Topnews

Ostbelgien bei den Olympischen Winterspielen 2026 – Freches: „Außergewöhnlicher Erfolg für die Region“

V.l.n.r. Tom Fischer (Berater im Kabinett Gregor Freches), Peter Thomé (Volunteer aus Ostbelgien vor Ort), Philippe Heck (Head of Delegation Biathlon), Gregor Freches (Minister für Sport der DG), Olivier Esser (Fachbereich Sport des Ministeriums der DG). Foto: Kabinett Freches

Die Olympischen Winterspiele 2026 in Milano Cortina stehen für sportliche Höchstleistungen, internationale Begegnungen und olympische Werte. Für die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens sind diese Spiele ein historischer Fortschritt: Bei den Olympischen Winterspielen ist Ostbelgien mit mehreren Athleten auf der größten Bühne des Wintersports vertreten.

Mit den Biathleten Thierry Langer, Marek Mackels und Marisa Emonts stellt Ostbelgien einen bedeutenden Teil der belgischen Olympiamannschaft „Team Belgium“. Damit kommt ein bemerkenswerter Anteil der nationalen Delegation aus einer vergleichsweise kleinen Region – ein klares Zeichen für die positive Entwicklung des ostbelgischen Leistungssports.

„Die Teilnahme ostbelgischer Athletinnen und Athleten an den Olympischen Winterspielen ist ein außergewöhnlicher Erfolg für unsere Region“, erklärt DG-Sportminister Gregor Freches (PFF): „Sie zeigt, dass sich kontinuierliche Investitionen in Nachwuchsarbeit, Trainingsstrukturen und Infrastruktur nachhaltig auszahlen.“

DG-Sportminister Gregor Freches (l) bei einer Pressekonferenz mit dem Präsidenten des Belgischen Olympischen und Interföderalen Komitees (BOIK) und ehemaligen Weltklasse-Tischtennisspieler Jean-Michel Saive am 23. Januar 2026 in Brüssel. Foto: Jennifer Kniepen / Kabinett Freches)

Besonders der Biathlonsport hat sich in den vergangenen Jahren dynamisch entwickelt. Einrichtungen wie das Biathlonzentrum Herzebösch haben entscheidend dazu beigetragen, Talente systematisch zu fördern und den Wintersport in Ostbelgien sowohl im Leistungs- als auch im Breitensport zu stärken. Selbst das renommierte Sport-Fachmagazin „Kicker“ berichtete in dieser Woche unter der Schlagzeile „Vom ‚Dorfverein‘ zu Olympia-Ansprüchen: Der Weg des belgischen Biathlons“ über diese Erfolgsgeschichte. Die Olympischen Winterspiele sind somit nicht nur ein sportlicher Höhepunkt, sondern auch eine Bestätigung des eingeschlagenen Weges.

Im Mittelpunkt der olympischen Teilnahme stehen dabei nicht allein Platzierungen oder Medaillen, sondern die Erfahrung, sich über mehrere Wettkämpfe hinweg mit der Weltspitze zu messen und Ostbelgien international zu repräsentieren.

„Allein die Qualifikation und die Präsenz während der gesamten Spiele sind ein großer Erfolg – für die Athletinnen und Athleten ebenso wie für unsere Region. Hinzu kommt: Mit der von uns in Auftrag gegebenen Sportentwicklungsstudie können wir zukünftig gezielter den Breiten- und Leistungssport in Ostbelgien analysieren und verbessern. Das schafft eine fundierte Grundlage für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Sportpolitik in Ostbelgien“, so DG-Sportminister Gregor Freches abschließend.

Der ostbelgische Sportminister würdigte zudem das Engagement der Trainerteams, Familien, Vereine und Verbände, die diese Entwicklung über Jahre hinweg begleitet haben. Auch ein ostbelgischer Ehrenamtlicher war bei den Spielen vertreten.

„Ihr Einsatz bildet die Basis für sportliche Erfolge auf höchstem Niveau. Die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft unterstützt ihre Athletinnen und Athleten bei den Olympischen Winterspielen in Milano Cortina. Ihr Einsatz steht stellvertretend für Leistungsbereitschaft, Ausdauer und den sportlichen Ehrgeiz einer ganzen Region“, hieß es in einer Pressemitteilung. (cre)

Antworten

Impressum Datenschutzerklärung
Desktop Version anfordern