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Motorradfahrer stirbt auf der E40 zwischen Eynatten und Eupen – Falschfahrerin verursacht Verkehrsunfall

Ein 51-jähriger deutscher Motorradfahrer ist am Samstag im frühen Nachmittag auf der Autobahn E40 zwischen Eynatten und Eupen (in Richtung Eupen) ums Leben gekommen.

Der Unfall ereignete sich gegen 14 Uhr, er wurde durch eine Falschfahrerin verursacht. Die Frau stieß frontal mit zwei Motorradfahrern zusammen.

„Ein Motorradfahrer hatte ein Überholmanöver durchgeführt, um ein anderes Zweirad zu überholen. Das erste Motorrad explodierte durch die Wucht des Aufpralls und der Fahrer starb noch am Unfallort“, zitierte die „DH“ die Polizeizone Weser-Göhl.

Der zweite Motorradfahrer, 57 Jahre alt, wurde schwer verletzt. Er wurde in kritischem Zustand  mit dem Rettungshubschrauber von Bras-sur-Lienne in die Universitätsklinik nach Lüttich geflogen, teilte die Polizei mit und fügte hinzu, dass alle an dem Unfall beteiligten Personen deutsche Staatsangehörige waren. Die Falschfahrerin stand unter Schock.

Die Autobahn wurde gesperrt. Die Staatsanwaltschaft entsandte einen Sachverständigen zum Unfallort.

24 Antworten auf “Motorradfahrer stirbt auf der E40 zwischen Eynatten und Eupen – Falschfahrerin verursacht Verkehrsunfall”

  1. Pensionierter Bauer

    Das ist jetzt leider schon der zweite tragische Unfall auf der Autobahn in unserer Gegend.
    Zu diesem Unfall hier, es ist mir vollkommen unverständlich, dass es immer wieder Leute schaffen, eine längere Distanz auf der Autobahn in die falsche Richtung zu fahren, denn zuerst stehen dort diese unübersehbaren Stoppschilder, dann muss man doch sehen, dass der Verkehr in die entgegengesetzte Richtung fließt und der Standstreifen ist auch plötzlich links von einem. Dann kann ich auch nicht nachvollziehen, warum die Geisterfahrer(innen) sich dann immer auf der linken Fahrspur, bzw. rechts in ihrer Fahrtrichtung befinden.

    • Zuhörer

      @. Pensionierter Bauer. Ich finde es auch sehr bemerkenswert. Ich glaube aber, es liegt auch daran dass viele Menschen Rechts von Links nicht unterscheiden können. Fahrlehrer berichten auch öfter davon. Trotzdem ist es sehr mitreißend dass ein Mensch so unnötig sein Leben verloren hat. Mit 51 Jahren hat man vielleicht noch ziemlich junge Kinder, und sonst noch Familie. Ich möchte der Familie hiermit mein Mitgefühl aussprechen.

    • Christophe Heuschen

      ich teile teilweise Ihre Ansicht. Wenn jedoch der Autofahrer einmal auf der Autobahn ist, sieht er keinen Gegenverkehr. Denn die parallele Spur (andere Seite der Autobahn) fährt mit und nicht gegen ihm. Sollte der Fahrer auf seiner eigenen Seite ein Auto sehen, so wird es bereits zu spät sein. 120 + 120 km/h ergeben 240 und sind deutlich zu schnell für jegliche Reflexe.

      • Pensionierter Bauer

        Wenn man dann einmal auf der Autobahn ist, dann hat man aber schon sehr vieles ignoriert. Sollte sie in Herbesthal aufgefahren sein, dann hat sie insgesamt fünf Schilder „Einbahnstraße“ und zwei Schilder mit der Stopphand überfahren. Wenn sie in Welkenraedt auf die falsche Spur geraten ist, dann hätte sie ebenfalls fünf Schilder „Einbahnstraße“ überfahren und zudem die Bodenmarkierung ignoriert. Eine andere Möglichkeit wäre, dass sie den Parkplatz „Walhorner Heide“ in die falsche Richtung verlassen hat, aber auch hier hätte sie zwei Schilder „Einbahnstraße“ überfahren und zudem hätte sie hier auf dem Parkplatz wenden müssen.
        Solche Dinge sind mir immer ein ganz großes Rätsel, einen Fehler im Straßenverkehr zu begehen, dass ist uns allen wahrscheinlich schonmal passiert, aber hier sind jede Menge Fehler und Ignorierungen geschehen.

          • Corona2019

            @ – K

            Ich glaube sie haben da etwas falsch verstanden. Ich bin nicht der Anwalt der Frau,
            und dass die Frau einen Fehler gemacht hat liegt auf der Hand.
            Mir ging es ja auch um Unfallforschung ,wenn man bedenkt das alleine in Deutschland 2000 Meldungen pro Jahr im Durchschnitt an Falschfahrer Meldungen eingehen ,und sich dann bestätigt das davon im Schnitt 1800 effektiv Falschfahrer gewesen sind,
            dann haben sie alleine in Deutschland 5 Falschfahrer pro Tag.
            Und wenn nicht ständig geforscht würde woran dies wo liegen kann, und bei manchen Abfahrten auffällig viele Falschfahrer in die falsche Richtung fahren, dann wird auch nichts geändert , und die traurige Statistik bleibt wie sie ist.
            Also ist es mir völlig unverständlich wie
            nützliche Informationen von innen, als unsachlicher Quatsch Kommentar bezeichnet werden kann.
            Aber wie immer , jedem seine Meinung.

    • Belgofritz

      Da das Rechtsfahrgebot gilt, befinden sich Geisterfahrer normalerweise auf der Überholspur.
      Deswegen wird dann im Radio die Empfehlung gegeben, sich seinerseits auch rechts zu halten und nicht zu überholen. Leider hat einer der Motorradfahrer überholt, sonst wäre es vielleicht noch gut ausgegangen. Absolut tragische Sache.

    • Corona2019

      @ – Rita

      Man kann natürlich viel schreiben , oder fachsimpeln. Kennt man die Leute persönlich, ist es etwas ganz anderes.
      Ich kann ihren Schmerz aber nachvollziehen ich habe in meiner Jugend auch zwei gute Freunde verloren ,durch unterschiedliche Unfälle. Ich wünsche Ihnen viel Kraft und mut für die kommende schwere Zeit.
      Mein herzliches Beileid

  2. Corona2019

    Sehr tragisch, mein Beileid den Angehörigen.

    Ich vermisse aber in diesem Bericht wo dann die falsch Fahrerin auf die Autobahn gefahren ist.
    Dass sie einen Fehler gemacht hat, ist natürlich klar,
    auf der Fahrt hätte sie es auch bemerken müssen.
    Wenn die Frau in Eupen auf die Autobahn gefahren ist, und Richtung Aachen wollte , dann hätte sie natürlich im Kreisverkehr die Autobahn nehmen müssen, falls Sie aus Richtung Eupen gekommen ist, hätte sie natürlich dort im Kreisverkehr abbiegen müssen, bzw schon in der Tangente 50 m davor, und nicht über die Brücke ,und dann rechts, was ja vermutlich so geschehen ist.
    Es gibt natürlich noch Fahrzeuge bei denen die Navigation früher über eine CD funktionierte, wenn diese nie gewechselt wurde ,sind natürlich manche Sachen
    überhaupt nicht übereinstimmend mit der heutigen Infrastruktur, wie z.b. den Kreisverkehr ,den es bei diesem System noch überhaupt nicht gegeben hat.
    War sie dadurch irritiert? Und hat gedacht dass es nach dem Kreisverkehr rechts abgeht weil der Kreisverkehr auf Ihrer Karte nicht vorhanden war?.
    Es kann natürlich auch ganz andere Gründe gehabt haben.
    Ich weiß aber dass es mit alten Navigationsgeräten häufig schon zu Unfällen gekommen ist.
    Als Vielfahrer kann ich nur jedem empfehlen trotz der modernen navigation immer die Schilder zu beachten ob diese auch mit der Navigation übereinstimmen , es reicht schon ein Sonnensturm dann können die empfangenen Daten der Satelliten dazu beitragen dass sich das Kartenmaterial um Meter verschiebt bzw nichts mehr stimmt was die Navigation angibt.
    Ein regelmäßiger Update des Gerätes hilft natürlich auch Missverständnisse zu vermeiden.
    Unfälle entstehen durch Fehler, ich hoffe dass die Experten herausfinden welche Situation zu dem Fahrfehler geführt hat.
    Es hilft natürlich nie den Opfern , aber eine vernünftige expertise trägt immer dazu bei etwas aus Unfällen zu lernen , um so für die Zukunft weniger Opfer beklagen zu müssen.

    • @Corona2019
      herzlichen Dank für ihre vernünftige Expertise…Ironie Ende😋
      Herzliches Beileid Ihren Angehörigen, Freunden und Bekannten…ich habe selten Sonntagmorgens so ein Quatschkommentar gelesen…am Anfang (vor 18 Monaten) schrieben Sie ja relativ vernünftig…mittlerweile lese ich die Kommentare von Dr. Meyer lieber als die von Ihnen. Gehen Sie mal an die frische Luft, weg vom PC, das wird Ihnen gut tun.

  3. Corona2019

    -@-K.

    Wenn Sie lieber Kommentare von Doktor Meyer lesen dann verstehe ich ihre Aussage.
    Sie gehören also zu den Leuten die bei vielen Themen nicht wirklich mitreden können, das beweist ja auch hier ihr Kommentar.
    Hauptsache gegen irgendjemand sein.
    Glückwunsch.

  4. Zuhörer

    Ich möchte noch hinzufügen, dass manchmal auch Falschfahren Absicht ist. Sei es aus Selbsttötungsabsicht oder sogar werden Wetten abgeschlossen. In Eschweiler ist mal vor langer Zeit ein 18 jähriger angehalten worden der gewettet hatte, er käme von Aachen bis Köln, auf der falschen Fahrbahn. Wie auch immer. Dem getöteten hilft es nicht mehr.

  5. Peter Müller

    Corona 2019. ihre Vermutung oder Erklärung ist schon sehr weit hergezogen. Für mich war die Person nicht bei klarem Verstand. Wie schon beschrieben wurde, kann ein klar denkender Mensch nicht soviel Fehler machen.. Eine sehr schlimme Geschichte für alle beteiligten und Familienangehörigen.

  6. Corona2019

    @ – Peter Müller

    Das möchte ich auch nicht bestreiten .
    Bei der Häufigkeit von falsch fahren wird wohl auch ein Teil dabei gewesen sein mit nicht ganz klaren Verstand. Wie auch schon @-Zuhörer erwähnt hatte kann es an ganz unterschiedlichen Gründen liegen.
    In diesem Fall schließe ich natürlich Nebel aus,
    habe aber schon persönlich jemanden gesehen der im dichtesten Nebel, bei dem man wirklich nur ein Meter weiter als bis zur Motorhaube sehen konnte, der auch eine Autobahn in falsche Richtung nehmen wollte.
    Ich hatte dann gehupt was das Zeug hält,
    die Person hatte den Fehler dann bemerkt und sich zum Glück entschieden das Manöver rückgängig zu machen.

  7. Rutté Harry

    Nun ist es ja endlich geklärt. Die Oma hat auf der Autobahn gewendet. Schämt euch für all eure Erklärungsversuche. Das man der Oma erst jetzt den Führerschein abgenommen hat ist doch wohl eher der Skandal. Ich als Motorradfahrer kann nur froh sein das wir nicht als Verein gesittet an gleicher Stelle mit 120 vorbeigekommen sind. Dann hätten wir wirklich mit mehr Toten rechnen müssen. Die Oma hat doch damals ihren Lappen noch so bekommen. Mein Mitgefühl gilt nur den Angehörigen der Motorradfahrer. Die Oma gehört zur Rechenschaft gezogen und die Generationen hinter ihr die wussten wie schlecht sie fuhr….

  8. Peter Müller

    Lieber Harry Wenn man auch in Belgien den Fûhrerschein ohne alles bekommen hat, so musste man in Deutschland schon immer eine Prüfung ablegen. Verbieten Sie mal ihrem Vater oder Mutter das Auto zu benutzen.

  9. Rutté Harry

    Hallo Peter. Mein Vater war LKW Fahrer und ist seit 30 Jahren tot. Erhat das biblische Alter von 80 Jahren leider nie erreicht. Ob nun mit oder ohne Prüfung, ob praktisch oder theoretisch…. Wenden oder Rückwärts fahren auf einer Autobahn zählt zu den größten Schnitzern die man sich leisten kann. Da muss schon viel logisches denken abhanden gekommen sein….

  10. Ein tragischer unnötiger Unfall… mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen des Unfallopfers und alle guten Genesungswünsche für den schwer Verletzten. Möge man aber bitte nicht den dritten Unfallbeteiligten vergessen, der mit viel Glück noch ausweichen konnte, dann allerdings das weitere tragische Geschehen mit ansehen und erleben musste, wie sein Bruder schwer verletzt wurde und sein Freund diesen Unfall leider nicht überlebt hat.

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