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Motorradfahrer stirbt bei Verkehrsunfall in Aachen

Foto: Polizei Aachen

Bei einem Zusammenstoß mit einem Auto wurde am Donnerstag in Aachen ein Motorradfahrer getötet. Der 30-jährige Mann erlag im Aachener Uniklinikum seinen Verletzungen.

Um 20.50 Uhr war eine 28-jährige Autofahrerin von der Eifelstraße aus Richtung Gneisenaustraße kommend nach links in die Stolberger Straße abgebogen. Dabei übersah sie vermutlich den von links kommenden Motorradfahrer. Auf der Kreuzung kam es zum Zusammenstoß, bei dem der Motorradfahrer über das Auto geschleudert wurde.

Unfallzeugen und Anwohner leisteten sofort Erste Hilfe, bis die Rettungskräfte kamen. Nach notärztlicher Behandlung am Unfallort kam der 30-Jährige ins Universitätsklinikum. Dort verstarb er wenig später.

Ein deutsches Polizeiauto mit eingeschaltetem Blaulicht (Foto mit Zoomeffekt). Foto: Carsten Rehder/dpa

Die Ermittlungen rund um den Unfall gestalteten sich schwierig. So stellte sich heraus, dass der 30-Jährige das Motorrad vor Jahresfrist wohl in Jülich gekauft, aber nicht umgemeldet hatte. So standen die Personalien des Getöteten lange Zeit nicht fest. Ferner wurden in der Kleidung des Mannes eine nicht geringe Menge Rauschgift und eine größere Summe Bargeld gefunden. Das Geld, Rauschgift und das Motorrad wurden sichergestellt.

Die 28-jährige Autofahrerin aus Stolberg erlitt einen Schock. Sie musste mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden.

Zeugen beschreiben, dass das Motorrad sehr schnell unterwegs war. Die Frau soll bereits im Kreuzungsbereich gewesen sein, als sie das herannahende Motorrad bemerkte. Sofort habe sie dann abgebremst, so übereinstimmende Aussagen am Unfallort. Die Unfallaufnahme dauerte bis weit nach Mitternacht.

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