Kim Braun (Handball), die aus Eupen stammende Handballerin wurde erstmals in die deutsche Nationalmannschaft berufen und mit der SG Bietigheim Deutscher Meister im Frauenhandball.
  • Walther Collubry (Fußball), Präsident des RFC Raeren-Eynatten, der zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Nationalklassen schaffte und nunmehr die Nummer 2 im ostbelgischen Fußball hinter der AS Eupen ist.
  • Jeanne Dürnholz (Tierschützerin): Sie investiert ihre gesamte Freizeit und unglaublich viel Liebe in den Tierschutz in Ostbelgien („Hunde in Not“). Jeder Tierhalter, der in eine schwierige Situation gerät, erhält Hilfe von ihr.
  • Robert Goebbels, alias „Pinsel“. Er organisiert im Ehrenamt zusammen mit seinem Vereinskollegen schon 32 Jahre lang das „Küschespektakel“ in Kelmis und sammelt Geld für soziale Einrichtungen in Ostbelgien.
  • Kathrin Hendrich (Fußball), nahm 2019 mit Deutschland an der Frauen-WM in Frankreich teil und bestritt im November 2019 im Wembley-Stadion ein Länderspiel vor über 77.000 Zuschauern.
  • André Henkes (Jurist), Generalprokurator am Kassationshof. Zum ersten Mal steht ein Ostbelgier an der Spitze des Kassationshofes, des höchsten belgischen Gerichts.
  • Jacqueline Jost (Präsidentin des Organisationskomitees  „Lauf für das Leben“): 24 Stunden gemeinsam aktiv gegen den Krebs. Am Wochenende vom 29. und 30. Juni 2019 fand erstmals in Ostbelgien der „Lauf für das Leben“ statt. Knapp 1.300 Teilnehmer trotzten auf Schönefeld in Eupen der Hitze. Ende Mai 2020 startet auf Schönefeld die zweite Auflage.
  • Horst Mertes (Unternehmer). Er outete sich im November 2019 als Lottomillionär. Er gewann bei der Lotterie „EuroMillions“ 5.012.664 Euro. Größtenteils will der umtriebige Selfmademan die Gewinnsumme in seinen Gastronomiebetrieb „Amel-Mitte“ investieren.
  • Liliane Müller-Parisse (VoG Krebshilfe): Sie hat eine soziale Ader und sich stets für Krebskranke eingesetzt.
  • Thierry Neuville (Rallyefahrer), wurde zum 5. Mal insgesamt und zum 4. Mal in Serie Rallye-Vizeweltmeister.
  • Oliver Paasch (Politiker), wurde bei der Wahl vom 26. Mai 2019 mit ProDG zum ersten Mal stimmenmäßig stärkste Fraktion im PDG und als DG-Ministerpräsident bestätigt.
  • Hans Reul (Musikexperte): Er ist BRF-Musikredakteur, Musikpädagoge und Künstlerischer Leiter des Ostbelgienfestivals. Keiner versteht es so gut wie er, die Schönheit der Musik dem Publikum auf solch spannende, humorvolle und kompetente Weise zu vermitteln. Im März 2020 erhält Reul die „Goldene Feder“ der Stadt Eupen.
  • Maxime Rohde (Youtuber), gibt nebenberuflich mit großem Erfolg Ratschläge und informiert auf Youtube und Instagram über Börse und Finanzen. Gab in diesem Jahr sein erstes Seminar. Sein Ziel ist es, anderen zu helfen, komplexe Themen im Bereich Finanzwesen zu verstehen.
  • Céline Scheen (Sopranistin), in Kettenis lebende Sängerin, wurde für einen Grammy-Musikpreis in der Kategorie „Best Classical Vocal Solo Album“ nominiert.
  • Edmund Stoffels (Politiker), war bis zu den Wahlen vom 26. Mai 2019 während 20 Jahren SP-Regionalabgeordneter und erregte kürzlich Aufsehen, als er einen Sonderauftrag der DG-Regierung im Zusammenhang mit der Übertragung des Bereichs Raumordnung an die DG ablehnte.
  • Mike Thissen, alias Mike Nüchtern: Der ehemalige Eupener Karnevalsprinz erlebte in 2019 ein sensationelles Comeback. Im „Bierkönig“ am Ballermann ist der Eupener eine feste Größe. Vor einigen Monaten veröffentlichte Mike den Song  „AS Eupen wir sind da – on est “. Die Hymne auf den Fußballverein wird seitdem vor und jedem Spiel der AS am Kehrweg gespielt und von den Fans voller Inbrunst mitgesungen.
Vielen Dank für Ihre Abstimmung.
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56 Antworten auf “„Ostbelgier des Jahres 2019“: Die 18 Nominierten”

  1. Sabine Jansen

    Jeanne ist für mich die „Ostbelgierin des Jahres 2919(im übrigen für mich auch alle anderen Jahre 😉)“ weil sie sich für alle Tiere, die in Not sind, alte, gebrechliche, nicht mehr gewollte, unbedacht angeschafft, gequälte,…. einsetzt. Sie hilft mitunter so auch den Menschen. Ihre eigenen körperlichen Beschwerden setzt sie oftmals, um nicht zu sagen „immer“, in den Hintergrund. Ja, es liest sich wie eine Lobeshymne, soll es auch… Jeanne ist ein Mensch, der ehrlich, hilfsbereit und zuverlässig ist, und noch dazu hat sie das Herz ♥ am rechten Fleck 👍🏼🎉
    Eine Bekannte, die für mich zur Freundin geworden ist 🤩👍🏼

  2. Sonja Langen

    Ich schließe mich den Worten von Sabine Jansen an, dem Kommentar ist nichts mehr hinzuzufügen! Jeanne ist für mich auch die „Ostbelgien des Jahres 2019!! 💖🌹🍀🐆🐆🐆🐱🐈💞🥰

    • Oh je Oh je, Tierschützer sind also kein Menschen.

      @meinemeinungdazu
      Wie kommen sie denn zu der Feststellung, das Tiere wichtiger sind als Menschen, nur weil jetzt ein Tierschützer nominiert wurde. Können Sie hier bestätigen das Frau Dürnholz Tiere wichtiger sind als Menschen und das sie keinen Menschen hilft?
      Ich nehme an Sie kennen die Frau nichtmal persönlich, oder?

      • meinemeinungdazu

        @Kai
        Nur mal zu ihrer Information. Im ländlichen Raum kennt fast jeden jden. Sie kenne ich leider nicht. Sich für Tiere einzusetzen finde ich ja OK. Ich bewerte jedoch die Leistung für Personen, die sich tagtäglich für das Wohl der MITMENSCHEN einsetzen, wesentlich höher.

        • Regt euch nicht auf. Es geht nicht um den Oskar oder den Nobelpreis.
          Es geht nur um einen ganz kurzen Augenblick im Rampenlicht und das auch nur regional.
          Na ja, Rampenlicht ist vielleicht übertrieben. Kurzes Aufflackern einer Taschenlampe und dann wird’s wieder dunkel um den Geehrten.
          Doch ziemlich egal wer’s wird

  3. Höhn Christa

    Sie nennt sich nicht nur Tierschützerin,sie ist es mit Leib und Seele.Und dies schon viele Jahre.Sie redet nicht,sie macht !Und lieber Weihnachtsmann,Tiere sind auch Geschöpfe Gottes und Marie- Jeanne weiss auch ,dass der Mensch zuerst kommt. Sie hat es sicher verdient! Danke für deinen täglichen Einsatz.

  4. Maria Callas

    Marie-Jeanne Dürnholz ist sicherlich ein guter Mensch.
    Aber für den Tierschutz insgesamt (nicht für Haustiere) hat Gerhard Reuter viel mehr Verdienst.
    Man mag ja Hund und Katze als wichtig für den Menschen empfinden, sie sind es Auch, aber die Natur ist vielfältiger.
    Irgendwie schützt man Haustiere, um sich selbst einen Gefallen zu tun, den Haustiere geben 100 mal zurück, was man für sie tut.
    Aber Naturschutz im eigentlichen Sionne ist das nicht.

    • Josee Müller

      Wenn man sich die Internetseite und vor allem die Facebookseite des Vereines anschaut, sieht man auch Wildtiere, Pferde, Ponys, Esel, Kleintiere, …um die man sich dort kümmert.
      Also nicht nur Haustiere.

      Ob man sich mit all der Arbeit nur selber einen Gefallen machen möchte, kann nur jemand sagen der offenbar keine Ahnung von dem Aufwand hat, welcher das mit sich zieht.

      Ich kenne die Leute persönlich und weiss, das sie ständig, dh. mehrmals am Tag und auch in der Nach, im Einsatz sind und das in der ganzen DG und Teilen der Wallonie.

    • KLeiN YveS

      Die Leute wurden nominiert, jedem steht es frei sie zu wählen, aber dieses ewige Herumgemekere von Personen, die selber nichts auf die Reihe bekommen, ausser feige hinter Tarnnamen hier rumzustänkern.
      ist nur peinlich.

    • Hundegebell

      @Maria Callas
      Da kann ich ihnen nur beipflichten. Frau Dürnholz mag zwar ein guter Mensch sein aber sie geht eigentlich nur ihrem geleibten Hobby und/oder ihrer Freizeitbeschäftigung nach.

      • Da sind sie wieder, die Tierhasser, die feige hinter Pseudonamen jeden Tierschutzgedanken in den Dreck ziehen müssen.
        Würden diese sich erstmal richtig informieren, als Rufschädigung zu betreiben.
        Aber was solls, da ist jedes weitere Wort überflüssig, bringt ja doch nichts. Oder sind es nur die gelangweilen Forums-Trolls, die hier für Stimmung sorgen wollen, egal; feige bleibt feige.

        • Manche Menschen lieben die Tiere so sehr, dass sie die noch nicht mal essen….. dabei sehe ich mich nicht als Tierschützer. Ich liebe das Leben im allgemeinen und Menschen sind mir wichtiger. Aber schön, dass ihr Tierschützer auch alle Vegetarier seid, wir werden immer mehr 💪

    • Ostbelgien Direkt

      @Bernie: Die Liste zum Wählen ist die ganz am Ende des Artikels unter der orangenen Zeile „Hier können Sie jetzt abstimmen“ (nur mit den Namen der Kandidaten). Notfalls vielleicht mal ihr Gerät aus- und wieder einschalten. Gruß

  5. Pauly Roland alias Murphy

    Unser lieber Pinsel (Robert Goebbels) der seid Jahren sich für den guten Zweck einsetzt, stellt Veranstaltung auf die Beine mit jede Menge freiwillige Helfer und der verdienst wird aufgeteilt.

  6. linksgrün

    Mein Partner und ich benutzen den gleichen PC. Wir können uns nicht auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Er plädiert für Umwelt, ich für einen Politiker. Unsere Stimmen würden also gestrichen und ungültig gemacht oder wie kann ich das verstehen?

  7. Christa Hermann

    Für mich ist Jeanne Dürnholz die richtige ,sie hat es verdient nominiert zu werden .Was sie alles tut für alle Tiere das ist lobenswert danke liebe Jeanne 🐕🐈🐎🐃🐒💕💕💕💕

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