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Norbert Heukemes: Ärger mit Bierbrauerei Haacht wegen Firmenname

Norbert Heukemes. Foto: Gerd Comouth

Norbert Heukemes, Generalsekretär des Ministeriums der DG, übt eine interessante Nebentätigkeit aus: Er braut Bier. Das Geschäft läuft unter dem Firmennamen „Eupener Brauerei“, was aber nicht nach dem Geschmack der Brauerei Haacht ist.

Wie der BRF berichtete, hat Heukemes in seiner Garage eine kleine Brauerei eingerichtet. Die Anlage soll jährlich bis zu 60 Hektoliter Bier produzieren.

Dagegen hat die Brauerei Haacht aus Flämisch-Brabant auch nichts einzuwenden. Sie stört vielmehr der Name „Eupener Brauerei“, unter dem Heukemes seine Nebentätigkeit ausübt.

Haacht produziert und vertreibt seit dem Ende der Bierproduktion in Eupen ein eigenes Pils unter der bekannten Marke „Eupener Bier“. Die Großbrauerei befürchte nun mögliche Verwechslungen, meldete der BRF. Das belgische Amt für geistiges Eigentum OPRI soll sich mit dem Fall befassen.

Norbert Heukemes erklärte gegenüber dem BRF, er könne die Sache nicht nachvollziehen: „Ich bin erstaunt, dass eine so große Brauerei mich praktisch daran hindern will, meine Brauerei ‚Eupener Brauerei‘ zu nennen. Es ist in der Tat so, dass ich zur Zeit die einzige Brauerei in Eupen besitze, und es scheint mir deshalb logisch zu sein, dass ich diesen Namen nutzen kann.“

37 Antworten auf “Norbert Heukemes: Ärger mit Bierbrauerei Haacht wegen Firmenname”

  1. Fournissör de la Kur!

    Das man als Generalsekretär noch so eine “ Nebenbeschäftigung“ machen kann/ darf? Dann wird den Feierbiestern ja nie mehr das Bier ausgehen!? Der Sekretär wird ja wohl Hoflieferant werden!? Naja, verstehe wer will?

  2. Eupener Bier kommt nicht aus Eupen. Die Bezeichnung ist daher irreführend und gehört verboten.
    Ein ähnliches Problem hatte Inbev übrigens mit der Marke Becks, das als Export Bier verkauft wird, obwohl es in den Staaten gebraut wird.
    Insofern hat Norbert Heukemes also durchaus Recht und sollte sich nicht beeindrucken lassen.
    Sein Bier ist übrigens ausgezeichnet.

  3. Bernstein

    Man kann davon ausgehen, dass Herr Heukemes bezüglich Vorschriften , Gesetzen und Steuern in Ordnung ist.

    Trotzdem bin ich der Ansicht, dass es ein Fehler ist, dieses Bier unter dem Namen „Eupener Brauerei“ zu vertreiben. Mit etwas Fantasie lässt sich ein passender Name finden zB. mit dem Zusatz: Gebraut in Eupen mit Vennwasser……..

    • Guter Markenname wäre sicherlich:
      KARL HEINZ BRÄU! Wäre das „Gegenbier“ zum Karlsberg! Werbeslogan: Süffig, mundig, herb, mit lang anhaltendem Geschmack, bis 2038 garantiert, gebraut mit Vennwasser aus der Hill!
      An zu raten: man trinke es mit einem Stückchen Herver Käse im Mundwinkel. Beide Geschmäcke bringen Sie im 7 Bierhimmel.
      Prost, und das 3X!!!

  4. Was wollen die Heukemes-Kritiker eigentlich: Kritik üben oder Bier trinken ?

    Antwort: Beides. Das ist gerade das Schöne am Bier, dass man beim Biertrinken den Genuss mit dem Schlechtreden so gut verbinden kann.

    Somit: ein Hoch auf den Bierbrauer, und auch alle anderen: Biertrinker, eingeschworene Markenanhänger, Motzer, … !

  5. Hey Eupener wacht endlich mal auf ?
    Dieser Herr Heukemes versucht lediglich etwas für Eupen zu tun. Dieser Herr macht wenistens was, auch wenn nur in kleinen Mengen… Wann kommt Eupen endlich mal von seinem hohen Ross runter ? In Eupen läuft eh gar nix mehr, und jetzt versucht einer was, wird er hier schon quasi totgequasselt. Falls das Bier ein Erfolg würde, dann würde die ganze Statdt davon profitieren. Aber nein, für Eupen und dessen Einwohner ist dies ja wieder nicht gut genug. Vllt hätte jemand Champagner machen sollen, ich wette, dann wärt ihr alle schnell auf der Matte gewesen. Aber dann würde sicherlich gemeckert, man is dat teuer aue.
    Falls Herr Heukemes wirklich keine Abnehmer im wunderschönen Eupen findet, kann er gerne in die Eifel kommen, hier wird noch gute Arbeit gut angesehen. Und nicht gleich losgemotzt. Schämt euch.

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