Politik

Lydia Klinkenberg Nachfolgerin von Harald Mollers als Unterrichtsminister – Zweite Frau in der DG-Regierung

Die neue Unterrichtsministerin der DG, Lydia Klinkenberg. Foto: Gerd Comouth

Die ProDG hat in der Frage der Nachfolge von Harald Mollers, der sein Ministeramt am 12. Oktober 2020 niederlegen wird, eine Entscheidung getroffen. Lydia Klinkenberg (38) wird die neue Unterrichtsministerin der DG.

Neben den Mandataren der ProDG-Fraktion im Parlament der DG nahmen auch Ministerpräsident Oliver Paasch und der scheidende Unterrichtsminister Harald Mollers an der Pressekonferenz im Parlamentsgebäude in Eupen teil.

Lydia Klinkenberg wurde am 3. Oktober 1981 in Eupen geboren. Sie besuchte das Königliche Athenäum Eupen. Nach ihrem Abitur folgten universitäre Studiengänge in Wirtschafts- und Politikwissenschaften, Geschichte und Psychologie. Sie studierte in Lüttich, Aachen und England (Nottingham) – mit Auslandsaufenthalten in den USA, Südostasien und Australien.

Lydia Klinkenberg, Co-Vorsitzende von ProDG, bei der Vorstellung des Koalitionsabkommens mit SP und PFF nach den Wahlen von Mai 2019. Foto: Gerd Comouth

Neben verschiedenen beruflichen Stationen ist Klinkenberg seit 2009 Mitglied und Vizepräsidentin des Parlaments der DG.

Seit 2015 ist sie im Bildungsbereich tätig: 4 Jahre als Dozentin für politische Wissenschaften an der Universität Lüttich, 3 Jahre im Bereich der Erwachsenenbildung im Themenumfeld der politischen Bildung und seit ca. 4 Jahren in der Nationalagentur für die europäischen Programme Erasmus+ und ESK.

Seit 2019 ist sie im Robert Schumann Institut Eupen – im Bereich des Qualitätsmanagements und der Schulentwicklung – aktiv. Seit einigen Monaten ist sie auch Mitglied der erweiterten Schulleitung des RSI. Zudem leitet sie den Vorsitz im ProDG-Vorstand.

Die designierte neue Bildungsministerin versicherte, sie werde ihr Bestes geben und wolle „Haralds Arbeit mit dem gleichen Elan und Verantwortungsbewusstsein“ fortsetzen. Dabei hoffe sie , dass ihr die langjährige parlamentarische Erfahrung zugute komme, um sich schnellstmöglich in die vielen verschiedenen Akten einarbeiten zu können.

Die beiden Co-Vorsitzenden von ProDG, Petra Schmitz (l) und Lydia Klinkenberg (r). Foto: Gerd Comouth

„Ich bin Mutter von zwei kleinen Kindern, und wie allen Eltern liegt mir das Wohlbefinden und die Zukunft meiner Kinder sehr am Herzen“, so Klinkenberg: „Keine anderen Politikbereiche haben so viel Einfluss auf die Zukunft unserer Kinder wie die Kinderbetreuung, die Bildung und Ausbildung. Hier wird – selbstverständlich neben dem Elternhaus – das Fundament für ihre Zukunft gelegt. Und genau deswegen ist der chancengleiche Zugang zu Kinderbetreuung, Bildung und Ausbildung von so großer Bedeutung für ein zukunftsfähiges Ostbelgien.“ Die Corona-Krise habe gezeigt, wie wichtig lebenslanges Lernen und die Digitalisierung seien.

Die sachpolitischen Schwerpunkte will die neue Bildungsministerin demnächst im Rahmen einer Pressekonferenz näher erläutern. Gleichzeitig werde sie auf die Kinderbetreuungsdienste, die Schulleitungen, Lehrer, Elternräte, Schülervertretungen, Schulträger und die Akteure der mittelständischen Ausbildung und der Erwachsenenbildung zugehen, mit ihnen austauschen und einen konstruktiven Dialog suchen.

„Es ist mein Wunsch, mit dem gesamten Sektor auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, denn sie sind die Experten ihrer Arbeit. Ich freue mich auf diese Herausforderung!“

Mit Lydia Klinkenberg und Isabelle Weykmans (PFF) werden demnächst zwei Frauen der Regierung der DG angehören. (cre)

Zum Thema siehe auch folgende Artikel auf OD:

108 Antworten auf “Lydia Klinkenberg Nachfolgerin von Harald Mollers als Unterrichtsminister – Zweite Frau in der DG-Regierung”

    • kritisch

      Völlig falsche Wahl. Doch aus den Reihen von ProDg war nicht viel zu holen. Mal sehen wie sie den 16Stunden Tag neben Family mit 2 Kindern hinkriegt. ProDg überschätzt sich wiedermal völlig..Diese Regierung wackelt wie nie zuvor. Die proDg Paasch one man show ist schon lange vorbei.

  1. Eastwind

    Ich bin mir sicher, dass mit Lydia Klinkenberg ein frischer Wind wehen wird. Immerhin war die Regierung personell seit 6 Jahren unverändert geblieben. Endlich mal ein neues Gesicht! Dass jetzt zwei Frauen Minister sind, kann auch nur positiv sein. Viel Erfolg!

  2. Chance verpasst

    Schade hier hat die Regierung eine Chance verpasst dem Bürger zu zeigen das ein Minister eingespart hätte werden können. Die Ressort hätte man durchaus auf die anderen Minister aufteilen können.
    Wie gesagt Chance verpasst.

  3. Chancenlos

    Einsparen?
    Unsere Regierung doch nicht.
    Die Bürger werden zur Kasse gebeten aber doch nicht unsere Politiker.
    Die brauchen auch keine Angst um ihre Jobs haben, der kleine Mann muss die Zeche zahlen

    • Die Wahrheit

      Sorry, aber Scholzen hat Recht. Das Ganze DG – System ist überflüssig. Köln hat 1.000.000 Einwohner und hat einen Oberbürgermeister. Warum brauchen wir dann für gut 75000 Einwohner solch einen Theaterverein, der unglaublich viel Geld verzehrt.

        • @Timeless: “Was du nicht willst, das man dir tut, das füg auch keinem anderen zu.“ Trifft auch auf Wünsche zu, nur ACHTUNG Karma, denn es heißt, was man sich Schlechtes für einen anderen wünscht, fällt wieder auf einen zurück. :D

          Jetzt fühlen Sie sich wohl wie ein Glückspilz, mit der Aussicht auf kein Internet?!

          • Ach, Herr Schland, das ist ja ganz ‚was Neues. Dann sehen Sie sich doch mal Ihre eigenen Kommentare an und zählen Sie mit, wie oft Sie selbst anderen Menschen schon Übles gewünscht und angedroht haben, incl. Mistgabel-Gewaltandrohung. Sieht wohl schlecht aus das Karma…

              • Das ist ja praktisch, Herr Schland, Sie nehmen sich selbst heraus, in eigener Sache mit zweierlei Maß zu messen und sich selbst die Absolution für die von Ihnen verbreiteten Beleidigungen und Bedrohungen zu erteilen.

                • @Oh nein: Wo habe ich Sie bedroht?

                  Empfindungen sind nun mal unterschiedlich, genauso wie Farben, weil es eben eine andere Wahrnehmung der Dinge gibt. Meinen Sie nicht?

                  Übrigens, glauben wir an verschiedene Götter, bei meinem braucht man sowas wie Absolution nicht, weil es ein Hirngespinst ist, was es bei Ihrem gibt, weiß ich nicht, oder wie kommen Sie auf das Wort?

                  Bin immer noch für Gerechtigkeit, Freiheit, und Frieden.
                  Fragen Sie ihren Gott ob er denen für die Gängelung die Absolution erteilt…..

                  • @Herr Schland, bitte genau lesen : Ich habe nicht geschrieben, dass Sie m i c h bedroht haben. Aber Sie haben hier angekündigt, andere Leute mit der Mistgabel zu verjagen. Das ist Gewaltandrohung.

                    • @Oh nein: Zuerst lesen, oder haben sie meinen Post von heute um 18:41 Uhr überlesen? Der war nur für Sie!
                      Da steht alles zu der Mistgabel!

                      Ich glaube aber kaum, dass Sie es kapieren was da steht.

                • ne Hondsjong

                  Wie sagt schon der alt bekannte Spruch : „am Deutschen Wesen soll die Welt genesen“ Schland will uns doch nur alle heilen ! Statt mit Maske laufen dann alle mit Aluhut auf herum !

  4. Krisenmanagement

    Hab mich schon gewundert, warum nicht eine der Damen zum Zuge kam. Dann hoffen wir mal, dass diese Ministerin, frischen Wind in den Laden bringt. Aber eines ist sicher Frau Klinkenberg wird nicht gegen die Vorschriften des Sicherheitsrat entscheiden.

  5. Geben wir der guten Dame mal die ersten 100 Tage. Dann sollten alle mal ein Fazit ziehen. Allerdings hätte die Partei den Pensionär aus Mürringen besser da gelassen wo er war. So weit ich mich erinnere wurde er das letzte mal regelrecht ‚abgewählt‘.

  6. Maria Heidelberg

    Erklärung des Lehrers, bzw. der Schulleitung
    Ich, der unterzeichnende Lehrer/Schulleiter, erkläre verbindlich, dass die Maskenpflicht keine gesundheitlichen Schäden an unserem Kind verursacht.
    Zum Zeitpunkt der Unterschrift des Signierenden war das Kind gesund, frei von jedem Anzeichen einer Erkältung, Erkrankung oder ähnliches, worüber ich mich persönlich überzeugt habe. Die leiblichen Eltern versichern, dass es vor Ihrer verordneten Maskenpflicht keine Atembeschwerden, Kreislaufprobleme oder sonstigen Anzeichen gab, die auf eine Corona-Erkrankung hätten schließen lassen.
    Ich versichere, dass die Maskenpflicht völlig ungefährlich für das Leben und die Gesundheit des Kindes sind und keine direkten oder indirekten Schäden oder Folgeerkrankungen verursachen wird, wie beispielsweise Atemprobleme, Kreislaufprobleme, geschwächtes Immunsystem, etc… mit oder ohne Todesfolge.
    Ich versichere verbindlich, dass die Maske faktisch vor Corona tatsächlich schützt und dadurch vor weiteren Krankheiten behütet.
    Sollten jedoch durch das Tragen der Maske Krankheiten auftreten, so werde ich dafür freiwillig und ohne vorherigen gerichtlichen Prozess vollumfänglich für den entstandenen Schaden aufkommen.
    Wenn irgendein Schaden physischer oder psychischer Natur durch das Maskentragen entstehen, verpflichte ich mich, dem Opfer und deren Familie oder Angehörigen ebenfalls ohne jegliche Verzögerung oder Anrufung eines Gerichts, vollumfänglich für den Schaden aufzukommen, siehe unter anderem §116 und §119 BGB.
    Ort,…………………………………………………………… den,…………………………………………..
    ………………………………………………………………………………………………………….. Name und rechtsverbindliche Unterschrift des Lehrers / Schulleiters
    Schulstempel ………………………………………………………………………………………………………………………………………………….
    Hiermit bezeuge ich, als Mensch, im besten Wissen und Gewissen und beeide mit voller Haftung als lebender Mensch, dass dieses Schreiben zur Unterschrift vorgelegt und vom Verantwortlichen zur Unterschrift verweigert wurde.
    Ort,…………………………………………………………… den,…………………………………………..
    ………………………………………………………… ……………………………………………………. Unterschrift und Siegel Vater / Mutter Unterschrift und Siegel Zeuge

      • Maria Heidelberg

        Ersetzen Sie die Paragraphen, lassen Sie uns das Experiment ausführen und Sie werden feststellen, wir sind nicht im falschen Land, sondern im falschen Film.

        Und die Vergleiche, die hier an andere Stelle weiter unten aufgeführt wurden kann man natürlich heranziehen, man könnte dann damit gleichzeitig den Rechtsschutz abschaffen, der bei Maskenpflicht eh keinen Nutzen hat.

        • Seien Sie dankbar dass Sie in einem Land leben, in dem Sie Zugang zu medizinischem Schutzmaterial haben und sich dieses leisten können. Medizinisches Personal trägt seit jeher Masken um sich und die Patienten vor Ansteckung zu schützen, und jetzt soll plötzlich die Maske die Wurzel allen Übels sein nur weil Ihnen das Tragen nicht zusagt oder Sie sich in Ihrer Freiheit eingeschränkt fühlen ?

          • Maria Heidelberg

            Ich soll froh sein, dass ich in einem Land lebe, was mir Zugang zu medizinischem Schutzmaterial bietet?

            Haben Sie schon mal etwas von sozialer Marktwirtschaft gehört? Angebot und Nachfrage? Wenn das so weiter geht, wird das Land, indem ich lebe das Angebot (nicht nur medizinische Hilfsmittel) nicht mehr zur Verfügung stellen können, weil die Nachfrage wegen fehlendem Einkommen zurückgeht. Das Land wird durch Politiker gemanaged, und die können froh sein, dass es so Leute gibt wie Sie, die bis zum bitteren Ende gehorchen und linientreu bei der sichtbaren und gewollten Abschaffung einer freien Marktwirtschaft zuschauen und Andere noch anstiften das mitzumachen.

            Der Staat wird Sie nicht dafür belohnen, er wird Sie auch opfern. Sie sind nur ein nützlicher Idiot. Die Bezeichnung stammt nicht von mir, Sie dient dem Aufwachprozess.

            • @Maria Heidelberg: Das haben Sie schön formuliert. Maske wird es mit Sicherheit nicht verstehen wollen. Maske hat sich die Scala welche ich hier mal reingestellt habe noch nie angeschaut, so weiß Maske auch nicht, warum medizinisches Personal überhaupt Masken trägt und Masken weiß auch nicht wie diese von denen getragen/benutzt werden, so ist bei Maske alle Mühe vergebens….

              Alle die Sie hier gerne lesen Frau Heidelberg, freuen sich über alle Kommentare von Ihnen, da bin ich mir sicher. :)

              • Maria Heidelberg

                @Maske, ich kann nicht jedem gerecht werden. Auch ich muss mich entscheiden, wie ich zu etwas stehe. Wäre ich Ihrer Meinung, würde ich Andere gegen mich aufbringen. Ich will Sie bestimmt nicht provozieren, ich sage Ihnen nur, wie ich das alles empfinde, und wie es für mich aussieht. Was ich geschrieben habe, ist der Preis, den man bezahlt, wenn man die Pandemie aufrecht hält. Und ich glaube, man will dahin.

          • Naja, das sah aber im März und April noch anders aus, als es keine Masken gab. Damals tönten alle dass Masken die Viren nicht aufhalten…
            Für die Dankbarkeit, in einem Land mit Zugang zu medizinischen Schutzmaterial zu leben, bezahlen wir ja auch genug, jedenfalls die arbeitende Bevölkerung.
            Nicht dankbar bin ich persönlich für all die aufgezwungenen Politiker und deren Anhang, die wir teuer bezahlen, aber die es noch nicht mal auf die Reihe bekommen, eine Regierung zu bilden. Eine Schande ist diese unnütze Bande. Das Geld könnte man sich sparen oder in die medizinische Versorgung stecken.

        • Maria, ich finde alle Masken- und Coronavirus Leugner sollten eine Erklärung unterschreiben dass sie, falls der Virus sie heimsucht sie sich nicht vom belgischen Sozial und Gesundheitssystem unterstützten lassen…

  7. Alter Schwede

    Im Gegenzug unterschreiben dann die Eltern, dass von Ihrem nicht maskierten Kind keine Gefahr für die anderen Schüler und für die Lehrer ausgeht, und dass die Eltern in vollem Umfang für den entstandenen Schaden aufkommen falls ihr Kind doch mal krank sein und damit andere anstecken sollte.

    Was für ein Quatsch…

  8. Alter Schwede

    Wenn man schon zur Schulleitung geht sollte man sich gleichzeitig auch das hier noch unterschreiben lassen:

    Erklärung des Lehrers, bzw. der Schulleitung
    Ich, der unterzeichnende Lehrer/Schulleiter, erkläre verbindlich, dass das Klettergerüst auf dem Schulhof keine gesundheitlichen Schäden an unserem Kind verursacht.
    Zum Zeitpunkt der Unterschrift des Signierenden war das Kind gesund, frei von jedem Anzeichen von Höhenangst, Schwindel oder ähnliches, worüber ich mich persönlich überzeugt habe. Die leiblichen Eltern versichern, dass es vor dem Benutzen des Klettergerüstes keinerlei Anzeichen gab, die auf eine Höhenangst oder Nichtkletterfähigkeit hätten schließen lassen.
    Ich versichere, dass das Klettergerüst völlig ungefährlich für das Leben und die Gesundheit des Kindes sind und keine direkten oder indirekten Schäden oder Verletzungen verursachen wird, wie beispielsweise gebrochene Arme und/oder Beine, etc… mit oder ohne Todesfolge.
    Ich versichere verbindlich, dass die Holzschnitzel auf dem Boden faktisch vor Verletzungen tatsächlich schützen und dadurch vor weiteren Verletzungen behütet.
    Sollten jedoch durch das Benutzen des Klettergerüstes Verletzungen auftreten, so werde ich dafür freiwillig und ohne vorherigen gerichtlichen Prozess vollumfänglich für den entstandenen Schaden aufkommen.
    Wenn irgendein Schaden physischer oder psychischer Natur durch das Klettergerüst entsteht, verpflichte ich mich, dem Opfer und deren Familie oder Angehörigen ebenfalls ohne jegliche Verzögerung oder Anrufung eines Gerichts, vollumfänglich für den Schaden aufzukommen, siehe unter anderem §116 und §119 BGB.

  9. M der Block

    Ich glaube fast alles war schon lange vorbereitet ? Mollers hatte in seiner eigenen Partei immer weniger Freunde ! Und wie sieht es jetzt mit seinen persönlichen Mitarbeitern aus ? Sind die jetzt Arbeitslos oder läuft im Hintergrund der Klüngel schon auf Hochtouren ?
    Am Futternapf von unseren Steuergeld herrscht bestimmt im Moment reichlich gedränge.

  10. Maria Heidelberg

    Ich nehme Ihre Frage ernst. Ich nehme jeden ernst, der wirklich daran glaubt, dass von Corona eine lebensbedrohliche Gefahr ausgeht. Aber aus meiner Sicht ist es nun mal so, dass es genau deswegen eine Pandemie gibt, das ein Infektionsschutzgesetz in Kraft getreten ist, um sämtliche verfassungsrechtliche Belange auszuhebeln.

    Sie glauben, ich nicht. Ich bin kein Experte, Sie auch nicht. Wer hat Recht? Das Machtmonopol. Oder anders ausgedrückt. Die Partei, die Partei, die hat nämlich immer Recht.

    • „O Marie, si tu savais…“
      Wir sehnen uns seit Jahrzehnten nach Einigkeit – weil wir zu viele Parteien mit zu vielen Meinungen haben.
      Jetzt sind sich für einmal Flamen, Wallonen, Deutschsprachige, Linke und Rechte, Grüne und Blaue oder Rote einig, wenn es darum geht, die Bevölkerung zu reduzieren, damit endlich genug Geld für die Politiker da ist…
      Da ist es doch schön zu sehen, wie alle zusammen halten, um die Verfassung auszuhebeln, uns einzusperren und Stück bei Stück mit Masken zu ersticken. Oder ?
      L’Union Fait La Force !

    • Die Dummheit der Lämmer

      Sie wissen, Maria. Aber das ist nicht gefragt, hier und heute. Die Schaafe mögen die „selbstverschuldete Knechtung“, wie La Boétie vor knapp einem halben Jahrtausend schrieb. Denn es ist einfach, auf diese Weise seine Verantwortung abzugeben. Everything is a (or many) rich ma(e)n’s trick. More and more also women’s…
      VERSCHWÖRUNGSTHEORIE!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Schreien die immer… Und meinen… was genau? Alles was ihnen nicht in die peecee Weltsicht (wieder bequem, denn so kann man wieder nichts falsch machen und so… trägt man keine Verantwortung), die natürlich die Doxa der Meinungsmacher-Politiker (die allermeisten)-Merdien ihnen vorgaukelt. Eine Verschwörung ist nichts anderes als eine Abmachung, die idR geheim, oder zumindest nichts als „offiziell“ gilt. Juncker ist somit ein ganz besonderer Fall von Verschwörer:
      „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt“
      („Die Brüsseler Republik“, in: Der Spiegel, 27. Dezember 1999, Hamburg)
      Eine Art ehrlicher Verschwörer, da er angekündigt hat, was folgt. Wer sind also die Dummen? Genau, die die VERSCHWÖRUNGSTHEORIE schreien, denn sie schlucken das Gift.
      Mundus vult decipi…

        • Maria Heidelberg

          Sie haben mir gerade die Show gestohlen, @Kanon. Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich mich einer persönlichen Attacke ausliefern muss, weil ich permanent behaupte, dass eine Religionsgemeinschaft, namens Jesuiten den Laden global schmeißen. Da dachte ich, ich zitiere mal die Taz und tu so, als sei das von mir, um im Nachhinein sagen zu können:“Wieso? Ist doch gar nicht von mir“Klug ist natürlich die taz. Ich war nur der Dummkopf, der die Wahrheit kopiert.

      • Zazungast

        @“Die Dummheit der Lämmer“
        Da urteilt aber einer sehr überheblich vom hohen Olymp herab – oder ist es der Everest – über seine dummen Mitmenschen.

        Besonders brillant::
        „Alles was ihnen nicht in die peecee Weltsicht (wieder bequem, denn so kann man wieder nichts falsch machen und so… trägt man keine Verantwortung), die natürlich die Doxa der Meinungsmacher-Politiker (die allermeisten)-Merdien ihnen vorgaukelt.“

        „Quel béotien!“ hätte Etienne de la Boétie (1530-1563) da wohl gesagt.
        Ich als eines dieser dummen „Schaafe“ kenne leider nur „Das Schweigen der Lämmer“.

  11. Maria Heidelberg

    Es gibt keine dummen Menschen, @Harald. Ihnen gefallen meine Aussagen nicht und Sie benutzen das Argument, ich sei dumm, um Ihre Abneigungm, die Sie gegen mich hegen zum Ausdruck zu bringen. Wie Sie das machen ist….. Hmmm, naja…. :-) Das ich einen Knall habe, stimmt. :-)

  12. Zaungast

    „Maria Heidelberg hat einen Knall, ich kenne sie, und dumm ist sie auch.“So ein gewisser Harald.

    Wenn, wie es in der von Herrn Cremer selbst verfassten Netiquette heißt, dass generell alle Kommentare von der Redaktion persönlich freigeschaltet werden und diese Redaktion sich das Recht vorbehält,, individuell von Kommentar zu Kommentar über eine Veröffentlichung zu entscheiden, dann hat Herr Cremer oder sein Mitarbeiter den obigen Kommentar zur Kenntnis genommen.

    Obwohl dieser absolut keine Aussage zum Thema und nur eine persönliche Beschimpfung von Frau H. enthält, fand der Administrator nichts dabei, ihn trotzdem freizuschalten.
    Dabei sind seine eigenen Richtlinien eindeutig: „Bei uns haben persönliche Angriffe, übertriebener Sarkasmus, Beleidigungen oder Beschimpfungen nichts zu suchen.“

    Meine Frage: Warum tun Sie das, Herr Cremer?

    Es sind doch gerade solche Beschimpfungen und persönlichen Herabwürdigungen, die – wieder ein Zitat von Ihnen – eine „sachliche Diskussion“, auch „eine gesunde Streitkultur bei kritischen Themen“ verhindern, die Sie aber als „wünschenswert“ erachten.

    Gerade in der jetzigen Diskussion um den Rücktritt von Minister Mollers wäre eine Klärung dieser Frage „wünschenswert“.

    Allerdings hätte die Nichtveröffentlichung dieses bewussten Kommentars den Rattenschwanz von sechs (meinen eingeschlossen) weiteren Posts zur Folge gehabt. Ein Verlust für die politische Debatte in Ostbelgien? Wohl eher nicht.

    • Ostbelgien Direkt

      @Zaungast: Sie können sicher sein, dass wenn Maria Heidelberg das als Beschimpfung empfunden hätte, hätte sie sich längst bei OD gemeldet. Jeder kann sich im Übrigen bei OD melden, wenn er sich beleidigt fühlt. Gruß

      • Maria Heidelberg

        Damit wurde die Frage von Zaungast aber nicht beantwortet. „Warum tun Sie das, Herr Cremer?“ Ja, warum tun Sie das? Haben Sie vorab entschieden, dass ich mich nicht beleidigt fühlen werde? Wissen Sie, wir leben in einer Welt, in der man so wenig Schwäche wie möglich zeigen sollte, denn wer Schwäche zeigt, macht sich angreifbar. Aber ich sagen Ihnen etwas.Als ich Haralds Kommentar gelesen habe, habe ich bitterlich geweint. Dann bekam ich eine Panikattacke und musste die eine Atemtechnik anwenden, um nicht ohnmächtig zu werden. Harald hat mich traumatisiert.

        Vielleicht sollten Sie sich Zaungast’s Statement zu Herzen nehmen und solche Kommentare unterbinden.

        Bei Anfeindungen gegen Politiker, die ihre eigene Verfassung opfern, dürfen Sie eine Ausnahme machen, weil diese Berufsgruppe beleidigt die Intelligenz Ihrer Wählerschaft.

        Und wenn sich diese essentielle Berufsgruppe auf den Gucci-Schlips getreten fühlt, kann sie sich ja bei OD melden und die Staatsanwaltschaft einschalten, um die selbst produzierten Täter vor Gericht ziehen. :-)

        • Ostbelgien Direkt

          @Maria Heidelberg: Ich habe auch noch ein paar andere Dinge zu tun. Da kann es immer passieren, dass was übersehen wird. In dem Fall können Sie sich gerne melden und darum bitten, einen Kommentar noch einmal zu prüfen, was wir dann auch tun. Diese Regel besteht seit 8 Jahren. Gruß

    • Ausnahmsweise mal mit Zaungast einer Meinung. Was ist das denn für eine Erklärung? „wenn Maria Heidelberg das als Beschimpfung empfunden hätte, hätte sie sich längst bei OD gemeldet. Jeder kann sich im Übrigen bei OD melden, wenn er sich beleidigt fühlt.“
      Ich habe es OD auch gemeldet, aber… Na ja, wir kennen unseren Herrn Cremer!

      • Ostbelgien Direkt

        @Idem: Jetzt muss ich mich schon ein bisschen zusammenreißen, um nicht ausfallend zu werden. Sie, mein lieber Idem, posten einen Hetzkommentar nach dem anderen. Ihre Kommentare sind oft rassistisch, frauenfeindlich, deutschfeindlich und homophob. Deshalb landen sie auch im Papierkorb. Tut mir leid, dass ich das so deutlich sagen muss. Das habe ich Ihnen auch schon geschrieben, sowohl hier per Kommentar als auch per Mail. Dass Sie sich jetzt hier als Opfer von Zensur präsentieren, ist nicht zu verstehen. Gruß

  13. Maria Heidelberg

    Ich war damit beschäftigt mich wieder ins Gleichgewicht zu bringen, deswegen konnte ich mich nicht melden. :-)

    @Herr Cremer, heften Sie meine an Sie gerichtete Kommentare vorsorglich unter Satire ab und bitte lassen Sie Haralds Kommentar als Mahnmal stehen. Vielen Dank und sonnige Grüße.

    • Ostbelgien Direkt

      @Maria Heidelberg: Harald Mollers bezog sich auf Beleidigungen auf Facebook & Co. Mit „Ostbelgien Direkt“ hat Mollers nie ein Problem gehabt. Ich hätte mir gewünscht, dass er in seinem Statement dies unterstrichen hätte, statt alle „neuen Medien“ über einen Kamm zu scheren. Wie ich schon zum 8. Geburtstag von OD geschrieben habe, würden viele Leute staunen, wenn OD seinen Papierkorb der Öffentlichkeit zugänglich machen würde. Gruß

      • Maria Heidelberg

        @Herr Cremer, wie ich zu Herrn Mollers Erklärung stehe, habe ich ja bereits mitgeteilt. Für mich ist die Erklärung eine Ausrede,… Punkt. :-)

        Was die neuen Medien betrifft. Ich unterscheide nur zwischen MSM- Medien und Investigativen, nicht zwischen Neuen und Alten.

        Ostbelgien Direkt ist mainstream, genauso wie Grenzecho. Sollte Herr Mollers Ihr Medium miteinbezogen haben, als er den Ausdruck „neue Medien“ benannte, dann glaube ich, liegt es nur an der angebotenen Leichtigkeit, bei der man hier aus der Anonymität heraus – oftmals getechtfertigt-die Sau raus lassen kann. Ich schließe mich da nicht aus, obwohl ich mit Klarnamen schreibe. Beim Grenzecho würde ich ganz Anders schreiben, viel mehr überlegen auf Rechtschreibung und Syntax penibel achten. Dort hätte ich eher das Bedürfnis ernst genommen zu werden, weil das Klientel intellektuell ein höheres Niveau erwartet. Und wenn man dem nicht gerecht wird, braucht man da erst gar nicht auftauchen. Viel zu anstrengend…. :-) Hier ist das scheiß egal, weil hier fühlt man sich wie in einem Ghetto, wo gerrapped wird und aus dem Bauch heraus schreiben kann, wie es einem beliebt. Ich finde das wichtig,das man so macht.
        Ich empfinde Ostbelgien Direkt eher als Unterhaltungsbranche. Ich unterhalte mich mit Leuten, die sich unterhalten wollen. Darunter sind dann viele Charaktere. Die einen wollen stänkern, demütigen, persönlich werden, die Anderen wollen lösen, überzeugen, aufklären…oder eine Mischung aus Beidem. Alles dabei. Die Artikel sind für mich nur Vorlage. Nachrichten hole ich mir eigentlich ganz woanders. Mit ganz woanders mein ich nicht das „alte Medium“ Grenzecho. Der kommt seit langem mit der günstigen Mittwochsausgabe ungelesen in den Kamin, um Feuer zu machen. Das Gleiche gilt für Spiegel und Konsorten. Ich muss mir diese Staatspropaganda nicht geben.

        „Neue Medien“ kann sich nur auf ihr Klientel beziehen, wenn überhaupt. „Neue Medien“…. Sprache, ein Instrument, um etwas zu verurteilen, was man einem im Nachhinein nicht vorwerfen kann. :-)

        • Beim Grenzecho würde ich ganz Anders schreiben, viel mehr überlegen auf Rechtschreibung und Syntax penibel achten. Dort hätte ich eher das Bedürfnis ernst genommen zu werden, weil das Klientel intellektuell ein höheres Niveau erwartet.
          ////
          Frau Heidelberg, ich denke da irren Sie, aber gewaltig. Das intellektuelle Niveau der Grenzecho Leserschaft würde ich jetzt bestenfalls als Gaußsche Normalverteilung ansehen. Mit der Einschränkung von 1 Leserbrief pro Person pro Woche zu einem Thema lässt das Grenzecho auch keine Debattenkultur aufkommen die womöglich die Kompetenz der Redaktion zu den behandelten Themen schlecht aussehen ließe. Man ist noch immer der „Gnade“ eines Redakteurs ausgeliefert (der natürlich der verlängerte Arm der Verlegers, inzwischen der Regierung, ist) ob der eine Leserbrief dann auch erscheint. Erst ein Medium wie OD (und viele andere die genau so funktionieren) ermöglichen eine Diskussion vorbei an der „betreuten Meinungsbildung“ der angeblich „seriösen“ Medien.

        • Walter Keutgen

          Ostbelgien Direkt, Maria Heidelberg, dass Harald Mollers‘ Aussage sich nicht auf OB-Direkt bezieht, habe ich auch aus seinem Interview durch Joseph Demonthy auf Radio Sunshine am Freitag, dem 11., so verstanden. Auch, dass ihn Leute auf der Straße in seiner Nachbarschaft angepöbelt haben. Was Pädophilie angeht, habe ich glaube ich schon geschrieben, dass solche Kommentare auf OB-Direkt US-amerikanische Politiker betreffen. Auch sie sind allerhand, so lange man nichts genaues weiß, Kenntnisse nicht der US-amerikanischen Justiz hat zukommen lassen oder die Leute nicht verurteilt sind.

  14. Maria Heidelberg

    Da habe ich wieder etwas dazu gelernt. Vielen Dank für die Aufklärung, @Dax.

    Ein Diskurs, bei dem das Ergebnis schon feststeht?! Der Oswald, das das „alte Medien“ – Schlitzohr.“ :-)

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