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N626 zwischen St. Vith und Setz ist nach drei Jahren wieder befahrbar

Die Fahrbahnmarkierungen werden nach den Sommerferien aufgetragen. Foto: OD

Es war eines der aufwändigsten Projekte im Straßenbau in der Eifel in den letzten Jahren, doch jetzt hat der ganze Ärger ein Ende: Seit dem Wochenende ist die Regionalstraße N626 zwischen St. Vith und Setz wieder befahrbar.

Über drei Jahre dauerten die Arbeiten, die in drei Phasen vollzogen wurden. Den größten Teil der Kosten bestreitet die Wallonische Region mit insgesamt 5,5 Millionen Euro.

Das Umleitungsschild in St. Vith ist jetzt obsolet. Foto: OD

Die N626 zwischen St. Vith und Setz ist zwar wieder befahrbar, weswegen die Umleitungen über Wallerode und Schlierbach obsolet sind, was die Einwohner dieser Ortschaften freuen wird. Aber ganz fertig ist man noch nicht. Die Fahrbahnmarkierungen müssen noch aufgetragen werden, was aber erst nach dem Urlaub im Baugewerbe der Fall sein wird.

Jetzt hofft man darauf, dass auch das nächste Teilstück der N626 zwischen Atzerath und Schönberg in den kommenden Infrastrukturplan der Wallonischen Region aufgenommen wird. Da sind Politiker mit Ellenbogen und einem langen Arm nach Namur gefordert…

Nachfolgend noch einige Fotos von dem renovierten Teilstück der N626 zwischen St. Vith und Setz (Zum Vergrößern Bild anklicken):

10 Antworten auf “N626 zwischen St. Vith und Setz ist nach drei Jahren wieder befahrbar”

  1. Derweil bleibt die N 67 auf dem Stadtgebiet Eupen eine Buckelpiste – seit 30 Jahren! Komisch nur dass auf dem Gemeindegebiet Raeren die selbe N 67 gut unterhalten wird. Sind die Eupener Politiker wirklich so unfähig? Sollten vielleicht einmal bei HaDiLa nachfragen wie er es schafft die gemeinsame Staatsstrasse zu unterhalten….

  2. MARCEL SCHOLZEN

    Ich bin ja auch froh, dass dieses Projekt erfolgreich beendet wurde. Aber es bleibt noch viel zu tun. Besagte Strasse von Schönberg nach Atzerath ist auch in erbärmlichen Zustand. Da müssen wir bestimmt nochmal 10 Jahre warten und uns mit provisorisch geflickten Schlaglöchern begnügen. Klarerweise muss man feststellen, das der Straßenbau in der Wallonischen Region nicht zu den politischen Prioritäten gehört. Es ist wichtiger komplizierte Staatsstrukturen und Pöstchen zu schaffen.

  3. Es reicht!

    Bin mal gespannt wie lange es dauert bis die ersten Fichten deren Wurzeln durch die Arbeiten gekappt wurden auf die Strasse fallen? Ausserdem sind die Hänge an den Seiten jetzt schon am rutschen? Ein Stein lag schon unmittelbar an der Fahrbahn?

  4. laaangsaaam

    3 Jahre, aufwändig, bla bla, und da rühmen sich verschiedene Herren noch.
    Typisch Belgien, wäre dort zügig und vor allem ohne diese ganzen Unterbrechungen gearbeitet worden würde schon lange nicht mehr davon gesprochen, dann wäre dies längst fertig gewesen

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