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Nach Karambolage bei Aachen Autobahn A4 ein „Trümmerfeld“: Zwei Menschen in Lebensgefahr

Ein Motorblock liegt vor einem schwer beschädigten Wagen auf der Autobahn 4 in der Nähe von Aachen. Zwei Menschen sind bei einem Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen schwerst verletzt worden. Foto: Ralf Roeger/dpa

Nach einem schweren Unfall nahe Aachen sind zwei Menschen in Lebensgefahr. Die Polizei sprach von einem Trümmerfeld.

Zwei Menschen sind bei einem Unfall mit sechs beteiligten Fahrzeugen nahe Aachen schwerst verletzt worden. Es bestand Lebensgefahr, wie die Polizei in der Nacht zum Samstag mitteilte. Vier Mitglieder einer Familie, deren Auto in die Unfallstelle auf der Autobahn 4 krachte, wurden demnach leicht verletzt.

Ein 59-jähriger Fahrer eines Autos mit Anhänger übersah beim Wechsel auf die Überholspur am Freitagabend den Kleinwagen eines 46-Jährigen. Der Kleinwagen verkeilte sich im Hänger, der dabei von der Anhängerkupplung abriss. Anschließend krachte ein weiteres Auto gegen den Wagen des 59-Jährigen.

Die 19-jährige Fahrerin und der 59-Jährige wurden dabei lebensgefährlich verletzt. Vier Mitglieder einer Familie, die mit dem Familienauto in die Unfallstelle krachten, erlitten leichte Verletzungen.

Unverletzt blieben zwei weitere Autofahrer, die die Unfallstelle ebenfalls übersahen und mit ihren Autos gegen den zerstörten Anhänger prallten. Ein Sprecher der Polizei sprach von einem „Trümmerfeld“. Unter anderem lag ein herausgerissener Motorblock auf der Fahrbahn. (dpa)

8 Antworten auf “Nach Karambolage bei Aachen Autobahn A4 ein „Trümmerfeld“: Zwei Menschen in Lebensgefahr”

  1. Belgofritz

    Den Beteiligten wünsche ich schnelle Genesung. Ein Wort aber zu den nachgefolgten Auffahrunfällen… das Risiko solcher Crashs wäre mit einer beleuchteten Autobahn deutlich geringer. Die beleuchtete belgische Autobahn ist kein überflüssiger Luxus, es ist regelrecht eine Wohltat nachts (und erst recht bei Regen, Nebel….) aus der deutschen Finsternis ins „illuminierte“ Belgien zu fahren und hunderte Meter weit jedes Hindernis leicht erkennen zukönnen. Ein deutlich entspannteres Fahren.

    • Blickwinkel

      Vollkommen richtig, nur stelle ich mir die (bange) Frage, woher der Strom denn für die Beleuchtung kommen soll, wenn es nach dem Willen der grünen und roten Öko-Terroristen geht und in mittelbarer Zukunft alles abgeschaltet wird, was uns den Strom derzeit noch garantiert und deren Ideologie-Energien
      uns nur theoretisch weiterhelfen

  2. Ich kann da aus Erfahrung sprechen bin vor Jahren auf
    der Deutschen Autobahn in einem Ungesicherten ohne Lampen liegengebliebenen Auto quer zur Fahrbahn gerauscht wäre die Autobahn beleuchtet gewesen wäre es mit Sicherheit nicht passiert

    • Belgofritz

      Hallo Peter, in der Nacht zu Sonntag wieder ein schwerer Unfall bei Greven auf der A1 mit einer jungen Toten, deren unbeleuchtetes Unfallfahzeug getroffen wurde. Die Auffahrunfälle auf der A4 hätten schon vermieden werden können, der Fall von Wac123 ist leider kein Einzelfall.
      Es gibt in Belgien viele Dinge, die gut gelöst sind. Die beleuchtete Autobahn gehört dazu. Allen einen schönen Sonntag und unfallfreie Fahrt!

  3. Peter Müller

    Das hier und da mal ein Unfall vermieden würde durch die Beleutung ist Richtig. Aber die Wahrheit ist das in Belgien die Zahli der Verkehrstoten viel höher ist als in Deutschland. das Problem ist meistens der Fahrzeuglenker der solche Unfälle verursacht, da hilf auch kein Licht..

    • Aufpassen

      Auf den ersten Blick sollten gute Beleuchtung und niedrige Geschwindigkeiten Unfälle verhindern helfen.
      Viel wichtiger ist jedoch die Aufmerksamkeit. Und da hapert es ganz gewaltig.
      Ob Handy, Radio, Navi, ja sogar FS, Bücher und Zeitungen meist bei Fernfahrern, sowie mehr und mehr Stress und mit den Gedanken wo anders.
      Aber kaum einer gibt es nachher zu, wenn er dann noch kann…

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